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05.02.1982

Trotz Andrang noch Mittel frei

BONN/BERLIN (hh) - Mit einer fünfmal höheren Summe als 1981 fördert das Bundesministerium für Forschung und Technologie in diesem Jahr die Anwendung der Mikroelektronik in der Industrie. Das vorerst bis Ende 1983 laufende Sonderprogramm stellt jährlich 100 Millionen Mark bereit.

Mit dem Anlaufen des Programmes ist Lutz Ostermann von der Abteilung Technologieinformation des Projektträgers VDI-Technologiezentrum, Berlin, zufrieden. "Bis jetzt sind ungefähr 300 Anträge bei uns eingegangen', erläutert Ostermann den Stand der Dinge. Versandt worden seien über tausend Antragsformulare an Firmen und Handelskammern.

Die Vergabe der Mittel erfolgenach Aussage des VDI nach dem Eingangsprinzip. Da nicht alle Antragsteller die Höchstsumme nutzen, sei der diesjährige Etat noch nicht ausgeschöpft.

Gefördert werden mit diesem Programm Entwicklungen von Produkten und Produktkomponenten, die überwiegend auf Mikroelektronik beruhen. Die Förderungshöchstsumme betrage 800 000 Mark jährlich je Unternehmen. Der Zuschuß mache 40 Prozent der Gesamtkosten des Projekts aus, wobei nicht nur Personalkosten, sondern auch Entwicklungsaufträge an Dritte und Beratungsleistungen bezuschußt werden können. Richtete sich das bisherige Förderungsprogramm mit jährlich 18 Millionen Mark an die Erstanwender der Mikroelektronik, so werden jetzt hauptsächlich mittlere und kleine Unternehmen aufgefordert, neue Verfahren und Technologien auf diesem Sektor zu entwickeln.

Informationen:VDI-Technologie-Zentrum, Budapesterstr. 40, 1000 Berlin 30, Telefon: 030/2 60 90.