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Trauerwein Microsofts neue Bescheidenheit

14.04.1995

Microsoft wird falsch eingeschaetzt und deshalb auch in den Medien falsch dargestellt, darauf weist Gates' Entwicklungschef Mike Maples hin. Die Sorge um ein MS-Monopol sei unbegruendet (Gruss an US-Kartellrichter Mr. Sporkin!), da traue man der PC-Software- Company denn doch entschieden zuviel zu. In Trauerwein findet Maples einen geneigten Zuhoerer. Hat unsereiner vielleicht wirklich nicht bemerkt, wie innovativ Microsoft nach wie vor sein muss, um sich mit immer besseren Produkten gegenueber vielen starken Mitbewerbern durchzusetzen? Wurden etwa die Erwartungen in bezug auf Windows 95 zu hoch geschraubt? Kann man von einem Software- Anbieter ueberhaupt verlangen, dass er sich an Lieferversprechungen haelt? Sind nicht vielmehr sogar die Third-party-Entwickler und die Anwender als Betatester an den Verzoegerungen schuld? Bei Sebastian kommt Mitgefuehl auf. Man muesste sich bei den Microsoft-Bossen entschuldigen, waere da nicht ein klitzekleiner Punkt, der stutzig macht. Nichts haelt den Microsoft-Strategen Maples davon ab, Time- tables aufzustellen: wann welche Information-at-your-fingertips- Technologie kommt und wie Microsoft daran beteiligt ist. Danach ist klar, womit die Anwender in den Jahren 1996, 1997, 1998 und 1999 zu rechnen haben. Klingt ganz und gar nicht bescheiden.