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18.10.2006

Trotz Gewinnrückgangs übertrifft Intel die Prognosen

Auch die Einnahmen schrumpften, in der Emea-Region sogar um 20 Prozent.

Der weltgrößte Chip-Hersteller Intel hat angesichts von harten Preiskämpfen mit seinem Hauptrivalen Advanced Micro Devices (AMD) und deutlich rückläufigen Umsätzen im dritten Quartal 2006 einen starken Gewinnrückgang verkraften müssen. Konzernchef Paul Otellini versucht, mit Stellenkürzungen, einer Durchforstung des Unternehmens und mit einer Vielzahl neuer Produkte gegenzusteuern. Der Konzern verdiente im dritten Quartal nur noch 1,3 Milliarden Dollar, 35 Prozent weniger als in der entsprechenden Vorjahreszeit. Der Gewinn pro Aktie fiel von 32 auf 22 Cent. Die Einnahmen schrumpften um zwölf Prozent auf 8,7 Milliarden Dollar. Analysten hatten mit einem Profit von 17 Cent je Aktie und Erlösen von 8,6 Milliarden Dollar gerechnet.

Der Umsatz fiel in Nord- und Südamerika um ein Prozent auf 1,9 Milliarden Dollar, in der Region Europa, Naher Osten und Afrika (Emea) sogar um 20 Prozent auf 1,6 Milliarden Dollar und im asiatisch-pazifischen Raum (ohne Japan) um 16 Prozent auf 4,3 Milliarden Dollar. In Japan stagnierten die Einnahmen mit 923 Millionen Dollar. Ähnlich sehen die Zahlen für die vergangenen neun Monate aus: Der Umsatz fiel von 28,6 Milliarden auf 25,7 Milliarden Dollar, der Nettogewinn betrug nur noch 3,5 Milliarden Dollar nach 6,2 Milliarden Dollar im Vorjahr.

Für das laufende Schlussquartal zeigte sich Finanzvorstand Andy Bryant zuversichtlich. Der Umsatz wird von Intel bei 9,1 bis 9,7 Milliarden Dollar gesehen. Wallstreet-Analysten rechnen hier gegenwärtig mit 9,46 Milliarden Dollar. "Wir haben Marktanteile verloren und waren unter Preisdruck", räumte Bryant in einem Telefon-Interview ein. "Wir glauben aber, das Schlimmste hinter uns zu haben." Anfang September hatte Intel angekündigt, 10.500 Arbeitsplätze und damit rund zehn Prozent aller Stellen abzubauen. Das Unternehmen reagiert damit auf den Wettbewerbsdruck des Branchenzweiten Advanced Micro Devices (AMD). Mit dieser Maßnahme sollen kommendes Jahr zwei Milliarden Dollar und 2008 dann drei Milliarden Dollar eingespart werden. (dpa/ajf)

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