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21.06.2005

Trend Micro kauft Kelkea

Spam-Filtering erweitert das Portfolio an Sicherheitssoftware.

Mit der Übernahme des Antispam-Spezialisten Kelkea will der japanische Softwareanbieter Trend Micro sein Portfolio an Sicherheitssoftware erweitern. Der Zukauf ermögliche es, noch wirksamere Programme gegen Phishing- oder Pharming-Attacken anzubieten.

Die US-amerikanische Firma Kelkea, bis Mitte 2004 als Non-Profit-Organisation unter dem Namen Maps bekannt, hat sich auf IP-Filtering spezialisiert. Dabei werden Anwender vor Spam- und anderen unerwünschten Mails geschützt, indem eingehende Nachrichten von unbekannten oder verdächtigen IP-Adressen blockiert werden.

Kelkea hat dazu rund 1,5 Milliarden IP-Adressen in einer Datenbank gesammelt. Sie enthält unter anderem detaillierte Profile, Statistiken und historische Daten, die laufend aktualisiert werden. Auf diese Weise lässt sich die Vertrauenswürdigkeit von IP-Adressen bewerten und überwachen. Im Sicherheitsmarkt sind derartige Dienste als Reputation-Services bekannt. Neben dem Schutz vor Spam-Mails sollen sie auch Online-Betrugsversuche abwehren.

Trend Micros CEO und Mitgründerin Eva Chen will mit dem Zukauf einen vorderen Platz unter den Sicherheitsanbietern erobern: "Die Akquisition erweitert unsere Fähigkeiten, innovative Lösungen für Bedrohungen zu schaffen, die sich laufend weiterentwickeln."

Brian Burke, Analyst beim US-amerikanischen Marktforschungsunternehmen International Data Corp. (IDC), sieht einen steigenden Bedarf für derartige Sicherheitssysteme: "Das Bedrohungsszenario aus dem Internet erfordert Lösungen, die Web-Filter- mit Antivirentechniken kombinieren. Nur auf diese Weise können Netzangriffe wirksam abgewehrt werden."

Trend Micro mit Hauptsitz in Tokio will die Kelkea-Programme zunächst unter den bestehenden Markennamen vertreiben und später als eigenen Service anbieten. (wh)