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22.06.2001 - 

Deutliche Umsatz- und Gewinneinbußen im vierten Quartal

Trotz schwacher Zahlen herrscht Zuversicht bei Oracle

München (cw) - Oracle hat das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2001 angesichts der schlechten konjunkturellen Rahmenbedingungen zufriedenstellend abgeschlossen.

Der Nettogewinn belief sich auf 855 Millionen Dollar oder 15 Cent je Aktie und übertraf damit die Erwartungen der Wallstreet um einen Cent. Im Vorjahr hatte Oracle einen Reingewinn von 926 Millionen Dollar erzielt.

Der Umsatz ging im abgelaufenen Quartal um 3,2 Prozent zurück und entsprach damit nicht den Prognosen der Finanzwelt. Er belief sich auf 3,26 Milliarden Dollar, während die Analysten im Durchschnitt 3,4 Milliarden Dollar erwartet hatten. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte Oracle 3,37 Milliarden Dollar eingenommen.

Besser als die Zahlen fiel der Ausblick des weltweit zweitgrößten Softwareherstellers aus. Oracle-Chef Larry Ellison zeigte sich "vorsichtig optimistisch" für das laufende erste Quartal des neuen Geschäftsjahres. Angesichts der leicht anziehenden Nachfrage gehe er davon aus, dass sich der Umsatz positiv entwickeln werde.

Marktbeobachter bescheinigten Oracle insbesondere bei der Eindämmung der Kosten eine hervorragende Arbeit. Was die Produktsparten angehe, habe der Anbieter jedoch vor allem im Geschäft mit Anwendungssoftware nicht geglänzt. Hier ist der Umsatz gegenüber der vergleichbaren Vorjahresperiode um 24 Prozent gefallen. Noch Ende vergangenen Jahres hatte Oracle eine große Aufholjagd gegenüber Konkurrenten wie SAP, Siebel oder Peoplesoft angekündigt. Das Datenbankgeschäft erwies sich hingegen als stabiler, wenngleich auch hier mit minus fünf Prozent ein Umsatzrückgang bei den Lizenzen zu verzeichnen war.