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27.03.1981

Tutorials sollen die notorischen Rad-Erfinder dezimieren

Mit den Professoren Raymond T. Yeh von der Universität Maryland und Hebert Weber von der Universität Bremen sprach CW-Redakteur Jochen Ewe

- Was sind DV-Tutorials?- Was sollen sie sein?

Yeh: Der Begriff hat seinen Ursprung in dem englischen Wort "tutor". Ein Tutor wird im anglikanischen Ausbildungssystem als ein Instruktor und Helfer nach dem regulären Lehrer und Professor angesehen, der zum Verständnis eines wissenschaftlichen Gegenstandes mit Studenten vertiefende Übungen und Diskussionen durchführt und zu deren Beratung zur Verfügung steht. Nach neuerem amerikanischem Sprachgebrauch sind Tutorials der Fort- und Weiterbildung dienende Lehrveranstaltungen in einem eng begrenzten Fach- und Wissenschaftsgebiet. In der engsten Bedeutung des Wortes, wie der Begriff seit einigen Jahren im Bereich der Fort- und Weiterbildung im Computer-Science verwendet wird, sind damit Veranstaltungen der Fort- und Weiterbildung, die gewöhnlich vor wissenschaftlichen Fachkonferenzen (Pre-Conference-Tutorials) stattfinden, gemeint. In dieser ihrer Bedeutung sollen sie eine Möglichkeit zur Fortbildung in einem vom Teilnehmer selbst in seiner Berufstätigkeit vertretenen Fachgebiet gestatten, etwa um neue Forschungs- und Entwicklungsergebnisse im Fachgebiet kennenzulernen und zur Weiterbildung in einem an das eigene Fachgebiet angrenzenden, aber doch für die eigene Tätigkeit möglicherweise in Zukunft wichtigen Fachgebiet dienen. In Verbindung mit einer wissenschaftlichen Konferenz erhalten sie häufig noch eine Funktion als Instrument zur Vorbereitung der Konferenzbesucher auf die während der Konferenz präsentierten, häufig ohne Vorbereitung nur schwer verständlichen wissenschaftlichen Vorträge. Aus der Sicht des wissenschaftlich orientierten Lektors sind Tutorials auch ein Instrument zum Angebot seiner Forschungs- und Entwicklungsergebnisse und seines Know-how an die interessierten Praktiker.

- Ist der Begriff "Tutorials" nur ein Arbeitstitel? Soll hier vielleicht ein Amerikanismus eingeschleppt werden, der angenehmerweise einen universitätsnahen Klang hat?

Weber: Zweifellos ist der Begriff "Tutorials" ein Arbeitstitel für eine Art Veranstaltung, für die es bisher im deutschen Sprachgebrauch kein besonders geeignetes Wort gibt. Auf keinen Fall geht es nur darum, einen neuen Amerikanismus einzuschleppen. Es geht wirklich darum, die Konzeption einer praxisnahen, aber anspruchsvollen Fort- und Weiterbildungsveranstaltung zu übernehmen, weil für eine solche Veranstaltung nach unserer Überzeugung auch in Europa ein Markt existiert. Wir wollen dabei keineswegs einen Begriff für solche Veranstaltungen verwenden, der einen universitätsnahen Klang hat, um deutlich zu machen, daß nicht eine universitäre Lehrveranstaltung gemeint ist, wie man das etwa bei dem Namen "Seminar" vermuten würde, sondern eine für den aufgeschlossenen und interessierten Praktiker angemessene Veranstaltung gemeint ist.

- Welches waren die Anfänge der "Tutorials" in der USA? Hat da jemand zunächst eine Bedarfsanalyse gemacht, bevor die erste Veranstaltung dieser Art ablief?

Yeh: Fort- und Weiterbildung (Sie können auch sagen: Erwachsenenbildung) haben im amerikanischen Ausbildungssystem, seit langem einen festen Platz. Das ist vor allen Dingen darin begründet, daß Weiterbildung und Weiterqualifikation als Voraussetzungen für einen qualitativ anspruchsvolleren Job angesehen werden. Diese Bereitschaft zur Weiterbildung ist übrigens auf allen Ebenen der Job-Hierarchie in Industrie und Verwaltung gleichermaßen vorhanden. Dem Weiterbildungsbedarf haben die Universitäten in den USA - anders als vielleicht in Europa und Asien - schon immer auch ein Weiterbildungsangebot gegenübergestellt und damit ihre traditionell guten Beziehungen zu Industrie und Verwaltung festigen können. Im Computer-Science entstand eine besondere Situation. Da das Fachgebiet neu ist, haben viele in der Datenverarbeitung Tätige eine Ausbildung in einem anderen Fachgebiet erhalten und sind im Fachgebiet Angelernte, weil entsprechende Studiengänge zunächst nicht angeboten worden sind. Außerdem sind die besonders schnellen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte dafür verantwortlich, daß das einmal erworbene Wissen in sehr kurzer Zeit veraltet.

Für den besonders großen Bedarf an Weiterbildungsangeboten im Computer-Science müssen dann auch dem Bedarf angemessene Formen der Weiterbildung gegenübergestellt werden. Heute wird das Weiterbildungsangebot in den USA nicht nur von den Universitäten, sondern auch von vielen kleinen spezialisierten Unternehmen, die in der Regel von Universitätsangehörigen gegründet worden sind und zum Teil auch heute noch von diesen geführt werden, und den großen Berufsverbänden bereitgestellt. Die Entwicklung des Weiterbildungsangebotes in Computer-Science ist sicherlich nicht auf der Basis einer umfassenden Bedarfsanalyse erfolgt, sondern sie ist als das Resultat einer etwa zehnjährigen Praxis auf der Basis einer guten Tradition und einer Wachsamkeit für neu entstehende Bedürfnisse bei Universitäten und Fachexperten zu betrachten.

- Ist etwas über die derzeitige Verbreitung solcher Spezialkurse in den USA bekannt? Wer sind die Veranstalter?

Yeh: Mehrere Universitäten haben sehr große Weiterbildungsprogramme entwickelt, und die dabei erzielten Einnahmen machen auch einen wesentlichen Faktor im Budget dieser Universitäten aus. Nahezu allen Universitäten bieten Weiterbildung in speziellen Industrie-Liaison-Programmen an, und nahezu alle Hochschullehrer sind bereit, als Consultants der Industrie und anderer Anwender bereitzustehen. Daraus ergibt sich,

daß Weiterbildungsveranstaltungen der folgenden Art weit verbreitet sind:

- Von den Universitäten angebotene Weiterbildungsprogramme, die häufig auch zu einem Studienabschluß führen.

- Von den Mitgliedern der Universitäten (in der Regel Hochschullehrer) in eigener Regie, angebotene Spezialkurse, die in Form eines "Wanderzirkus" im ganzen Land angeboten werden.

- Von spezialisierten Firmen (häufig von Hochschullehrern gegründet) angebotene Spezialkurse in nahezu allen größeren Zentren der USA.

- Von Universitätsangehörigen und Service-Unternehmen in Industriebetrieben durchgeführte Industriekurse, die auf die speziellen Bedürfnisse der jeweiligen Firmen hin ausgerichtet sind.

- Von den in regionale Chapters gegliederten Fachverbänden werden regelmäßig Einladungen an Experten aus Industrie und Hochschule zur Präsentation neuer Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung für die regionalen Mitgliedschaften ausgesprochen.

- Die Fachverbände verbinden mit ihren nationalen und internationalen Konferenzen ein umfangreiches Tutorial-Programm.

Alles in allem kann man sagen, daß ein flächendeckendes Weiterbildungsprogramm auf den verschiedensten Qualifikationsstufen existiert und von den Praktikern trotz teilweise hoher Kosten gern angenommen wird.

- Kann man sagen, daß hier etwas nach Deutschland importiert wurde, weil es aus Amerika kommt und darum gut ist?

Weber: Die Idee ist zweifellos aus Amerika importiert worden. Die Idee ist nachgewiesenermaßen für Amerika gut. Der hohe technologische Standard der Amerikaner in der Informationstechnik wird sowohl von Kennern als auch von außenstehenden Beobachtern auf die Innovationsfreudigkeit der amerikanischen Industrie und nicht zuletzt auch auf die enge Verbindung zwischen Wissenschaft und Praxis in Amerika zurückgeführt. Die Zukunft muß zeigen, ob die Idee hier wie in den USA angenommen wird.

Aus den bisherigen Erfahrungen (auch an anderer Stelle in Deutschland) läßt sich schließen, daß die Bereitschaft, für neues Wissen häufig auch einen hohen Preis zu bezahlen, nicht unbedingt da ist. Bildung und wohl auch Weiterbildung werden in viel stärkerem Maße als in den USA als ein vom Staat erwarteter Service betrachtet. Allmählich wächst allerdings auch in Europa das Bewußtsein, daß der vom Staat zu erwartende Service leider den aktuellen Bedürfnissen erheblich hinterherhinkt. Diese sich wandelnde Einstellung laßt für den Erfolg von Weiterbildungsprogrammen á la IKD-Tutorials hoffen. Der finanzielle Erfolg der IKD-Tutorials bestätigt diese Vermutung.

- Haben Sie, Herr Professor Weber, die Idee nach Deutschland geholt, dann einen Sponsor gesucht und ihn im IKD gefunden?

Weber: Ich glaube kaum, daß ich für mich in Anspruch nehmen kann die Idee zum ersten Mal nach Europa und nach Deutschland geholt zu haben. In England haben sich schon vor rund zehn Jahren der Weiterbildung in den Computerwissenschaften verpflichtete Firmen etabliert und auch erfolgreich auf dem europäischen Kontinent operiert. Die Idee, Tutorials mit einer Konferenz zu verbinden, habe ich zum ersten Mal mit der Organisation der 4. International Conference on Very Large Data Bases 1978 in Berlin getestet. Diese Konferenz hat übrigens zeit- und ortsgleich mit dem IKD 1978 in Berlin stattgefunden. Die damals organisierten Tutorials erfreuten sich so großer Beliebtheit, daß der IKD 1980 diese Idee wieder aufgegriffen und die Tutorials in das Programm des IKD aufgenommen hat. Insofern kann ich für mich in Anspruch nehmen, zum ersten Mal in Deutschland Tutorials oder Weiterbildungsveranstaltungen mit einer Konferenz verbunden durchgeführt zu haben.

- Welches waren die in Berlin behandelten Themen, und wie kam die Themenauswahl überhaupt zustande?

Yeh: In Berlin sind Tutorials zu vier Fachgebieten angeboten worden:

- Software-Technologie

- Datenbank-Technologie

- Technologie der verteilten Systeme

- Büroautomatisierung.

Die Auswahl erfolgte durch die beiden Chairmen der Tutorials auf der Basis ihrer Kompetenz, ihrer Erfahrungen und ihres Wissens über die derzeitig größten Weiterbildungsbedürfnisse in der Datenverarbeitung. Wir hielten diesen Weg der Auswahl von Themen für besser als die Auswahl durch Programmkomitees oder Fachverbände, weil bei den Entscheidungen in solchen Gremien immer fachfremde Aspekte in den Entscheidungsprozeß miteingehen und weil mit ihrem Namen für den Erfolg einstehende Einzelpersonen in viel stärkerem Maße Verantwortung über nehmen und für den Erfolg oder Mißerfolg einstehen.

- Wie qualifizieren sich die Referenten?

Weber: Alle Referenten sind von den Tutorial-Chairmen ausgewählt worden. Sie sind alle international führende Vertreter ihres Fachgebietes. In diesem Fall ist besonders darauf geachtet worden, daß sie über ausgezeichnete didaktische Fähigkeiten und bereits über Erfahrungen im Abhalten von Tutorials verfügen. Darüber hinaus ist besonders bedacht worden, daß die bei europäischen Interessenten möglicherweise gegebenen Vorbehalte gegenüber Universitätsangehörigen nicht zum Tragen kommen.

- Kommen Referenten und/oder Themen mit Fragen der Herstellerneutralität nie in Konflikt ?

Yeh: Von den Themen her kann man eindeutig sagen, daß keine Gefahr für Unausgewogenheit bestehen würde. Die Themen solcher, Tutorials sind so stark auf das Vermitteln von Kenntnissen über Konzepte, Prinzipien, Verfahren und Methoden ausgerichtet, daß herstellerabhängige Lösungen überhaupt kaum erwähnt werden müssen. Die Referenten sind natürlich, wie alle Fachleute, bis zu einem gewissen Grad durch ihre Arbeitsumgebung geprägt. Aber alle Lektoren haben in ihrer jeweiligen Umgebung eine so unangefochtene Stellung, daß sie ihre wissenschaftliche Reputation nicht durch Herstellerinteressen kompromittieren müssen.

- Kann man die Berliner Tutorial-Teilnehmer typisieren?

Weber: In Berlin haben Interessenten aus nahezu allen denkbaren Anwenderbereichen teilgenommen, so etwa aus der Industrie (Computerhersteller und Computeranwender); ferner private und öffentliche Dienstleister in der Datenverarbeitung (Software-Häuser, Beratungsfirmen, öffentliche und private Rechenzentren), wissenschaftliche Institute mit Datenverarbeitungsanwendungen, Institute der DV-Forschung. Teilnehmer aus dem privaten Dienstleistungsgewerbe überwogen bei weitem.

- Wurden für die Tutorial- Teilnahme bestimmte Vorkenntnisse verlangt oder empfohlen?

Yeh: Ja, Vorkenntnisse in der Datenverarbeitung waren in allen vier Tutorials notwendig. Den Interessenten ist mit der Inhaltsbeschreibung der Tutorials im Programm ein Eindruck vom Niveau der Tutorials vermittelt worden, mit deren Hilfe sie eine Entscheidung über ihre Teilnahme treffen mußten. Nach den Erfahrungen ist es nötig, mehr über die notwendigen Vorrausetzungen im Programm zu sagen.

- Von verschiedenen Seiten war zu hören, daß die in den Tutorials vermittelten Kenntnisse von einem Standard seien, wie ihn deutsche Ausbildungsinstitute - herstellereigene wie unabhängige - nicht zu bieten hätten. Handelt es sich hier um einen voraussichtlich nur temporären Vorsprung?

Weber: Mein Eindruck geht auch in die Richtung, wie sie durch die Frage angedeutet worden ist. Ich glaube, daß die deutschen und europäischen Ausbildungsinstitutionen ihren Interessent häufig zu wenig zutrauen und deshalb das Niveau im wissenschaftlichen Sinne zu niedrig halten. Wichtiger aber noch scheint mir zu sein, daß die spezielle Mischung aus Erfahrungen in einem wissenschaftlichen und praktischen Sinne für den Erfolg der Tutorials maßgeblich ist. Die nach wie vor großen Barrieren zwischen Wissenschaft und Praxis in Deutschland und die nur mäßige Bereitschaft (auf beiden Seiten), diese Barrieren abzubauen, lassen eher befürchten, daß wir es hier mit einem langfristigen Problem zu tun haben.

- Verstehen Sie die Tutorials als Konkurrenz zu den etablierten Ausbildungsinstituten?

Weber: Wir glauben, daß für Tutorials wie oben beschrieben eine Marktlücke in Deutschland und in anderen Ländern existiert. Insofern sind die Tutorials keine Konkurrenz für existierende Ausbildungsinstitute. Die Möglichkeit, daß Kunden dieser Institute bei Vorhandensein eines anderen Ausbildungsangebotes abzuwandern bereit sind, wollen wir hier nicht ausschließen. Einen solchen Wettbewerb halten wir auch für gesund und für die

Qualität des Weiterbildungsangebotes insgesamt für erforderlich.

- Woran merkt ein Anwender, ob er eines Tutorial-Trainings bedarf ?

Yeh: Wann immer für einen Praktiker die Lösung eines Problems mit dem ihm zur Verfügung stehenden Wissen und Können nicht zu bewerkstelligen ist, ist die Notwendigkeit für Weiterbildung gegeben. In solchen Fällen besteht beim Praktiker in den USA die natürliche Tendenz, sich Sachverstand durch Experten von außerhalb liefern zu lassen. Leider wird in Europa nach unserem Eindruck die viel teurere "Wiederentdeckung des Rades" allzu häufig betrieben und der bequemere Weg des Hilfesuchens vernachlässigt. Diese die Europäer gegenüber den Amerikanern und insbesondere gegenüber den Japanern benachteiligende Mentalität zu überwinden, ist auch ein Ziel dieser Tutorials.

- Standen den Kosten der Berliner Tutorials angemessene Einnahmen gegenüber ?

Weber: Ja, die Tutorials konnten kostendeckend durchgeführt werden.

- Wie soll oder wird es - organisatorisch gesehen - mit den Tutorials in Deutschland weitergehen ?

Weber: Wir werden vorschlagen, den IKD 1982 mit einem noch besseren Tutorialprogramm anzureichern. Außerdem wird Weiterbildung in einem sehr umfassenden Sinne auch als Aufgaben des ICC Berlin in Angriff genommen. Dazu hat sich das ICC bereits potenter Partner versichert (George Washington University). Dieses Programm wird ausgebaut und auf die speziellen europäischen Bedürfnisse ausgerichtet und mit Unterstützung europäischer Partner vervollkommnet. Da ich an der Entwicklung dieses Programms im Auftrage der Ausstellungs-Messe-Kongreß-GmbH Berlin mitwirke, würde ich mich freuen, Ihnen zu gegebener Zeit dazu jede gewünschte Auskunft zu erteilen.

- Was würden Sie bei den nächsten Tutorial-Veranstaltungen anders machen?

Weber: Es ist wünschenswert, eine bessere Werbung für die Tutorials zu machen. Teilnehmer haben beklagt, daß sie leider nur zufällig und nur sehr spät von den Tutorials erfahren haben.

Professor Dr. Herbert Weber

lehrt Informatik an der Universität Bremen. Seine Spezialgebiete sind Datenbankverwaltung, Software Engineering und verteilte Intelligenz. Stationen seiner wissenschaftlichen Laufbahn waren die Technische Universität Berlin, eine Assistenz-Professur am Massachusetts Institute of Technology und die Mitarbeit im IBM-Research Laboratory im kalifornischen San José. Professor Weber hat zahlreiche Schriften publiziert, ein Werk über Datenbankverwaltung mitverfaßt und herausgegeben und die "Integrated Software Development Technology (Intset)" entwickelt. Weber war Mitglied im Programmkomitee mehrerer internationaler Konferenzen und übte auch schon Chairman-Funktionen aus, drunter bei den IKD-Tutorials 1980 in Berlin.

Professor Dr. Raymond T. Yeh

lehrt Computer-Wissenschaften an der Universität von Maryland. Er hat über 60 wissenschaftliche Schriften auf den Gebieten Software Engineering, Datenbankverwaltung und Rechentheorie veröffentlicht. Er war Mitautor und Herausgeber von sieben Werken, darunter einer vierbändigen Reihe zum Thema "Current Trends in Programming Methodology". Professor Yeh war Gründungsherausgeber der IEEE-"Transactions on Software Engineering", ist weltweit tätig, darunter als Berater von Regierungsstellen und industriellen Institutionen, und war einer der Chairmen der IKD-Tutorials 1980 in Berlin.