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28.08.1981

Tummelplatz der IBM-Kompatiblen

Alternativen sind wahrlich genügend vorhanden. Neun IBM-Maschinen stehen an die 40 Konkurrenzmodelle gegenüber, rechnet man die vier Amdahl-Anlagen 470V/5 und 5-II sowie 470V/6 und 6-II heraus, die auf dem deutschen Markt nicht mehr angeboten werden. Statt dessen offeriert dieser PCM jetzt die Modelle 470V/ 7B und C. Die IBM-Zentraleinheiten 3031 und 3032 wurden nicht mehr aufgenommen. IBM hat sie de facto durch die 4341 beziehungsweise 3033S entwertet. Rein rechnerisch kann der Interessent unter 5,2 Modellen wählen: Einem IBM-Gerät stehen 4,2 Alternativen gegenüber. Demnächst wächst die Zahl der Möglichkeiten, außerhalb von IBM auf Rechnerglück zu stoßen, sogar auf 4,3. Die Magnuson Computer Systems hat nämlich ihren jüngsten und zugleich kleinsten Computer angekündigt. Mit dem Modell M80/30, mangels technischer Daten noch nicht in der Tabelle vertreten, zielen die Amerikaner auf den 4331-1-Markt. Bei gleichem Preis verspricht das Unternehmen 50 Prozent mehr Leistung. Die Magnuson-Manager können dem Anwender obendrein das Bonbon bieten, daß ihre neue Maschine neben allen DOS-Betriebssystemen auch MVS unterstützt. Potentielle 4300-Anwender werden es mit Interesse hören, denn 80 ist der Aufstieg auch in höhere IBM-Regionen möglich. - Die Preise in der Marktübersicht beziehen sich auf die reine Zentraleinheit. Zumindest wurden die Unternehmen aufgefordert, nur solche Preise zu nennen. Dennoch ist nicht auszuschließen, daß Preisunterschiede bei Modellen gleicher oder ähnlicher Leistungsfähigkeit in verschiedenen Ausstattungen der CPU begründet sind. Die Magnuson-Preise, als einzige in Dollar angegeben, sind zunächst nur für den amerikanischen Markt gültig. Obwohl das Unternehmen am 1. Oktober mit einer Geschäftsstelle bei Köln starten will, hat das englische Management nach eigenen Angaben die Preise für der deutschen Markt noch nicht kalkuliert. Von allen anderen befragten Unternehmen verweigerte lediglich die BASF konkrete Preisangaben. Eine pfiffigere Begründung außer "Wir wollen nicht" fiel den Marketingleuten dazu nicht ein. Kunden der BASF brauchen indes keine Angst zu haben. Die Geheimhaltungspolitik betrifft sie nicht: Die Versicherung der BASF-Verkaufsleitung, auf Kundenanfrage Preise bekanntgeben zu wollen, klang glaubwürdig. Immerhin rückten die Ludwigshafener nach einiger Überlegung wenigstens mit den Mietpreisen heraus.