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10.03.1989 - 

Btx-Benutzeroberfläche wurde stärker an CEPT angelehnt:

Transpotel-Frachtbörse nutzt Mark-III-Netz

HAMBURG (sch) - Seit Mitte Januar verfügt die elektronische Frachtbörse Transpotel Deutschland mit Sitz in Hamburg über eine neue Netzwerk-Basis. Der jetzige Partner, die General Electric Information Service & Co. löst eine Zusammenarbeit mit Big Blue ab.

Im Rahmen der Umstellung von INS, dem Information Network Service der IBM auf das GE-Netz Mark III blieb für den Benutzer fast alles beim alten, da sich an den Zugriffsmöglichkeiten auf die Datenbank, in der aktuelle Ladung und Laderaum getauscht werden, im wesentlichen nichts geändert hat. Neu gestaltet wurde lediglich die Benutzeroberfläche. Transpotel rückte hier den deutschen CEPT-Standard verstärkt in den Mittelpunkt und sorgte unter anderem für einen schnelleren Seitenaufbau.

90 Prozent der Kunden gehen über Btx

Beim Btx-Zugang, den derzeit rund 90 Prozent der Kunden nutzen, erfolgt die Kommunikation über ein Gateway zum Microvax-Vorrechner zum Mark-III-Computer. Wie bisher ist es möglich, auf die Informationsbörse Transpotel mittels eines Bildschirmtextgerätes oder eines Personal Computers zuzugreifen. Bei der neuen, softwaretechnisch höherwertigen Lösung muß der PC aber nicht mehr unbedingt mit einer Bildschirm-Decoder-Karte ausgerüstet werden. Er kann vielmehr über das Computernetzwerk Mark III von General Electric direkt auf den externen Rechner von Transpotel/Geisco zugreifen.

Aufgrund der weltweiten Verfügbarkeit von Mark III lassen sich künftig alle Arten von Speditionscomputern im gesamten EG-Bereich und ohne den Umweg über die jeweiligen nationalen Bildschirmtextsysteme per Datex-P an Transpotel anschließen. Die X.25-Schiene wird nach Angaben der Hamburger in absehbarer Zukunft für alle Kunden verfügbar gemacht. Hinsichtlich der Kosten gehe man davon aus, daß für den Benutzer wahrscheinlich ungefähr 350 Mark für eine Benutzungszeit von zwei Stunden im Monat anfallen. Bei einer reinen Btx-Nutzung stehe hingegen schon fest, daß der Anwender für die monatliche Inanspruchnahme der Transpotel-Dienstleistungen 350 Mark inklusive einer Nutzungszeit von vier Stunden berappen muß.

Alle Partner aus dem Länderverbund Transpotel International haben sich bereits entschlossen, an der neuorganisierten Börsenlösung auf Basis des Geisco-Netzes teilzunehmen. Zur Zeit laufen Bemühungen, weitere EG-Nachbarländer beziehungsweise andere Frachtbörsen für den Anschluß an Transpotel Deutschland zu gewinnen. Nach eigenen Angaben wird Transpotel in Europa von über 1200 Spediteuren und Frachtführern genutzt. In der Bundesrepublik arbeiteten derzeit 500 Unternehmen mit diesem System.

Informationen: Transpotel Deutschland GmbH, Nordkanalstraße 36, 2000 Hamburg 1, Telefon 0 40/2 37 14 72.