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03.02.1995

Trotz Lob fuer die Verbesserungen Novells Unixware fehlt es noch an durchschlagenden Features

MUENCHEN (CW) - "Novell ist Unix", beschreibt der Netzwerkspezialist seinen Kurs. Als tragende Saeule dient dabei das Unixware-Unix, das bis 1996 mit Netware zum Super-NOS zusammenwachsen soll. Nun setzt das Unternehmen auf die fuer Maerz angekuendigte Version 2.0 von Unixware.

Novell hat sich vorgenommen, mit Unixware 50 Prozent des PC-Unix- Marktes zu erobern. Nach Ansicht der Analysten von der International Data Corp. (IDC) fehlen jedoch auch in der zweiten Produktversion Eigenschaften, die die User zum Umstieg bewegen koennten. Sie denken hier etwa an einen eingebauten Internet- Anschluss.

Zu den vorhandenen Features von Unixware 2.0 gehoeren symmetrisches Multiprocessing und Multithreading. Verbessert wurde auch die Netware-Anbindung. So koennen die Anwender jetzt gemeinsam auf einen Drucker zugreifen. Die Netware Directory Services werden jedoch nicht unterstuetzt.

Lob handelte sich die Installationsroutine ein, die laut Tests der CW-Schwesterpublikation "PC-Week" einfacher ist als die von Windows 3.1. Bei der Festsetzung des Preises auf 1700 Dollar fuer die Server-Version war man darauf bedacht, die Mitbewerber SCO und Sunsoft zu bedraengen.