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01.09.2000

Transmeta konkretisiert Börsenpläne

MÜNCHEN (CW) - Gut ein halbes Jahr nachdem der kalifornische Chiphersteller Transmeta seinen Prozessor Crusoe auf den Markt gebracht hat, will er sich nun über einen Börsengang frisches Kapital besorgen. Rund 200 Millionen Dollar Erlös erhofft sich die 1995 gegründete Company von dem IPO. Wann dieser genau stattfinden soll, wurde noch nicht bekannt gegeben. Transmeta, die mit ihrem neu entwickelten Prozessor Firmen wie Intel vor allem in den Bereichen Notebooks und Zugangsgeräte für das Internet das Fürchten lehren will, hielt sich bislang vor allem mit Wagniskapital über Wasser. Zu den Geldgebern zählen neben der Deutschen Bank und Microsoft-Mitgründer Paul Allen auch IT-Schwergewichte wie Gateway, Sony, Toshiba und IBM. Letztere hatte bisher auch die Herstellung der Chips übernommen. Im Geschäftsjahr 1999 wies Transmeta bei einem Umsatz von 5,1 Millionen Dollar - im Wesentlichen durch den Verkauf von Lizenzen - einen Verlust von 41,1 Millionen aus. In der ersten Hälfte des laufenden Jahres verschlechterte sich das Ergebnis weiter: Seit Ausgabe des Chips setzte Transmeta 358000 Dollar um und steigerte den Verlust auf 43,4 Millionen Dollar. Doch die Liste der Kunden wächst, nach einer Reihe von Hardwareherstellern hat nun auch Sony angekündigt, den Prozessor in seine neue Laptop-Familie einbauen zu wollen.