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03.07.1987 - 

Euroserv forciert "standardisierten Kundendienst"

TPM-Verband kooperiert mit Herstellern

MÜNCHEN (CW) - Auf rund 22 Prozent schätzen Branchenkenner des jährliche Wachstumsplus für den Third-Party-Maintenance-Markt bis zum Beginn der nächsten Dekade. Steigerungsraten, die "eher noch darüberliegen", prognostiziert indes Günter Knopp, Präsident der Service-Vereinigung Euroserv, für seinen Verband.

"Wir decken das Massengeschäft ab, das der Hersteller nicht bewältigen kann", resümiert Knopp die Philosophie von Euroserv. Gegründet wurde der Verband 1983 mit dem Ziel, national und international operierenden Herstellern Service- sowie Wartungsfunktionen anzubieten. Gegenwärtig steht Euroserv auf vier Beinen: Während für den britischen Markt die CTM Ltd. aus Hitchin bei London verantwortlich zeichnet, hat die Betreuung der skandinavischen Länder die schwedische Telub AB, Växjö die der Benelux-Länder DTC, Zeist/Niederlande, übernommen. In der Bundesrepublik engagiert sich die Frankfurter Bitronic GmbH, deren Geschäftsführer Günter Knopp den turnusmäßigen Vorsitz der Vereinigung übernommen hat. Als jüngstes Mitglied zählt im Euroserv-Zusammenschluß Griechenland; für Frankreich, Italien und Spanien werden Kooperationspartner gesucht.

"Verbandseinheitliche Regelungen " stellen die Grundlage des Dienstleister-Verbundes dar, der wegen seiner ausschließlichen Hardware-Orientierung in Europa keiner konkurrierenden Organisation entgegentreten muß. Der Wirkungs- sowie Wirtschaftlichkeitsgrad des Firmenzusammenschlusses resultiert Knopp zufolge aus dem Know-how- und Ressourcen-Sharing der Euroserv-Mitglieder. Außerdem arbeite man mit DV-Unternehmen zusammen: Wir leisten keinen Service gegen den Willen eines Herstellers." Eine derartige Strategie würde den Anwender -verunsichern, kommentiert Knopp. Den Kontakt zwischen Benutzer und Euroserv stellt denn auch der Hersteller selbst her - und zwar bereits vor der Installation eines Systems. Die Erfahrung des Euroserv-Präsidenten: "Das wird vom Anwender ohne weiteres akzeptiert."

Vorteilhaft für die Aktivitäten der europäischen Vereinigung wirkt sich weiter aus, daß zahlreiche Hersteller im Bereich Bürokommunikation keinen flächendeckenden Service anbieten können oder aber dieses Angebot drosseln. Für Günter Knopp sind Unternehmen, die sich in der Vergangenheit ausschließlich auf Händler fixiert haben, jetzt zu potentiellen Euroserv-Kunden geworden.