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07.02.2008

ÜBERBLICK/Unternehmen - 11.30 Uhr-Fassung

ThyssenKrupp liefert Aufzüge für Bauprojekte in Barcelona

Die ThyssenKrupp Elevator AG wird die ehemalige Stiefkampfarena in Barcelona mit insgesamt 38 Aufzügen und Fahrtreppen ausstatten. Dies teilte das Unternehmen mit, ohne jedoch einen Auftragswert zu nennen. Die ehemalige Arena "Las Arenas" wird zurzeit in ein Einkaufs- und Freizeitcenter umgebaut, wobei die historische Fassade aus dem 19. Jahrhundert erhalten bleibt. ThyssenKrupp liefert für das neue Center 25 Fahrtreppen und 13 Aufzüge, darunter sechs Panoramaaufzüge.

Deutsche Bank bekräftigt trotz Subprime-Krise Ziel 2008

Trotz Subprime-Krise hat die Deutsche Bank AG 2007 ein Rekordergebnis erzielt. Der Gewinn vor Steuern ist mit 8,7 Mrd EUR der höchste in der Unternehmensgeschichte. Auch mit vergleichsweise niedrigen Subprime-Abschreibungen sorgte die Deutsche Bank bei Vorlage des Jahresergebnisses für Erleichterung an den Finanzmärkten. "Die Deutsche Bank ist offensichtlich in der US-Subprime-Krise nicht mehr involviert", sagte Heino Ruland von FrankfurtFinanz in einer ersten Reaktion. Die Zahlen seien insgesamt besser als erwartet.

Deutsche Bank offen für ergänzende und selektive Akquisitionen

Die Deutsche Bank AG ist nach Worten des Vorstandsvorsitzenden Josef Ackermann offen für ergänzende, selektive Akquisitionen. "Wir werden weiterhin und verstärkt in unsere Kerngeschäftsfelder investieren", sagte Ackermann. "Wir sind in der Lage, aus eigener Kraft weiter zu wachsen. Wir haben das in der Vergangenheit bewiesen und werden es auch in Zukunft beweisen." Ackermann betonte dabei eine anhaltende Disziplin hinsichtlich der Kosten, Risiken und Kapital.

Gericht regt Erhöhung der Schering-Abfindung um 10% an - Brief

Im Streit zwischen Aktionären der ehemaligen Schering AG und dem Bayer-Konzern um die Höhe der Abfindung hat das Landgericht Berlin eine gütliche Einigung angeregt. Dazu schiene es erwägenswert, eine Erhöhung der vorgesehenen Abfindung und Ausgleichszahlung "in der Größenordnung von 10 Prozent" in Betracht zu ziehen, heißt es in einem Schreiben des Gerichts an die Parteien, in das Dow Jones Einblick hatte. In dem Brief mit einer ersten Einschätzung heißt es, die Kammer halte einige inhaltliche Punkte der Aktionäre für plausibel.

Kuka legt erfüllt Renditeerwartungen 2007

Der Augsburger Maschinenbaukonzern Kuka hat seine im November angehobene Ergebnisprognose für 2007 erreicht. Angesichts dieser Entwicklung bekräftigte das Unternehmen seine Absicht, erstmals seit 2005 wieder eine Dividende zu zahlen. Die ehemalige IWKA hat im Gesamtjahr 2007 eine - um Sonderposten bereinigte - operative EBIT-Marge von 4,9% erzielt und liegt im oberen Bereich der im November angekündigten Bandbreite von 4,6% bis 5,0%. Im laufenden Jahr will Kuka eine EBIT-Marge von mindestens 5,5% erzielen

Weihnachtsgeschäft beschert Douglas Gewinnplus

Das Weihnachstsgeschäft hat dem Fachhändler Douglas sowohl ein Umsatz- als auch ein Gewinnplus beschert. Dazu beigetragen haben vor allem die ausländischen Filialen und der Ausbau der Geschäfte im In- und Ausland. Für das gesamte Geschäftsjahr 2007/08 (30. September) zeigte sich Vorstandsvorsitzende Henning Kreke vor dem Hintergrund des bislang Erreichten weiterhin zuversichtlich und bekräftigte seine Mitte Januar genannte Prognose.

Balda plant für 2008 Vorsteuerergebnis von 35 Mio USD

Die Balda AG rechnet für 2008 mit einem Vorsteuergewinn von 35 Mio USD. Wie das Unternehmen mitteilte, entspricht dies auf Basis des dem Budget zugrunde liegenden Kurses von 1,45 USD pro Euro rund 24 Mio EUR. Der Umsatz dürfte 2008 bei 600 Mio USD beziehungsweise bei rund 414 Mio EUR liegen.

Carl Zeiss Meditec: K'erg nach Dritten Q1 bei 11,6 Mio EUR

Das Medizintechnik-Unternehmen Carl Zeiss Meditec hat im ersten Quartal einen Rückgang des EBIT auf 14,5 (16,9) Mio EUR verzeichnet. Die EBIT-Marge sank auf 10,2% (12,4%), teilte die Gesellschaft mit. Hingegen verbesserte sich das Konzernergebnis nach Minderheiten auf 11,6 Mio EUR und lag damit um 14,2% über dem Wert des Vorjahres von 10,1 Mio EUR. Der Rückgang des EBIT sei eine Folge des zurückhaltenden US-Marktes, hieß es. Zudem wirkten sich Investitionen in die Markteinführung von Neuprodukten aus.

Infineon im 1Q ohne Qimonda mit operativem Plus

Die Infineon Technologies AG hat im Auftaktquartal des Geschäftsjahres 2007/08 im Kerngeschäft mit Logikchips ohne ihre Speicherchiptochter Qimonda einen operativen Gewinn von 65 Mio EUR erwirtschaftet. Im Vorquartal hatte das Unternehmen hier noch einen operativen Fehlbetrag von 25 Mio EUR und im Vorjahreszeitraum einen EBIT-Verlust von 9 Mio EUR erwirtschaftet. Der Umsatz belief sich ohne Qimonda auf 1,09 (Vorjahr 0,958) Mrd EUR, wie der Konzern weiter mitteilte. Auf Konzernebene verhagelten die schwachen Zahlen der Tochter Qimonda die Ergebnisse.

NRW bestätigt Abbruch der WestLB-Gespräche

Das Bundesland Nordrhein-Westfalen (NRW) hat den Abbruch der Gespräche über die WestLB bestätigt. Die Eigentümer der WestLB AG hätten sich nicht abschließend auf die beabsichtigte Risikoabschirmung der Bank verständigen können, wie das Finanzministerium des Bundeslandes mitteilte. Das Land Nordrhein-Westfalen habe ausdrücklich seine Bereitschaft erklärt, über die bereits vereinbarten Kapitalmaßnahmen von 2 Mrd EUR hinaus eine zusätzliche, alleinige Garantieerklärung von 3 Mrd EUR abzugeben.

Sparkassenverbände lehnen Vertikalisierung der WestLB ab

Die beiden nordrhein-westfälischen Sparkassenverbände haben nach dem Abbruch der Gespräche der WestLB-Eigentümer die Forderungen des Landes Nordrhein-Westfalen kritisiert. "Das Junktim des Landes NRW, als Gegenleistung für einen die WestLB AG schützenden Risikoschirm die Übernahme von Sparkassen durch die WestLB AG gesetzlich zu ermöglichen, wenn nicht gar zu erzwingen (Vertikalisierung), ist nicht zu verantworten", teilten die beiden Verbände gemeinsamen mit.

Micronas rutscht 2007 tief in Verlustzone

Die Micronas Semiconductor Holding AG hat 2007 einen Nettoverlust von 543,8 Mio CHF verzeichnet, nachdem sie im Vorjahr nur 1,6 Mio CHF verloren hatte. Als Grund für den aktuellen Verlust gab das Unternehmen Goodwill-Abschreibungen angesichts eines verschärften Wettbewerbs an. Das EBITDA habe bei minus 26,0 Mio CHF gelegen, während das EBITDA im Vorjahr noch ein Plus von 93,5 Mio CHF erreicht hatte.

DJG/ncs/jhe

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