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09.08.1985

Über fünf Wochen will die Peripheral Components Inc. ihre Produktion ganz oder teilweise stillegen. Von dieser Maßnahme werden etwa 430 Mitarbeiter im Juli und die gesamte Belegschaft im August und September betroffen sein. Bereits für Anfang Juli war K

Über fünf Wochen will die Peripheral Components Inc. ihre Produktion ganz oder teilweise stillegen. Von dieser Maßnahme werden etwa 430 Mitarbeiter im Juli und die gesamte Belegschaft im August und September betroffen sein. Bereits für Anfang Juli war Kurzarbeit angekündigt.

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Den Bau einer US-Dependance zur Herstellung von Plattenlaufwerken plant die Fujitsu America Inc.. Damit wird erstmals die US-Tochter eines japanischen Konzerns ein Unternehmen dieser Art in den Staaten errichten. Als Standort wurde Hillsboro in Oregon gewählt - die Produktionskosten sind mit 40 Millionen Dollar veranschlagt.

Einen Auftrag über die Lieferung von 150 000 Computermonitore im Wert von rund zehn Millionen Dollar hat jetzt das südkoreanische Unternehmen Goldstar von Olivetti erhalten. Auch soll der gleiche Monitortyp in Kürze an AT&T geliefert werden. Goldstar hofft auf ein Gesamtvolumen der Aufträge von mindestens 30 Millionen Dollar.

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Das saudische Unternehmen Saudi Industries wird ab August in seinem Werk in Dschiddah einen Computer produzieren, dessen Programmierung auf Arabisch erfolgt. Nach Angaben des Unternehmens seien englische Sprachkenntnisse für die Einstellung der Software nicht mehr notwendig. Dies erfolge ausschließlich auf Arabisch.

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Die Unterzeichnung eines Vertrages im Bereich der künstlichen Intelligenz gaben jetzt Texas Instruments (TI) und Sperry bekannt. Demzufolge soll TI über einen Zeitraum von drei Jahren Explorer-Systeme (TM) mit einem geschätzten Gesamtwert von 42 Millionen Dollar an Sperry liefern.

IBM und Nixdorf werden künftig Software-Produkte von Lotus an Endbenutzer vertreiben. Entsprechende Lieferverträge hat die Lotus Development GmbH jetzt mit beiden Unternehmen abgeschlossen.

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Von 50 000 Markt auf eine Million Mark hat jetzt die Masstor Systems GmbH in Frankfurt ihr Kapital erhöht. Mit den volleingezahlten Mitteln sollen die Beratungs- und Support-Leistungen in Deutschland deutlich ausgebaut werden. Masstor stellt strategische Systemlösungen für Informationsmanagement im vernetzten Mainframe-Bereich her.

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Das US-Softwarehaus Elite Data Processing Inc. wird künftig von AT&T Unix-Mikrocomputer und 3-B2-Microcomputer beziehen. Ausgestattet mit der Elite System Software sollen sie dann an Rechtsanwaltsbüros weiterverkauft werden. Eine entsprechende Vereinbarung haben beide Unternehmen jetzt unterzeichnet. Elite ist einer der ersten Wiederverkäufer von AT&T-Rechnern, dem der Aufbau eines eigenen Händlernetzes gestattet wird.

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Die Siemens AG hat die weltweiten Vertriebsrechte für das Textverarbeitungssystem "Mantex" von der Frankfurter Cincom Systems erworben. Angeboten wird das Produkt für die BS2000-Rechner.

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Einen der größten Einzelaufträge hat die Frankfurter Prime Computer GmbH nach eigenen Angaben von den Kölner Ford-Werken erhalten. Er beläuft sich auf über vier Millionen Mark und beinhaltet die Lieferung von 13 Rechnern der 50er-Serie.

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Mit einem Volumen von umgerechnet 46,5 Millionen Mark wird die irische Tochter der amerikanischen Amdahl Corp ihre Produktionskapazitäten in Swords, Grafschaft Dublin, mehr als verdoppeln. Hergestellt werden auf der grünen Insel Großrechner der 580er-Serie für Europa, Kanada, den Nahen und Fernen Osten.

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Der Markt für computergesteuerte Entwurfs- und Arbeitssysteme (CAD/CAM) in den USA wird nach einem bereits sehr starken Wachstum 1977 bis 1983 im kommenden Jahrzehnt um das Zehnfache expandieren. Dem Marktforschungsunternehmen Predicasts zufolge erhöhte sich der Umsatz dieser Systeme in den genannten sechs Jahre von 99 Millionen Dollar auf 1,2 Milliarden Dollar. Es soll 1988 bereits auf vier Milliarden Dollar und bis 1995 auf zwölf Milliarden Dollar ansteigen.

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Northern Telecom Canada Ltd. setzt mehr als ein Viertel ihrer noch 800 Mann umfassenden Belegschaft im Werk Aylmer/Kanada frei. Im April waren dort noch 1000 Arbeitnehmer beschäftigt.

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Nach einer drastischen Schrumpfungskur im Jahre 1983 konnte die Pelikan AG im Geschäftsjahr 1984 ihren Umsatz um 5,4 Prozent auf 283,4 Millionen Mark steigern. Gleichzeitig wuchs der konsolidierte Umsatz der deutschen Pelikan Gruppe, die auch auf dem EDV-Zubehör-Sektor tätig ist, auf 341,3 (1983: 330,9) Millionen Mark.