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01.08.1980 - 

Fachhandel disponiert vorsichtiger:

Triumph/Adler Gruppe etwa auf Vorjahresstand

NÜRNBERG (gr) - Obwohl der Gesamtumsatz der Triumph/Adler-Gruppe im ersten Halbjahr 1980 in etwa auf dem des vergleichbaren Vorjahreszeitraumes gehalten werden konnte, vermag das Unternehmen keine Prognose für die zweite Jahreshälfte zu stellen. Die konjunkturelle Entwicklung verlaufe wesentlich langsamer als 1979. Der Fachhandel disponiere vorsichtiger als bisher gewohnt.

Positiv auf die Geschäftsentwicklung bei Triumph/Adler wirkte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 1979 das günstige Investitionsklima aus. Der Umsatz der deutschen Unternehmungen der Triumph/Adler-Büromaschinen- und Computergruppe, zu denen die Triumph Werke Nürnberg AG (TWN), die Adler-Werke vormals Heinrich Kleyer AG, Frankfurt, und die Triumph/Adler Vertriebs GmbH (TAV) mit Diehl Datensysteme (dds) gehören, belief sich im Geschäftsjahr 1979 auf 923 Millionen Mark, 10 Prozent mehr als im Vorjahr mit seinen 839 Millionen Mark. Unter Einbeziehung der US Royal Vertriebsorganisation, aber ohne die inzwischen erworbene Pertec Computer Corp., Los Angeles, erhöhten sich die Umsatzerlöse 1979 um 123 Millionen Mark auf 1235 Milliarden. Vom Weltgesamtumsatz entfielen 387 Millionen Mark oder 31,2 Prozent auf den Inlandsmarkt. Bei Computern und Textsystemen stellte die Bundesrepublik selbst mit einem Anteil von 63 Prozent das Hauptabsatzgebiet dar.

Wie in den Vorjahren erwiesen sich die elektrischen Büroschreibmaschinen als Hauptumsatzstütze der Triumph/Adler. Bei Computern und Terminals jedoch mußte ein Umsatzrückgang hingenommen werden. Nach Angaben des Unternehmens ist er einzig und allein auf das allmähliche Auslaufen eines Bundesbahn-Großauftrages zurückzuführen.

Auch 1980 wird Triumph/Adler im Zeichen der Konsolidierung und Umstrukturierung stehen. Mit Pertec zusammen dürfte der Gruppen-Umsatz weltweit nahezu 1,6 (1,2) Milliarden Mark erreichen. Der Jahresüberschuß der Triumph Werke Nürnberg AG belief sich in dem Jahr zum 31. Dezember 1979 auf 10,087 Millionen Mark verglichen mit 14,239 Millionen im Vorjahr. Die Gewinn- und Verlustrechnung weist einen Bilanzgewinn von 8,92 (8,73) Millionen Mark aus. Im gleichen Zeitraum erwirtschafteten die Adler Werke vormals Heinrich Kleyer AG einen Jahresüberschuß von 4,578 (4,79) Millionen Mark. Als Bilanzgewinn weist die G + V 2,821 (2,563) Millionen Mark aus.