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21.02.2008

ÜBERBLICK/Unternehmen - 11.30 Uhr-Fassung

Allianz: Überschuss sinkt im vierten Quartal um 51,5%

Der Jahresüberschuss der Allianz SE ist im vierten Quartal um 51,5% auf 665 Mio EUR gesunken. Das operative Ergebnis sei um 4,5% auf 2,153 Mrd EUR zurückgegangen, teilte der Versicherungskonzern mit. Das Ergebnis je Aktie verringerte sich um 53,9% auf 1,48 EUR.

Allianz bestätigt mittelfristige Ziele

Der Versicherungskonzern Allianz SE hat seine mittelfristigen Ziele bestätigt. "Die Allianz sei in einer starken Position, um die Herausforderungen im Jahr 2008 zu meistern und ihre mittelfristigen Ziele zu erreichen", sagte Vorstandsvorsitzender Michael Diekmann. "Wir haben 2007 ein qualitativ hochwertiges Ergebnis erzielt, trotz eines turbulenten Finanzmarktumfeldes."

Dresdner Bank verzeichnet wegen US-Subprime-Krise Gewinneinbruch

Wegen der US-Subprime-Krise ist bei der Allianz-Tochter Dresdner Bank im vierten Quartal ein operativer Verlust von 461 Mio EUR angefallen. Im Schlussquartal 2006 hatte die Dresdner Bank noch einen operativen Gewinn von 196 Mio EUR erwirtschaftet. Im Bankgeschäft insgesamt belief sich der Verlust auf 453 Mio EUR. Dadurch verschlechterte sich die Cost-Income-Quote im vierten Quartal auf 261,6% (82,3%), wie die Konzernmutter Allianz SE mitteilte.

Dresdner Bank unterstützt eigenes Investmentvehikel K2

Die Dresdner Bank AG will ihr strukturiertes Investmentvehikel (SIV) K2 unterstützen. Dadurch solle die volle Rückzahlung des von K2 aufgenommenen Kapitals gewährleistet werden, teilte die Bank mit. Details über das Volumen der Unterstützung für das SIV nannte die Dresdner Bank auch auf Nachfrage nicht.

BASF erwartet 2008 Wachstum bei Umsatz und EBIT

Der Chemiekonzern BASF SE rechnet für 2008 mit einem weiteren Anstieg bei Umsatz und EBIT vor Sondereinflüssen. Der Konzern stellte für das laufende Geschäftsjahr bei Annahme eines unverändertern Portfolios eine Erlössteigerung gegenüber dem Vorjahreswert von 57,951 Mrd EUR in Aussicht und ein EBIT vor Sondereinflüssen leicht über Vorjahr. Im Geschäftsjahr 2007 war ein EBIT vor Sondereinflüssen von 7,614 Mrd EUR erzielt worden.

BASF bleibt für Nordamerika positiv gestimmt

Die BASF SE hat sich zuversichtlich über die Entwicklung des Geschäfts in den USA geäußert. "Wir sehen gewisse Bremsspuren bei der Auto- und Bauindustrie", räumte der Finanzvorstand Chemiekonzerns, Kurt Bock, zwar ein. Es gebe aber keinen Grund für ein Krisenszenario. Auch der Januar habe sich vernünftig entwickelt. "Wir sind grundsätzlich positiv gestimmt für Nordamerika", so Bock. Es gebe keinen Grund, von einer Rezession in den USA zu sprechen, ergänzte Vorstandsvorsitzender Jürgen Hambrecht.

Continental steigert 2007 Umsatz und EBIT

Die Continental AG hat im Gesamtjahr 2007 das EBIT pro forma um 14,9% auf 1,8398 (1,602) Mrd EUR gesteigert. Dieser Wert basiere auf der alten Unternehmensstruktur und schließt damit den Beitrag der im vergangenen Jahr übernommenen ehemaligen Siemens-Sparte VDO nicht mit ein, teilte der Automobilzulieferer mit. Den Umsatz beziffert der Konzern für 2007 pro forma auf 15,960 (14,887) Mrd EUR.

Conti will 2008 Umsatz inkl VDO auf über 26,4 Mrd EUR steigern

Die Continental AG will in den kommenden beiden Jahren in allen Bereichen zulegen. "Für das Jahr 2008 streben wir ein Umsatzvolumen an, das über dem pro forma berichteten Umsatz für Continental und Siemens VDO für das Jahr 2007 in Höhe von 26,4 Mrd EUR liegen soll", sagte Vorstandsvorsitzender Manfred Wennemer. "2009 wollen wir in Übereinstimung mit unseren strategischen Zielen ein Wachs­tum von etwa 5% erreichen. Zur Steigerung des Konzernumsatzes werden alle Divisionen beitragen."

Continental plant Abbau von 2.000 Stellen und Werksschließung

Die Continental AG plant den Abbau von rund 2.000 Stellen weltweit. Dieser Schritt stehet im Zusammenhang mit der Eingliederung der im vergangenen Jahr von Siemens übernommenen Sparte VDO, sagte der Vorstandsvorsitzende Manfred Wennemer. Zusätzlich soll die Produktion im Werk in Wetzlar eingestellt werden. Dort seien rund 450 Mitarbeiter beschäftigt, sagte der Manager. Entlassungen schloss Wennemer nicht aus.

Lufthansa wartet auf Urteilsbegründung zu DFS-Gebühren-Klage

Die Deutsche Lufthansa AG äußert sich nicht detailliert zu einem Urteil des Hessischen Verwaltungsgerichtshofes (VGH) zu ihrer Klage gegen die Höhe von Flugsicherungsgebühren. "Da die Urteilsbegründung noch nicht vorliegt, können wir dazu noch nichts sagen", sagte Lufthansa-Sprecher Peter Schneckenleitner. Es werde aber bedauert, dass das Gericht nicht der Auffassung der Airline gefolgt sei.

Pfleiderer verfehlt eigene Umsatzprognose für 2007

Die Pfleiderer AG hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2007 die selbst gesteckten Ziele beim Umsatz verfehlt, auf der Ergebnisseite das Jahr aber am oberen Rand der eigenen Prognosen abgeschlossen. 2007 sei bei einem um 27% höheren Umsatz von 1,8 Mrd EUR das EBITDA um rund 20% auf 248,7 Mio EUR gestiegen, teilte der Holzverarbeitungskonzern mit. Pfleiderer hatte zuvor einen Umsatz von 1,9 Mrd EUR und ein EBITDA von 240 Mio bis 250 EUR für 2007 in Aussicht gestellt.

Dräger-Konzern 2007 mit leichtem Umsatzzuwachs

Der Dräger-Konzern hat im Geschäftsjahr 2007 den Umsatz und das operative Ergebnis des Vorjahres leicht übertroffen. Der Umsatz betrug 1,820 (Vorjahr: 1,801) Mrd EUR, teilte der Hersteller von Medizin-, Sicherheits- und Tauchtechnik mit. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern und Einmalaufwendungen bezifferte das Unternehmen auf 151,9 (148,2) Mio EUR. Aufgrund der angekündigten Einmalaufwendungen von insgesamt 27,6 Mio EUR habe sich das EBIT nach Einmalaufwendungen auf 124,3 Mio EUR verringert.

H&R Wasag verzeichnet 2007 leicht geringeres Vorsteuerergebnis

Die H&R Wasag AG hat 2007 mit 73,1 (75,0) Mio EUR ein etwas geringeres Vorsteuerergebnis verzeichnet als im Vorjahr. Das um den Verkauf der Sprengstoffsparte bereinigte Vorsteuerergebnis habe bei 56,4 Mio EUR gelegen, teilte der Hersteller chemisch-pharmazeutischer Roh- und Kunststoffe mit. Der Umsatz sank auf 797,9 (816,8) Mio EUR. Die Rahmenbedingungen seien in den vergangenen Monaten schwierig gewesen, so H&R Wasag.

DekaBank steigert Erg vSt 07 um 17% auf 524 Mio EUR

Die DekaBank Deutsche Girozentrale hat 2007 trotz der internationalen Finanzmarktkrise das beste Konzernergebnis ihrer Geschichte erreicht. So sei das Jahresergebnis vor Steuern um 17,2% auf 523,8 Mio EUR gestiegen, teilte das Zentralinstitut der deutschen Sparkassenorganisation im Wholesale Banking sowie im Investmentfondsgeschäft mit. Netto flossen 12,7 (Vorjahr 3,5) Mrd EUR in die Wertpapier-Publikumsfonds; das Fondsvermögen stieg 2007 insgesamt um 17,9 Mrd auf 192,2 Mrd EUR.

DJG/ncs/bam

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