Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

03.05.1985

Trends auf der Gebiet der Systementwicklung

03.05.1985

Die 3.-Generations-Technik

Die 3.-Generations-Technik (Cobol, PL/1, IMS, CICS) wird noch viele Jahre Bedeutung haben. Dies gilt insbesondere für transaktionsorientierte Dialogsysteme sowie Standardsoftware und deren Anpassung.

Daneben entwickelt sich in Koexistenz eine professionelle Anwendungsentwicklung auf der Basis von 4.-Generations-Technik.

Ab zirka 1990 wird es in vielen Fällen billiger sein, die Ablösung bestehender Systeme auf 4.-Generations-Technik vorzunehmen, als die Wartungskosten zu tragen.

Die 4.-Generationstechnik

Die Produkte folgender Namensgebung konvergieren auf einen Produkttyp hin, der sowohl professionelle Anwendungsentwicklung mit Hochspracher (4 GL) erlaubt als auch dem Endbenutzer direkt Funktionen zur Verfügung stellt:

- 4.-Generations-Sprache (4 GL)

- Relationale DB

- DSS (Decision Support System)

- Endbenutzersoftware (Abfragesprache, Report).

Im Mittelpunkt steht ohne Zweifel die Relationale Datenbank zur Realisierung von betrieblichen Informationssystemen. Übergangsweise gibt es auch 4 GL, die relationale Benutzersicht auf konventionelle Datenbanken oder Dateien abbilden (Natural, Mantis).

Die Produkte sind teilweise heute schon auf PC und Host mit komfortabler File-Transfer-Funktion verfügbar. Kernstück aller Systeme ist ein integriertes Data-Dictionary zur Definition der Funktionen:

- Daten

- Logik

- Externe Sichten (Bildschirm, Liste).

Die zukünftigen DV-Funktionen

- Operation/RZ

- Systementwicklung mit ° GL und 4 GL

- Datenadministrator (Information Resource Manager)

- Benutzer-Service-Zentrum

Dem Datenbankadministration (DBA) kommt wegen des stark steigenden Informationsbedarfs der Endbenutzer (Datenbereitstellungen für Endbenutzer) eine zunehmende Bedeutung zu. Hat er heute als DBA dafür zu sorgen, daß sein Datenbanksystem mit allen seinen technischen Restriktionen optimal läuft (DB-Zugriffe, Redundanzfreiheit, Performance), so hat er in Zukunft den Benutzern das Betriebsmittel "Informationen" zugänglich zu machen. Er wird zum Information Resource Manager. Seine Hilfsmittel sind:

- Logische Datenanalyse, Benutzersichten

- Data-Dictionary

- Datenextraktion

Berufsbilder

Gefragt ist der Systemanalytiker mit Branchenerfahrung, der gleichzeitig realisiert. Er muß über gute Kommunikationsfähigkeiten verfügen und die Sprache der Anwender sprachen. Projekte werden in Teams von zwei bis maximal zehn Leuten durchgeführt. Darin liegt ein zusätzlicher Produktivitätsgewinn.