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09.02.2001 - 

Aktie der Woche

UCA: Abwarten nach geplatzter Kapitalerhöhung

Von Stephan Hornung*

Kurz vor Ende vergangenen Jahres ereignete sich am Münchner Prädikatsmarkt ein bemerkenswerter Vorgang. Die UCA AG gab am 20. Dezember in einer Ad-hoc-Mitteilung bekannt, dass eine geplante Kapitalerhöhung auf das Jahr 2001 verschoben werden musste. Soweit ist dies nichts ungewöhnliches, allerdings wurde bereits fast neun Monate zuvor ebenfalls adhoc quasi schon der Vollzug eben dieser Kapitalerhöhung gemeldet. Seinerzeit hieß es unter anderem: "Die neuen Aktien werden [...] von führenden Fonds zu Marktkonditionen vollständig übernommen." Bei einem damaligen Kurs von über 70 Euro hätte die Kapitalerhöhung Zuflüsse von rund 50 Millionen Euro zur Folge gehabt - eine eindeutig kursbeeinflussende Tatsache. Erst jetzt ging UCA auf die aus welchen Gründen auch immer geplatzte Kapitalerhöhung ein, was lapidar mit "aktuell nicht sinnvoll" begründet wurde. Zwar konnte UCA bisher immer mit sehr guten Zahlen überzeugen, doch die "Hit-and-Run"-Strategie des Unternehmens rächt sich jetzt: UCA bringt Firmen in einem sehr frühen Stadium an die Börse und verkauft die Aktien bei akzeptablen Kursen sofort. Der "Track-Rekord" bekannter UCA-Emissionen wie Ricardo.de, Internet Mediahouse, Buecher.de oder Softing ist verheerend; alle "Schützlinge" der Gesellschaft stehen weit unter Emissionskurs. Die Gewinnprognosen sind deshalb mehr als fraglich.

*Die Autoren sind Analysten der CMW GmbH in München. Die hier veröffentlichten Informationen beruhen auf Quellen, die wir für vertrauenswürdig und zuverlässig halten. Trotz sorgfältiger Quellenauswahl und -auswertung können wir für Vollständigkeit, Genauigkeit und inhaltliche Richtigkeit der Angaben eine Haftung nur insoweit übernehmen, als grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz Haftung begründen. Jede darüber hinausgehende Haftung wird ausgeschlossen. Für Angaben Dritter übernehmen wir kein Obligo, Aktienanlagen sind durch stärkere Kursschwankungen gekennzeichnet.