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28.02.2008

ÜBERBLICK/Unternehmen - 11.30 Uhr-Fassung

Bayer: Sondereffekte belasten Ergebnis im vierten Quartal 07

Das Konzernergebnis der Bayer AG ist im vierten Quartal des vergangenen Jahres deutlich niedriger ausgefallen als vor Jahresfrist. Der Grund seien vor allem Sondereffekte im Finanzergebnis und bei den Ertragssteuern, teilte der Konzern mit. Der Umsatz erhöhte sich in den Monaten Oktober bis Dezember auf 8,040 (7,970) Mrd EUR, das bereinigte EBITDA stieg überproportional auf 1,422 (1,258) Mrd EUR. Das Konzernergebnis lag bei 67 (311) Mio EUR.

Bayer erreicht Jahresziele und will 2008 weiter wachsen

Die Bayer AG hat ihre Ziele für das vergangene Jahr erreicht und will den Umsatz und das Ergebnis auch 2008 erhöhen. Der Chemie- und Pharmakonzern teilte mit, insgesamt sei 2007 ein Umsatz von 32,39 (Vorjahr 28,96) Mrd EUR und ein bereinigtes EBITDA von 6,78 (5,58) Mrd EUR erwirtschaftet worden. Die Marge lag damit bei 20,9% (19,3%). In Aussicht gestellt hatte Bayer einen Umsatz von mehr als 32 Mrd EUR und eine bereinigte EBITDA-Marge von mindestens 20,3%. Zu dem Umsatzplus trugen alle drei Teilkonzerne bei.

Dt Telekom: Gespräche zu T-Systems-Partner weit fortgeschritten

Die Deutsche Telekom AG steht nach Angaben ihres Vorstandsvorsitzenden René Obermann kurz davor, eine Kooperation im Bereich Systemintegration der Tochter T-Systems zu vereinbaren. "Wir stehen für die angestrebte Partnerschaft in sehr weit fortgeschrittenen Gesprächen", sagte Obermann . Er gehe davon aus, "in Kürze eine Vereinbarung abschließen zu können". Namen möglicher Partner nannte der Vorstandsvorsitzende zunächst nicht.

Dt Telekom/CFO: Auch Teil-Verkauf von T-Systems ist noch Option

Die Deutsche Telekom AG hält nach Angaben von Finanzvorstand Karl-Gerhard Eick auch einen Teil-Verkauf von T-Systems noch für möglich. "Bislang ist keine Option vom Tisch", stellte Eick klar. Für die Telekom sei es auch nicht so entscheidend, wie die gesellschaftsrechtliche Struktur der angestrebten Partnerschaft im T-Systems-Bereich Systemintegration aussehe. Wichtig sei vielmehr, dass es eine langfristig angelegte, priviligierte Kooperation gebe.

Mobilfunk für Dt Telekom auch 2007 der Ergebnistreiber

Die Deutsche Telekom AG hat 2007 erneut von einem starken Mobilfunk-Geschäft profitiert und damit Ergebnisrückgänge in den Sparten Breitband/Festnetz und Geschäftskunden nahezu wieder ausgeglichen. Das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis EBITDA gab im Gesamtjahr nur leicht um 0,6% auf 19,33 Mrd EUR nach, wie der Konzern bekannt gab. Steuereffekte drückten den bereinigten Konzernüberschuss um 22% auf 3,00 Mrd EUR. "2007 war kein einfaches Jahr", sagte der Vorstandsvorsitzende René Obermann. Dennoch sei er zufrieden.

Siemens kündigt bei Healthcare Marktanteilsgewinne an

Die Siemens AG rechnet für ihren Healthcare-Sektor im Jahr 2008 mit einem erneut "positivem organischen Umsatzwachstum" und Marktanteilsgewinnen. "Wir wollen weiterhin schneller wachsen als der Wettbewerb", kündigte Sektor-CEO Erich Reinhardt an. Der für Siemens adressierbare Markt wird den Angaben zufolge 2008 im Vergleich zum Vorjahr um 3% bis 4% auf 59 Mrd EUR steigen.

Tognum bekräftigt Ausblick 2008

Die ehemalige Daimler-Tochter Tognum hat ihren Mitte Dezember 2007 veröffentlichten Ausblick für das Jahr 2007 bestätigt. Er soll jedoch nach Ende des ersten Quartals überprüft werden, teilte die Tognum AG bei Vorlage des Jahresergebnisses mit. Tognum erwartet 2008 weiterhin ein Umsatzplus von 12% auf mehr als 3 Mrd EUR. Die bereinigte Umsatzrendite soll zwischen 13% und 15% liegen.

Tognum: Hohe Nachfrage nach Motoren treibt Umsatz und Ergebnis

Der Motorenhersteller Tognum hat im vergangenen Jahr sein Ergebnis sowohl dank eines gestiegenen Absatzes seiner Motoren als auch wegen einer höheren Nachfrage nach Dienstleistungen um mehr als ein Viertel erhöht. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) legte 2007 um 26,2% auf 390 Mio EUR zu, teilte die ehemalige MTU Friedrichshafen mit. Der Umsatz stieg um 11,8% auf 2,8 Mrd EUR. Der Jahresüberschuss verbesserte sich um 44,2% auf 199 Mio EUR.

Beiersdorf sieht positive Entwicklung in nächsten Jahren

Die Beiersdorf AG rechnet auch in den nächsten Jahren mit einem positiven Geschäftsverlauf. Es werde die Fortsetzung des Verlaufs des Jahres 2007 erwartet, schreibt der Vorstand in seinem Geschäftsbericht. Das organische Wachstum solle über dem Marktwachstum liegen. Die EBIT-Umsatzrendite solle sich weiter erhöhen. Im laufenden Jahr wird das Ergebnis den weiteren Angaben zufolge noch von Aufwendungen im Zusammenhang mit der Neuausrichtung der Lieferkette von etwa 30 Mio EUR belastet.

MPC bleibt 2007 hinter Vorjahr zurück und erhöht Prognose

Die MPC Münchmeyer, Petersen Capital AG ist 2007 unter den Ergebnissen des Vorjahres zurückgeblieben, hob die Prognose für den Nettogewinn des laufenden Geschäftsjahres aber an. Grund für die Entwicklung im Jahr 2007 sei eine "Vielzahl von Zukunftsentscheidungen, die ihren Ergebnisbeitrag erst mit dem laufenden Geschäftsjahr entfalten" würden, teilte der Fondsanbieter mit. Die geplante Erhöhung der Beteiligung an der HCI Capital AG "lässt für 2008 einen Konzern-Jahresüberschuss von 52 Mio EUR erwarten", teilte der Fondsanbieter mit.

DZ Bank schreibt wegen Finanzkrise 1,36 Mrd EUR ab

Die DZ Bank AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank hat 2007 als Folge der Finanzmarktkrise auf ihre Wertpapierportfolien 1,36 Mrd EUR abgeschrieben. Wie die Genossenschaftsbank mitteilte, gebe es keinen Grund, Papiere zu verkaufen und damit die Bewertungsverluste zu realiseren. "Wir gehen weiterhin davon aus, dass der größte Teil der bisher vorgenommenen Bewertungsabschläge nur temporär ist", sagte Vorstandsvorsitzender Wolfgang Kirsch.

DJG/ncs/jhe

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