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ÜBERBLICK/Unternehmen - 11.30 Uhr-Fassung

22.02.2008

Regulierung und CO2 belasten RWE-Erg 2008 mit über 1,5 Mrd EUR

Die verschärften Rahmenbedingungen im CO2-Emissionshandel und die weiteren Kürzungen der Netzentgelte belasten das Ergebnis der RWE AG in diesem Jahr mit mehr als 1,5 Mrd EUR. Darauf verwies der Vorstandsvorsitzende Jürgen Großmann. Allein die wachsenden CO2-Minderungsvorgaben für die Handelsperiode 2008 bis 2012 führten zu jährlichen Mehrbelastungen von 1 Mrd bis 1,5 Mrd EUR.

RWE-HV soll mögliche Kapitalerhöhung von 20% genehmigen

Die im April anstehende Hauptversammlung (HV) der RWE AG soll nach Angaben von Finanzvorstand Rolf Pohlig die Voraussetzung für eine Kapitalerhöhung schaffen. Dabei gehe es darum, ein genehmigtes Kapital zu schaffen von 20% des derzeitigen Grundkapitals, sagte Pohlig. RWE wolle mit dem HV-Beschluss sein Instrumentarium erweitern, auf das der Konzern bei Bedarf zurückgreifen könne.

Hypo Real Estate sucht langfristige Investoren - FAZ

Die Hypo Real Estate Holding AG ist laut einem Zeitungsbericht auf der Suche nach langfristigen Investoren. Dazu habe der Immobilienfinanzierer die US-Investmentbank J.P. Morgan beauftragt, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) unter Berufung auf Informationen aus Finanzkreisen. Möglich sei, dass ein Unternehmen aus der Finanzbranche eine Minderheitsbeteiligung übernimmt, hieß es weiter.

Früherer VW-Betriebsratschef zu Haftstrafe verurteilt - ddp

Im so genannten VW-Prozess um Lustreisen und Sonderbonuszahlungen sind vor dem Braunschweiger Landgericht die Urteile gesprochen worden. Der frühere VW-Betriebsratschef Klaus Volkert erhielt eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren und neun Monaten wegen Beihilfe und Anstiftung zur Untreue, wie die Nachrichtenagentur ddp berichtet. Der frühere Personalmanager Klaus-Joachim Gebauer wurde zu zwölf Monaten auf Bewährung verurteilt.

Volkswagen-Konzern liefert im Januar 11,1% mehr Fahrzeuge aus

Die Volkswagen AG hat im Januar 2008 11,1% mehr Fahrzeuge ausgeliefert als im Vorjahr. Insgesamt hätten die acht Marken des Volkswagen-Konzerns 485.500 Automobile weltweit verkauft, teilte das Unternehmen mit. In Europa erhöhten sich die Autoverkäufe im Januar um 7,4% auf 262.000 Fahrzeuge, davon 224.000 in Westeuropa. In Deutschland wurden mit 65.000 Auslieferungen 14,9% mehr Fahrzeuge verkauft.

E.ON erwägt Trennung von Stadtwerke-Anteilen - manager magazin

Die E.ON AG verhandelt einem Magazinbericht zufolge darüber, ihr Tochterunternehmen Thüga zu verkaufen. Damit würde sich der Stromkonzern komplett von seinen Stadtwerke-Beteiligungen trennen, schreibt das "manager magazin" vorab unter Berufung auf Kreise. E.ON erwäge, ihre bisherige 100%-ige Tochter Thüga für eine Milliardensumme an ein Konsortium aus sechs Stadtwerken unter der Führung der Mannheimer MVV und der Kölner Rheinenergie zu verkaufen; E.ON hat in der Thüga ihre gesamten 120 Beteiligungen an deutschen Stadtwerken gebündelt.

Fraport plant mit "Brückenstrategie" EBITDA-Wachstum bis 2011

Die Fraport AG will trotz der Kapazitätsbeschränkungen auf ihrem größten Flughafen in Frankfurt den Konzerngewinn von Jahr zu Jahr steigern. "Um dieses Ziel zu erreichen, hat der Vorstand eine Brückenstrategie entwickelt", sagte der Finanzvorstand des Flughafenbetreibers, Matthias Zieschang. Damit werde sichergestellt, dass das EBITDA bis zur geplanten Inbetriebnahme der neuen Landebahn im Oktober 2011 von Jahr zu Jahr "klar" wachse.

Beiersdorf will in den USA aus eigener Kraft wachsen - FTD

Die Beiersdorf AG will ihre Position in den USA aus eigener Kraft ausbauen. "Wir sind in den USA noch ein kleiner Spieler. Zurzeit investieren wir dort einen deutlich überproportionalen Betrag in den Markenaufbau", sagte der Vorstandsvorsitzende des Konzerns, Thomas Quaas, im Interview der "Financial Times Deutschland" (FTD). Damit will er die Bekanntheit der Kernmarke Nivea in den USA steigern. Zukäufe schließt er nicht grundsätzlich aus.

United Internet grundsätzlich an freenet-DSL-Sparte interessiert

Die United Internet AG ist grundsätzlich an der Übernahme der zum Verkauf stehenden DSL-Sparte des Wettbewerbers freenet AG interessiert. "Grundsätzlich sind wir an einer Erweiterung unserer Kundenbasis natürlich immer interessiert", sagte Marcus Schaps, Pressesprecher des Internet- und Telekommunikationskonzerns zu Dow Jones Newswires. "Wir werden aber sicher nicht die Katze im Sack kaufen."

Indien will wg Eurofighter nicht mit EADS verhandeln - Presse

In den Verhandlungen um den möglichen Verkauf von Eurofighter-Kampfflugzeugen des Typs "Typhoon" im Wert von 10 Mrd USD an die indische Luftwaffe wird die EADS Deutschland offenbar die Führerschaft verlieren. Die indische Regierung werde ihre Gespräche mit dem deutschen Verhandlungspartner abbrechen und statt dessen mit Großbritannien und der BAe Systems plc weiter verhandeln, berichtet die britische Tageszeitung "The Times" unter Berufung auf Aussagen mit der Situation vertrauter Personen aus dem Umfeld des indischen Verteidigungsministeriums.

Lloyds TSB beendet 07 mit geringen Finanzkrise-Verlusten

Der Banken- und Versicherungskonzern Lloyds TSB Group plc hat 2007 sein Ergebnis nach Dritten gesteigert. Zwar blieb er von der Finanzkrise nicht völlig verschont, Händler und Analysten zeigten sich jedoch zufrieden mit dem Abschneiden des Unternehmens. Das Ergebnis nach Dritten nahm um 17% auf 3,29 (2,80) Mrd GBP zu. Die Marktturbulenzen hätten sich auf Vorsteuerbasis mit 280 Mio GBP negativ ausgewirkt, teilte das Unternehmen mit.

Glaxo erhält vorläufige EU-Genehmigung für Vogelgrippe-Impfung

Die GlaxoSmithKline plc hat einen Meilenstein bei der Zulassung ihres Vogelgrippe-Impfstoffs erreicht. Die europäische Zulassungsbehörde empfahl, den Impfstoff gegen das tödliche H5N1-Virus zum Verkauf freizugeben, teilte der Pharmakonzern mit. Die endgültige Genehmigung der Europäischen Kommission steht noch aus. Der "Prepandrix" genannte Impfstoff ist der erste, der vor dem Ausbruch einer Pandemie eingesetzt werden kann. Ziel sei, eine Immunität gegen mehrere Stämme des Virus aufzubauen.

Analystin: Bei Citigroup weitere Dividendenkürzung nötig - CNBC

Die Citigroup Inc wird nach Meinung einer Analystin erneut ihre Dividende kürzen müssen. Meredith Whitney, Bankenanalystin von Oppenheimer & Co, sagte dem US-Fernsehsender "CNBC", dass die US-Bank in ihren Augen nicht nur die Ausschüttung reduzieren, sondern auch zusätzliches Kapital aufbringen müsse.

DJG/ncs/bam

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