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06.02.1981 - 

Diebold beobachtet Trend zu selektivem Papiereinsatz:

Trotz Bildschirm nimmt Gedrucktes zu

FRANKFURT (gr) - Auf lange Sicht noch bleibt das "papierlose Büro" Utopie. Diese Ansicht vertritt die Diebold Deutschland GmbH, Frankfurt, in ihrer jüngsten Untersuchung zum Markt für informationstechnische Papiere.

Das "menschliche Urbedürfnis, etwas in der Hand zu halten", so erläutert Hans-Joachim Grobe von der Diebold Deutschland GmbH den wachsenden Papiermarkt in der Bundesrepublik, laßt eine Substitution von Papier durch die Bildschirmanzeige nur in Teilbereichen zu. Auf dem Markt für Endlosformulare verdreifachte sich der Studie zufolge der Umsatz in den letzten zehn Jahren auf 1,7 Milliarden Mark.

1985 würden die Computer voraussichtlich 50 Prozent mehr Papier bedrucken als heute. Die Anzeige auf den Bildschirmen ersetze das bedruckte Papier wohl bei Abfragen, in der Datenübertragung und bei der Arbeit mit Archiv. Doch sei in anderen Bereichen ein neues Bedürfnis nach Gedrucktem entstanden. Tischcomputer beispielsweise arbeiteten lange Zeit nur mit Bildschirm. Preissenkungen im Druckerbereich ermöglichten heute dem Benutzer, sich auch Teile ausdrucken zu lassen. Insgesamt, erläutert Grobe, werde das Papier selektiver eingesetzt.