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04.11.1994

Trauerwein Mut zur Wissensluecke

Das beliebteste Beispiel einer traurigen Gestalt ist vermeintlich der Berater: Er bittet einen anderen darum, ihm die Uhr zu leihen, um dann fuer die Auskunft, wie spaet es ist, Geld zu verlangen. Die traurige Gestalt nimmt Trauerwein zurueck: Meist kriegt der Consultant die Knete. Auf den DV-Bereich angewendet, hinkt der Vergleich ohnehin: Diejenigen, die sich gegen gutes Geld beraten lassen, koennen nicht mit der Digitaluhr umgehen. Fragt sich, wer hier wirklich der Dumme ist. Trauerwein hat da so einen dumpfen Verdacht. Als blaugraue DV-Eminenz im Unternehmen konnte er frueher damit rechnen, dass sein Rat dem Management gut und teuer war. Aus und vorbei. Das neue Milchmaedchen heisst mit Nachnamen McKinsey, Andersen oder Diebold. Sebastian uebertreibt keineswegs. Viele Unternehmen muessten externe Helfer engagieren, um Wissensluecken zu schliessen, schreibt das "Manager Magazin" und zitiert einen einschlaegig Unvorbelasteten: "Fuer hochkomplizierte Spezialfragen, etwa im EDV-Bereich, fehlte uns schlichtweg das Know-how", so Ulrich Schmidt, Leiter der zentralen Unternehmensentwicklung bei der Hamburger Beiersdorf AG. Die Frage, wie sich denn die deutschen Manager sicher sein koennten, auch den richtigen Berater auszuwaehlen, sollte man sich besser verkneifen. Wir haben doch Golfplaetze, oder?