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23.03.2011

ÜBERBLICK/Unternehmen - 11.30 Uhr-Fassung

Hannover Rück sieht Belastung bei etwa 250 Mio E

Hannover Rück sieht Belastung bei etwa 250 Mio E

Nach Swiss Re und Munich Re hat auch die Hannover Rückversicherung AG ihre voraussichtliche Belastung aus der Naturkatastrophe in Japan beziffert. Es sei mit einer Schadenbelastung in der Größenordnung von 250 Mio EUR vor Steuern und nach Weiterrückversicherung zu rechnen, teilte der MDAX-Konzern mit.

Lufthansa Cargo investiert in Flotte, IT und Umschlagszentrum

Die Frachtflugtochter der Lufthansa investiert in den kommenden Jahren viel Geld in die Modernisierung von Flotte, IT-Struktur und Umschlagszentrum und will so die Grundlage für weitere Gewinne legen. Diese Maßnahmen sollen über die kommenden Jahre von entscheidender Bedeutung für den Erfolg des Unternehmens sein, sagte der Vorstandsvorsitzende von Lufthansa Cargo, Karl Ulrich Garnadt.

Commerzbank will Deutsche Schiffsbank auf Konzern verschmelzen

Die Commerzbank AG will den Schiffsfinanzierer Deutsche Schiffsbank AG in den eigenen Konzern integrieren. Voraussetzung für diesen Plan sei der Erwerb der restlichen 8% der Anteile an dem in Bremen und Hamburg ansässigen Unternehmen. Diese liegen bei der deutschen Tochter der italienischen Bank UniCredit, wie die Commerzbank AG mitteilte. Es würden Gespräche mit dem Institut geführt, um die Schiffsbank vollständig übernehmen und in den Konzern integrieren zu können.

Celesio bleibt wegen Gesundheitsreformen vorsichtig für 2011

Der Pharmagroßhändler Celesio hat im abgelaufenen Jahr Umsatz und Gewinn unter anderem durch die Übernahme des brasilianischen Mitbewerbers Panpharma deutlich gesteigert und seine Jahresprognosen leicht übertroffen. Für das laufende Jahr äußerte sich der Stuttgarter MDAX-Konzern allerdings angesichts erwarteter weiterer Kosteneinsparungen in den staatlichen Gesundheitssystemen sehr vorsichtig. Eine konkrete Ergebnisprognose wollte der scheidende Vorstandsvorsitzende Fritz Oesterle nicht nennen. Die Gesamtentwicklung beim operativen Ergebnis in den Jahren 2011 und 2012 sei derzeit noch mit Unsicherheit behaftet.

Lanxess erhöht Preise für Kautschuk-Chemikalien um 15% bis 25%

Der Spezialchemie-Konzern Lanxess hebt weltweit vor allem auf Grund stark gestiegener Rohstoffkosten die Preise für Kautschukchemikalien an. Die Preiserhöhung um 15% bis 25% je nach Region und Produkt betreffe fast die gesamte Produktpalette von Alterungsschutzmitteln, Beschleunigern und Spezialchemikalien, teilte die Lanxess AG mit.

Heidelberger Druck kauft Softwarefirma CERM

Der Druckmaschinenhersteller Heidelberg verstärkt sich im Bereich des Etikettendrucks. Der MDAX-Konzern haben den belgischen Softwarespezialisten CERM übernommen, teilte die Heidelberger Druckmaschinen AG mit. Die Belgier haben sich mit 26 Mitarbeitern auf Software spezialisiert, die die Arbeit mit Etikettendruckern unterstützt.

Springer hält nach Übernahmegebot 98,7% am Immobilienportal SeLoger

Die Axel Springer AG hat ihr öffentliches Angebot für die noch ausstehenden Aktien des französischen Immobilienportals SeLoger.com abgeschlossen und hält zukünftig 98,7% der Anteile. Es sei nun geplant, die verbliebenen Minderheitsaktionäre über einen "Squeeze Out" aus dem Unternehmen zu drängen und den in Paris notierten Konzern von der Börse zu nehmen, teilte der deutsche Medienkonzern mit.

Leoni will nach überstandener Krise wieder Dividende zahlen

Die Leoni-Aktionäre dürfen sich nach der Rückkehr des Automobilzulieferers in die Gewinnzone wieder auf eine Dividende freuen: Der Hauptversammlung soll vorgeschlagen werden, 0,70 EUR je Aktie an die Anteilseigner auszuschütten, wie der Nürnberger MDAX-Konzern mitteilte. Für das Krisenjahr 2009 war angesichts horrender Verluste keine Dividende gezahlt worden.

Hochtief spricht weiter mit ACS über Investorenvereinbarung

Die Hochtief AG verhandelt mit ihrem spanischen Großaktionär ACS weiter über eine Investorenvereinbarung. Ziel sei es, Spielregeln für "das veränderte Miteinander" festzulegen, sagte der Vorstandsvorsitzende Herbert Lütkestratkötter. "Über konkrete Ergebnisse kann ich derzeit noch keine weitere Auskunft geben."

Katar-Beteiligung an Hochtief steigt auf mehr als 10%

Das Emirat Katar stockt beim Baukonzern Hochtief weiter auf. In einer Pressemitteilung der Qatar Holding heißt es, nach Abwicklung der jüngsten Handelsvereinbarung übersteige ihr Anteil die Schwelle von 10%.

Gagfah bleibt 2010 unter den Erwartungen

Der Immobilienkonzern Gagfah hat im vergangenen Jahr zwar wieder mehr verdient, die Erwartungen an der Börse aber verfehlt. Sein EBIT steigerte der in Luxemburg ansässige Konzern zwar auf 348 (237) Mio EUR, wie die Gagfah SA berichtete. Analysten hatten jedoch mit 373 Mio EUR gerechnet und damit deutlich mehr erwartet.

HVB verdoppelt Ergebnis 2010 dank des günstigen Kreditumfelds

Die UniCredit Bank AG (früher HypoVereinsbank - HVB) hat ihren Konzernüberschuss im vergangenen Jahr auf 1,7 Mrd EUR fast verdoppelt. Zur Steigerung trug vor allem der Rückgang ausfallgefährdeter Kredite bei, die Kreditrisikovorsorge verbesserte sich um fast 1 Mrd EUR auf 632 Mio EUR, wie die deutsche Tochter der italienischen UniCredit SpA mitteilte.

Modekette Adler plant Börsengang im ersten Halbjahr

Die Modekette Adler strebt noch im ersten Halbjahr an die Börse. Die Notierungsaufnahme soll im Frankfurter Prime Standard erfolgen, wie die Adler Modemärkte AG mitteilte. Details zum Volumen der Transaktion wurden nicht genannt. Laut einer mit der Materie vertrauten Person ist das IPO noch vor Ostern geplant. Adler wurde 2009 vom Handelsriesen Metro an die Beteiligungsgesellschaft bluO verkauft.

UniCredit verdient wegen schwachem Handelsergebnis weniger

UniCredit hat im vierten Quartal 2010 wegen eines rückläufigen Handelsergebnisses weniger verdient. Angesichts der anhaltenden Volatilität der Finanzmärkte hatten Anleger bevorzugt in Anleihen investiert. Belastet wurde das Ergebnis zudem von höheren Rückstellungen, Integrationskosten und einer millionenschweren Goodwill-Abschreibung. Der Nettogewinn sank auf 321 Mio von 371 Mio EUR im Vorjahresquartal, wie die italienische Bank mitteilte.

WSJ: Google erleidet mit Online-Bibliothek Rückschlag vor Gericht

Bei seinem ehrgeizigen Projekt zum Aufbau einer globalen Online-Bibliothek hat der Internetkonzern Google einen Dämpfer bekommen. Ein US-Gericht erklärte die im Jahr 2008 mit Verlegern und Autoren erzielte Einigung für nichtig, auf deren Basis Google bereits zwei Millionen Bücher im Internet zugänglich gemacht hat. Die Vereinbarung sei zu weitreichend, begründete Richter Denny Chin vom zuständigen Bundesgericht in Manhattan sein Urteil.

DJG/sha

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