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06.05.2008

Transrapid-Konsortium vor dem Aus - Welt

BERLIN (Dow Jones)--Nach dem gescheiterten Transrapid-Projekt in München steht das Gemeinschaftsunternehmen Transrapid International (TI) einem Pressebericht zufolge endgültig vor dem Aus. Die beiden Betreiberunternehmen Siemens AD und ThyssenKrupp AG wollten auf einer Aufsichtsratssitzung am Mittwoch in Berlin beschließen, dass TI weitgehend abgewickelt wird, berichtet die Tageszeitung "Die Welt" unter Berufung auf Unternehmenskreise.

BERLIN (Dow Jones)--Nach dem gescheiterten Transrapid-Projekt in München steht das Gemeinschaftsunternehmen Transrapid International (TI) einem Pressebericht zufolge endgültig vor dem Aus. Die beiden Betreiberunternehmen Siemens AD und ThyssenKrupp AG wollten auf einer Aufsichtsratssitzung am Mittwoch in Berlin beschließen, dass TI weitgehend abgewickelt wird, berichtet die Tageszeitung "Die Welt" unter Berufung auf Unternehmenskreise.

Bestenfalls würde nur der Firmenmantel erhalten bleiben, habe es in Unternehmenskreisen geheißen. Die betroffenen Mitarbeiter, insgesamt 38, würden zum Teil bei ThyssenKrupp und Siemens untergebracht, hieß es weiter. Der Großteil der TI-Mitarbeiter war für die Projektphase von Siemens und ThyssenKrupp an TI ausgeliehen worden.

Das Berliner Konsortium wurde von den beiden Konzernen ins Leben gerufen, um die Magnetschwebebahn national und international zu vermarkten. Doch nach dem Aus für den Bayern-Transrapid gibt es informierten Kreisen zufolge kein Projekt mehr, für das es sich lohne, eine so starke Planungstruppe weiterhin zu beschäftigten. Falls wider Erwarten Schwung in Auslandsprojekte komme sollte, könnten diese aus Kassel und München heraus betreut werden.

Die Planung für die Verlängerung der Schanghai-Strecke habe die chinesische Seite übernommen. ThyssenKrupp wollte die Informationen der "Welt" zufolge nicht kommentieren. Noch Ende März waren Schließungspläne dementiert worden.

Webseiten: http://www.welt.de http://www.siemens.com http://www.thyssenkrupp.com DJG/jhe/brb

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