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28.05.1993

Tragbare Rechner enthalten Farbbildschirm und 486-Prozessor Toshiba verbessert Bildschirm und PCMCIA-Adapter der Notebooks

MUENCHEN (CW) - Toshiba stellt jetzt die ueberarbeiteten Notebooks "T1900" und "T4600" vor. Weil auch in diesem Marktsegment die Zeiten nicht mehr zum besten stehen, konzentriert sich das Unternehmen auf Kunden aus der Industrie, die die Rechenleistung einer 486-CPU und grosse Festplattenkapazitaet suchen und weniger auf Gewicht oder Preis achten.

Die zwei Modelle aehneln dem T1850 beziehungsweise dem T4500, allerdings setzt Toshiba in den neuen Modellen einheitlich auf Intels 486-Prozessor und will nun drei Stunden netzunabhaengigen Betrieb moeglich machen. In den eingebauten PCMCIA-Adapter passen jetzt auch Typ-III-Steckkarten, die 14,5 Millimeter hoch sein koennen. Beim Kauf stellt Toshiba einen Massenspeicher mit 120 oder 200 MB Kapazitaet zur Auswahl und ein Monochrom- oder Farb-LCD. Abhaengig von diesen beiden Ausstattungsdetails liegt der Preis eines T1900 zwischen etwa 5200 und 7600 Mark. Das Gewicht betraegt zirka drei Kilogramm.

In der gleichen Gewichtsklasse, aber besser ausgestattet, treten die T4600-Modelle an. Hier verwendet Toshiba die stromsparende 486SL-CPU mit einer Taktrate von 33 Megahertz, die einen Koprozessor beinhaltet. Ab Juni koennen Kunden auch eine "Crypt Card" fuer den PCMCIA-Steckplatz erwerben, welche die Daten auf der Festplatte verschuesselt, Benutzer nach ihrem Passwort fragt und vor Viren schuetzen soll. Ebenfalls ab Juni steht neben einer 200-MB- Festplatte ein Modell mit 340 MB Kapazitaet zur Verfuegung. Wie beim T1900 kann man beim Kauf zwischen einem Monochrom- und einem Farb- LC-Bildschirm waehlen - anders als beim T1900 verwendet Toshiba im T4600 aber einen TFT-Farbbildschirm. Der Listenpreis der Modelle betraegt zwischen 9100 und 13 700 Mark.

Weiterhin senkt Toshiba die Preise der Notebooks auf dem Markt um drei Prozent fuer die T6400-Systeme und zwischen 13 und 20 Prozent fuer alle anderen Rechner. Mit weiteren Nachlaessen ist vor allem bei den T1850-Systemen mit einer 80-MB-Festplatte zu rechnen, die gegen Mitte dieses Jahres aus dem Programm genommen werden. Tomshiba unterstreicht so seine Ausrichtung auf die professionellen Anwender - eine begrenzte Zielgruppe, wie sich auch an der Entwicklung von Toshibas Marktanteil zeigt, der von ehemals 43 Prozent am Notebook-Geschaeft in Deutschland im Jahre 1990 bis heute auf etwa 22 Prozent gesunken ist.