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20.11.2007

ÜBERBLICK/Unternehmen - 11.30 Uhr-Fassung

20.11.2007

Proton bleibt eigenständig - Gespräche mit VW beendet

Der malaysische Automobilhersteller Proton bleibt eigenständig. Verhandlungen mit der Volkswagen AG (VW) zu einer strategischen Partnerschaft wurden abgebrochen, wie VW bestätigte. Man prüfe andere Möglichkeiten einer Expansion in der ASEAN- Region.

Deutsche Bank rechnet 2007 mit 35.000 neue Mittelstandskunden

Die Deutsche Bank will die Zahl ihrer Mittelstandskunden im laufenden Jahr weiter steigern. Bis Jahresende werde insgesamt mit einem Zuwachs von 35.000 Neukunden gerechnet, teilte das Institut mit. Im vergangenen Jahr wurden rund 22.000 neue Kunden gewonnen. Aktuell betreue die Bank 900.000 Kunden in diesem Segment, das Freiberufler, Familienunternehmen und Aktiengesellschaften umfasse. Damit werde ein Marktanteil von 26% in Deutschland erreicht.

Deutsche Bank hält über 5% des Nokia-Aktienkapitals

Die Deutsche Bank AG hat ihren Anteil am finnischen Telekommunikationskonzern Nokia auf über 5% erhöht. Die Anteilsschwelle sei am 16. November überschritten worden, hieß es in einer Nokia-Mitteilung. Die Deutsche Bank und von ihr kontrollierte Tochtergesellschaften hielten im Auftrag verschiedener Fondskunden am 16. November 198.689.651 Nokia-Aktien oder 5,05% des Aktienkapitals.

Vodafone will nur in Deutschland gegen iPhone-Vertrieb vorgehen

Die britische Konzernmutter von Vodafone Deutschland plant in keinem anderen europäischen Land vergleichbare Schritte zu denen Deutschland, um gegen die Vermarktungsbedingungen des Apple-Handys iPhone vorzugehen. Vodafone Deutschland hat der Mobilfunktochter der Deutschen Telekom eine einstweilige Verfügung zukommen lassen, derzufolge der Vertrieb des iPhone untersagt werden kann. Gleichwohl machte Vodafone deutlich, einen Vertriebsstopp nicht anzustreben, sondern lediglich prüfen lassen zu wollen, ob die zwischen der T-Mobile und dem iPhone-Hersteller Apple getroffenen Vereinbarungen statthaft sind.

Versatel macht auch im dritten Quartal weniger Gewinn

Die Versatel AG hat angesichts der scharfen Konkurrenz auf dem DSL-Markt auch im dritten Quartal deutlich weniger verdient, aber bei der Marge nach dem Einbruch der Vorperiode wieder aufgeholt. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sank um 10,7% auf 46,5 (52,1) Mio EUR, wie der Telekommunikationsanbieter mitteilte. Unter dem Strich schrieb Versatel auch jetzt weiter rote Zahlen. Der Fehlbetrag verkleinerte sich gegenüber dem dritten Quartal 2006 aber auf 17,4 Mio von 28,6 Mio EUR.

Versatel erwartet für 2007 Umsatz von 690 Mio bis 700 Mio EUR

Nach dem dritten Quartal hat der Telekommunikationsanbieter Versatel seine im Sommer gesenkte Jahresprognose nochmals leicht angepasst. Geplant sei ein Umsatz von 690 Mio EUR bis 700 Mio EUR, teilte das Unternehmen mit. Zuvor lautete das untere Ende der Spanne auf 680 Mio EUR. Versatel hatte im zweiten Quartal angesichts des verschärften Preiswettbewerbs auf dem deutschen DSL-Markt einen Gewinneinbruch erlitten und darauf die Ziele für das Gesamtjahr zurückgesteckt.

Air Berlin: Ergebnis 07 düfte an Vj-Niveau "anknüpfen"

Die Air Berlin plc rechnet im laufenden Jahr mit einem Konzernergebnis auf Vorjahresniveau. Das schreibt der Vorstand in seinem Bericht zum dritten Quartal. Das vor Einmalaufwendungen "erfolgreich" verlaufende 3. Quartal könnte nicht "eins zu eins" im 4. Quartal fortgeschrieben werden. Dies liege zum einen an der generell schwächeren Nachfage in diesem Zeitraum und zum anderen an dem hohen Anteil von Buchungen, die erst im jeweiligen Monate generiert würden, heißt es. Mit Blick auf die zugekaufte Airline LTU rechnet der Vorstand im 4. Quartal mit weiteren Restrukturierungsaufwendungen.

Air Berlin will 2008 profitabler werden

Die Air Berlin plc will im nächsten Jahr bessere Ergebnisse erzielen als gegenwärtig. "2008 soll das Jahr der Ergebnisverbesserung für die Air-Berlin-Gruppe werden", sagte Vorstandsvorsitzender Joachim Hunold. Im kommenden Jahr rechnet die Air Berlin mit einem Anstieg des operativen Ergebnisses. Es sei geplant, 2008 ein EBIT zwischen 140 Mio und 160 Mio EUR zu erreichen, teilte die Airline mit. Dazu beitragen sollen eine Steigerung der Passagierzahlen, die Synergien aus der Integration des Ferienfliegers LTU, Vorteile aus dem Code-Share mit Condor sowie Kosteneinsparungen.

Alstria Office bestätigt Ausblick für Gesamtjahr

Die Alstria Office REIT-AG hat im dritten Quartal einen Umsatz von 21,7 Mio (12,5) Mio EUR erzielt. Der Konzerngewinn betrug 11,4 Mio (minus 11,6) Mio EUR, teilte die Immobiliengesellschaft mit. Den Ausblick auf das gesamte Geschäftsjahr hat Alstria Office bestätigt. Weiterhin soll ein Umsatz von 80 Mio EUR und ein operatives Ergebnis von rund 30 Mio EUR erreicht werden. Zudem hat die Alstria Office am Berichtstag ihre erste REIT-getriebene Akquisition umgesetzt. Die Gesamtkosten für die Transaktion werden auf 62 Mio EUR beziffert

MVV Energie 2006/07 auch beim operativen Ergebnis über Vorjahr

Die MVV Energie AG hat das Geschäftsjahr 2006/07 entgegen den bisherigen Ankündigungen auch beim operativen Ergebnis mit einer Verbesserung abgeschlossen. Zwar lag das EBIT mit 199 Mio EUR leicht unter dem Vorjahresniveau von 201 Mio EUR, wie der Stadtwerke-Konzern mitteilte. Berücksichtige man aber die nach IAS zu bilanzierenden Energiehandelsgeschäfte, so sei das EBIT in dem Ende September abgeschlossenen Geschäftsjahr auf 215 Mio EUR gestiegen.

Vossloh übernimmt Weichengeschäft von TKL in Australien

Die Vossloh AG übernimmt das Weichengeschäft von Thompsons Kelly & Lewis Pty Ltd (TKL) in Australien. Ein entsprechender Kaufvertrag zur Übernahme der wesentlichen Vermögensgegenstände wurde unterzeichnet, teilte das Unternehmen mit . Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden.

Drillisch hält an Kapitalerhöhung fest

Nach dem Scheitern der Verhandlungen zwischen der United Internet AG und der freenet AG über eine Partnerschaft hält die Drillisch AG an ihren Plänen zur Kapitalerhöhung fest. Die bislang zwischen freenet und Drillisch sowie United Internet und Drillisch geschlossenen Verträge seien von dem Verhandlungsende nicht betroffen, teilte die Drillisch AG mit.

Russische Aeroflot interessiert sich nicht mehr für Alitalia

Die russische Fluglinie Aeroflot wird sich nicht an dem Verkaufsprozess um einen Anteil an der Alitalia beteiligen, teilte die italienishce Fluglinie mit. Die Regierung in Italien versucht seit längerer Zeit einen Staatsanteil von 49,9% an Alitalia zu verkaufen. Im vergangenen Monate hatte die zum Verkauf stehende staatliche Alitalia SpA mitgeteilt, es gebe sechs Interessenten, darunter die Deutsche Lufthansa, die Air France-KLM, die russische Aeroflot sowie Air One, die Nummer zwei in Italien nach Alitalia, gemessen an der Zahl der Passagiere.

Nasdaq will wohl doch keinen Anteil an TSE - Kreise

Der US-Börsenbetreiber Nasdaq Stock Market Inc wird sich Kreisen zufolge nicht an der Taiwan Stock Exchange (TSE) beteiligen. Eine informierte Person sagte, dies könnte die Beziehungen der US-Börse zu China belasten. Die Nasdaq versucht derzeit Kunden aus dem chinesischen Festland anzuziehen. Sollte die Nasdaq in die TSE investieren, dann könnte dies "eine negative Botschaft an Peking" sein, sagte die Person Dow Jones Newswires.

DJG/dct/nas

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