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21.04.1995

Trauerwein/Nerven eines Milliardaers

Trauerwein gehoerte gerne zu den Millionaeren. Die haben weniger Sorgen als die Milliardaere - Ausnahmen wie Dagobert Duck und Bill Gates bestaetigen die Regel. Wir spielen hier nicht auf Bauherrenprobleme an, die sich mit dem Namen Schneider verbinden. Auch liegt es uns fern, die Waigelsche Nummer mit dem Haushaltsausgleich als Beispiel fuer etwas anzufuehren, das in seiner aberwitzigen Zahlenjongliererei nicht mehr nachvollziehbar ist. Bei Dietmar Hopp, dem Vorstand eines namhaften deutschen Softwarehauses, liegen die Dinge klar auf der Hand. Als Privatunternehmen waere SAP, um diese Firma handelt es sich naemlich, vielleicht 500 Millionen Mark wert; ein Viertel davon gehoerte Hopp - not so bad, dieser Besitz, moechte man meinen, und gewiss mit einem beruhigenden Gefuehl verbunden. Nur ist SAP eben seit geraumer Zeit eine boersennotierte Company, die dem public light ausgesetzt ist. Virtual value des Walldorfer Unternehmens: rund zwoelf Milliarden Mark. Dreifachmilliardaer Hopp moechte, wie er dem "SPIEGEL" gestand, am liebsten mit seinen vielen Mitarbeitern teilen. Beunruhigt ihn die neue Rolle, auch einmal in der oeffentlichen Kritik zu stehen? 2,5 Milliarden, soviel hat er gewonnen, muessten eigentlich eine gute Nervenmedizin sein. Von Bill Gates koennte er diesbezueglich einiges lernen.