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23.10.1998 - 

PC-Technik für drei unterschiedliche Gerätetypen

Trends der mobilen Kommunikation

Der Markt für Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) wird in diesem Jahr in Deutschland rund 268 Milliarden Mark groß sein, wenn man den Erhebungen von Diebold Glauben schenken darf (siehe Grafik). Der PC wird nach der Jahrtausendwende hauptsächlich in drei verschiedenen Ausprägungen zu finden sein: als Standard-Netzwerk-Computer, der für Kommunikation (E-Mail, Internet), für den Zugriff auf Informationen und Verfahren sowie als lokaler Editor und als Prsentationswerkzeug benutzt wird.

Die zweite Variante wird nach Diebold ein mobiles Kommunikationssystem sein, das mit einem zu Windows kompatiblen Betriebssystem ausgestattet ist oder zumindest format-kompatibel zu Microsoft-Programmen ist.

Schließlich wird es nach dem Jahr 2000 noch die Multimedia-Arbeitsstation geben, die im professionellen Bereich für Präsentationen und die Bearbeitung von Inhalten mit intelligenten Funktionen, beispielsweise Simulationen, genutzt wird. Der Privatmann setzt solche PCs als Mediencenter für Unterhaltung und Bildung ein und benutzt ihn zum Surfen im Internet. Durch gemeinsame Funktionen im Betriebssystem soll dann beispielsweise der automatische Datenaustausch zwischen allen Anwendungsprogrammen möglich sein. Das Programm-Update erfolgt über das Internet oder ähnliche Kanäle, über die auch aktuelle Informationen in den Rechner geladen werden. Als Marktführer für solche PCs sieht Diebold weiterhin Microsoft, wenngleich der Gates-Company Konkurrenz durch Allianzen und Industriestandards erwachsen wird.

Gute Chancen räumt Diebold den mobilen Systemen ein, da die Infrastruktur dafür durchaus vorhanden sei und die Menschen zunehmend ihre Kommunikation elektronisch und von unterwegs ausübten. Als hemmend habe sich bislang erwiesen, daß die Gerätetechnik instabil und zu umständlich war. Zu viele Komponenten und Inkompatibilitäten bei Anschlüssen, Kabeln und Steckern behinderten die weite Verbreitung. Windows CE sei bislang funktional zu sehr eingeschränkt, und persönliche digitale Assistenten (PDAs) konnten sich noch nicht durchsetzen. Allerdings könnte die nächste Gerätegeneration hier beispielsweise mit der Funkintegration in Subnotebooks Abhilfe schaffen.

Außerdem sei bislang nicht klar, was eigentlich die "Killer"-Applikation für mobiles Computing sei, E-Mail, Messages, Internet-Zugriff oder der remote Ac- cess. Diebold glaubt, daß die Integration der Mobilgeräte in den gesamten Geschäftsablauf zum Knackpunkt werden könnte. Die Standards für solche Geräte müßten aus der Internet- und Intranet-Technik kommen. Denn insbesondere für Mobilkommunikation gelte das Gesetz von Robert Metcalf, Vater des Ethernet und Gründer von 3Com: Der Nutzen der Kommunikation für alle wächst mit dem Quadrat der Teilnehmerzahl.