Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

09.07.1999 - 

Börsenspot

UCA: Teure Aktie mit Kurspotential

Von Arnd Wolpers*

Die UCA Unternehmer Consult AG ist ein Management-Buyout der früheren Hypo-Bank. Die ehemalige Hypo Consult ging im Dezember vergangenen Jahres an den Münchner Prädikatsmarkt. Stammgeschäft ist die Merger- und Akquisitions-(M&A-)Beratung in den Bereichen IT, Healthcare, Medien und Kommunikation. Seit dem eigenen Börsengang ist man nun aber auch verstärkt in der sogenannten Pre-IPO-Beratung (IPO = Initial Public Offering) sowie dem entsprechenden Beteiligungsgeschäft aktiv. In letztgenannter Sparte zeigten sich die Münchner besonders aktiv. Innerhalb kurzer Zeit ging man hier zahlreiche Engagements ein. Highlight des Beteiligungsportfolios ist das Online-Auktionshaus ricardo.de., das noch im dritten Quartal unter Führung der Deutschen Bank an die Börse gehen will und an dem UCA rund 17 Prozent der Anteile hält. Fünf weitere Neuemissionen von UCA-Beteiligungsfirmen im IT-Umfeld sind noch für dieses Jahr geplant. Insgesamt dürften aus diesem Geschäftsfeld sehr hohe Ergebnisbeiträge zu erwarten sein, wenngleich man hier sehr abhängig von einem anhaltenden Börsenboom ist. Doch auch das eingangs erwähnte Core-Business hat Wachstumsphanatasie. Nach einer Kooperation mit dem Bankhaus Reuschel beteiligte man sich mit 52 Prozent an der Bauer Mergers & Acquisitions AG. Bauer soll in diesem Jahr einen Umsatz von sechs Millionen und einen Vorsteuergewinn von zwei Millionen Mark erzielen. Mit der UCA ergänzt sich der M&A-Spezialist für Mittelstandsunternehmen ideal. Auch die voraussichtlichen Geschäftszahlen von UCA sind beeindruckend. So soll der Umsatz im ersten Halbjahr um 113 Prozent auf 5,6 Millionen und der Vorsteuergewinn auf 3,6 Millionen Mark klettern. Nach dem zuletzt enormen Kursanstieg ist die UCA-Aktie nicht mehr gerade billig, verfügt aber noch über Kurspotential. (Weitere Börsen-Infos: www.computerwoche.de).

*Arnd Wolpers ist Geschäftsführer der Vermögensverwaltungsgesellschaft CMW GmbH in München. Die hier veröffentlichten Informationen beruhen auf Quellen, die wir für vertrauenswürdig halten. Trotz sorgfältiger Quellenauswahl und -auswertung können wir für Vollständigkeit, Genauigkeit und inhaltliche Richtigkeit der Angaben eine Haftung nur insoweit übernehmen, als grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz Haftung begründen. Jede darüberhinausgehende Haftung wird ausgeschlossen. Für Angaben Dritter übernehmen wir kein Obligo, Aktienanlagen sind durch stärkere kursschwankungen gekennzeichnet.