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Rundumschutz out of the Box

Trend geht zu Mehrzweckgeräten

08.03.2002
SAN JOSE (ave) - Eine ganze Reihe von Herstellern nutzte die RSA Conference, um neue Produkte vorzustellen. Das Angebot reichte von Security-Appliances bis hin zu mobilen Sicherheitslösungen.

Symantec präsentierte in San Jose seine neue "Gateway Security Appliance". Mit dem Produkt will der Hersteller kleinen und mittelständischen Unternehmen eine Rundum-Sicherheitslösung für die Absicherung ihrer IT bieten. Das Produkt kombiniert Symantecs "Enterprise Firewall 7.0", den Virenscanner "Carrier Scan", Intrusion Detection, Inhaltsfilterung und ein VPN-Gateway. Durch die Integration in einem Gerät soll sichergestellt werden, dass die einzelnen Komponenten reibungslos zusammenarbeiten. Als weiteren Vorteil sieht Howard Leu, Group Product Manager bei Symantec, das Zusammenlaufen aller Meldungen in einer zentralen Konsole. Das Gerät soll zudem in der Lage sein, Zusammenhänge zwischen einzelnen Events zu erkennen und aufzuzeigen. Der Preis für das Produkt liegt je nach Ausführung zwischen 8000 und 43000 Dollar.

Im Appliance-Geschäft will künftig auch Sun Microsystems mitmischen. Der Hersteller zeigte sein neues Produkt "Iforce". Dieses Gerät auf Basis des Betriebssystems Solaris kombiniert die "VPN 1/Firewall 1" von Checkpoint, die Intrusion-Detection-Lösung "Manhunt" von Recourse Technologies, Trend Micros Virenscanner "Interscan Viruswall" sowie Sicherheitsprodukte für Switches, Router und Server des Anbieters Tripwire. Alle Lösungen entsprechen dem von Checkpoint definierten Framework Open Platform for Security (Opsec), das die Interoperabilität vereinfachen soll.

Eine interessante Lösung war auch am Stand des Anbieters Tippingpoint Technologies zu sehen. Das Unternehmen hat mit "Unity One" eine Appliance entwickelt, die Intrusion Detection und Schwachstellenanalyse mit einer Firewall kombiniert. Alle Funktionen lassen sich von einer zentralen Management-Konsole aus verwalten. Dank Asic-Technik soll das Gerät Durchsatzraten von bis zu 2 Gbit/s bewältigen sowie insgesamt rund 2600 Angriffe erkennen und blocken können, und das zu einem Drittel des Preises, den Kunden zahlen müssten, wenn sie entsprechende Lösungen einzeln kaufen würden. Leider ist Unity One bislang nur in den USA erhältlich, der Hersteller plant jedoch, auch in Europa aktiv zu werden.

Der Anbieter Citadel zeigte mit "Hercules" ein Tool, das Schwachstellen in Unternehmensnetzen nicht nur identifiziert, sondern auch in der Lage ist, Gegenmaßnahmen einzuleiten, etwa, indem es Patches aus dem Internet lädt und sie aufspielt. Die Software benutzt dabei Informationen aus Internet-Quellen wie "Bugtraq" und "Security Focus", um Fehler bei Betriebssystemen, Servern und Datenbanken aufzuspüren. Reports zeigen auf, welche Schwachstellen entdeckt und beseitigt wurden, außerdem werden Server und Workstations kontinuierlich überwacht.

Der Veranstalter der Konferenz, RSA Security Inc., nutzte die Gelegenheit ebenfalls, um neue Lösungen vorzustellen. Dazu gehört die Produktreihe "Bsafe Micro Edition", die es Herstellern von Handhelds und Mobiltelefonen ermöglichen soll, Sicherheitsfunktionen in ihre Geräte zu integrieren, die digitale Bezahlmethoden, Signaturen und Identitäten unterstützen.