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27.01.1995

Trauerwein Schlechte Noten fuer Hugs Eddy

Big-Blue-Beobachter pflegen die Krise der IBM damit zu erklaeren, dass die Leerleistungen des Managements ueber die Jahre hinweg immer mehr anstiegen. Bei dem angeschlagenen DV-Riesen herrsche Buerokratie in Vollendung, Parkinsonsche Phaenomene seien Peanuts dagegen. Zur Erlaeuterung wird auf die vielen altgedienten Topmanager im Konzern verwiesen, die bei den bisherigen Rausschmissrunden von Lou Gerstner uebergangen wurden. Bei der IBM Deutschland sei dies besonders klar auszumachen. Die Kritik gilt vornehmlich Edmund Hug, dem Deutschland-Boss, sowie dem fuer Software zustaendigen Landeschef Bernhard Dorn, nachdem kuerzlich durch eine Indiskretion bekannt wurde, dass eine Mitarbeiterumfrage im November 1994 fuer beide vernichtend ausfiel. Als Aussenstehender kann sich Trauerwein kein Urteil erlauben, doch scheint ihm die Sorge um Hug und Dorn uebertrieben. Sollte es zum Aeussersten kommen, wird sich fuer beide wohl ein gut dotierter Vorstandsposten bei bundesdeutschen Industrieverbaenden finden lassen. Ex-IBM-Manager schaetzt man dort, wie das Beispiel Hans-Olaf Henkel beweist. Doch die Verbaende werden warten muessen. Dass kuenftig die Belegschaft die IBM-Personalpolitik bestimmen kann, ist ein abwegiger Gedanke - erst recht fuer einen McKinseyaner wie Gerstner.