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20.03.2012

ÜBERBLICK/Unternehmen - 11.30 Uhr-Fassung

Siemens kauft Tiefsee-Stromnetz-Spezialisten für 470 Millionen Euro

Siemens kauft Tiefsee-Stromnetz-Spezialisten für 470 Millionen Euro

Siemens verstärkt das Geschäft im Zukunftsmarkt Unterwasserstromnetze. Von der britischen Expro Holding übernimmt der Technologiekonzern für 470 Millionen Euro deren Geschäft mit tiefseetauglichen Komponenten für die Öl- und Gasförderung.

Deutsche Bank zahlt Vorstand weniger Gehalt

Die schlechte Vorstellung, die das Investmentbanking der Deutschen Bank 2011 auf Grund der Verwerfungen an den weltweiten Kapitalmärkten ablieferte, bekommt der künftige Co-CEO Anshu Jain auch beim Gehalt zu spüren: Auf 5,8 Millionen Euro summieren sich seine Bezüge laut Geschäftsbericht. Hinzu kommt zwar noch eine zeitverzögert ausgezahlte Komponente. Trotzdem hat er damit insgesamt rund 2 Millionen Euro weniger als noch 2010. Damit ist Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann in diesem Jahr der Topverdiener im Frankfurter Bankhaus. Er erhielt in Summe 6,3 Millionen Euro und damit fast den gleichen Betrag wie 2010.

Deutsche Bank polstert Kapital auf Rekordniveau auf

Die Deutsche Bank hat sich für die anhaltend schwierigen Zeiten in der Wirtschaft mit einem bequemen Kapitalpolster ausgestattet. "Unsere Kapitalquoten waren zum Jahresende 2011 so hoch wie noch nie", schreibt der Ende Mai scheidende Vorstandschef Josef Ackermann in seinem Brief an die Aktionäre.

Deutsche Bank nimmt sich mit Spekulation auf Nahrung zurück

Die Deutsche Bank hat auf die Kritik von Verbraucherschützern reagiert und will sich mit Spekulationen auf Nahrungsmittel zurücknehmen. Da immer wieder Menschen unter Lebensmittelmittelknappheit leiden, werde die Bank in diesem Jahr keine neuen börsengehandelten Anlageprodukte auf der Basis von Grundnahrungsmitteln auflegen, heißt es in ihrem Bericht für gesellschaftliche Verantwortung.

Metro gibt nach Gewinnrückgang zurückhaltenden Ausblick

Das schwierige volkswirtschaftliche Umfeld wird den Handelskonzern Metro über 2011 hinaus belasten. Nach einem Gewinnrückgang im vergangenen Jahr dürfte die Ergebnisentwicklung auch 2012 eher gedämpft ausfallen, erwartet das Unternehmen. Das operative Ergebnis vor Sonderfaktoren (EBIT) sieht die Metro AG in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Der Umsatz soll hingegen steigen. Für 2013 geht Metro von einem Umsatz- und Ergebnisanstieg aus.

VW investiert bis 2016 rund 600 Mio Euro in regenerative Energien

Das Thema Energie wird nach Ansicht von Martin Winterkorn immer mehr zur "Schlüsselfrage für Wirtschaft und Gesellschaft". Nachhaltigkeit sei ein "Motor für Wachstum und Innovation", sagte der Vorstandsvorsitzende der Volkswagen AG beim 19. Münchner Management Kolloqium. Gleichzeitig stelle dieses Ziel aber auch eine "gewaltige Kraftanstrengung, sowohl finanziell als auch technologisch" dar. Um es zu erreichen, investiere VW bis 2016 weltweit 62,4 Milliarden Euro. Allein den Ausbau regenerativer Energien lasse sich der Konzern 600 Millionen Euro kosten.

Mannheimer Staatsanwälte nehmen EnBW ins Visier

Die Staatsanwaltschaft Mannheim wird möglicherweise ein Ermittlungsverfahrens gegen den Energieriesen EnBW wegen Korruption, Untreue und Steuerhinterziehung aufnehmen. "Wir prüfen den Anfangsverdacht", sagte Staatsanwalt Peter Lintz zu Dow Jones Newswires.

Brenntag will in fünf Jahren in den DAX - Zeitung

Der Chef des Chemiedistributeur Brenntag hat sich ehrgeizige Wachstumsziele gesetzt. "Ich möchte, dass Brenntag innerhalb der nächsten fünf Jahre ein DAX-Unternehmen ist", sagte Steven Holland im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Leoni verdoppelt Dividende nach rasantem Wachstum

Der Automobilzulieferer Leoni will seine Dividende wegen des rasanten Wachstums im vergangen Jahr kräftig erhöhen. Mit 1,50 Euro pro Aktie erhalten die Anteilseigner mehr als verdoppelt so viel wie im Vorjahr. Auch im laufenden Geschäftsjahr will der MDAX-Konzern weiter zu legen - allerdings weniger dynamisch als im überraschend starken Geschäftsjahr 2011, teilte die Leoni AG mit.

Evotec profitiert von Allianzen und Kosteneinsparungen

Erfolgreiche Wirkstoffforschungsallianzen und Kosteneinsparungen haben Umsatz und Gewinn der Evotec AG im vergangenen Jahr beflügelt. Die Erlöse kletterten nach Angaben des im TecDAX notierten Unternehmens 2011 um 45 Prozent auf 80,1 Millionen Euro. Operativ sei der Konzern mit 5,2 Millionen Euro nach 1,7 Millionen Euro im Jahr zuvor zum zweiten Mal in der Unternehmensgeschichte profitabel gewesen, hieß es. Das Nettoergebnis hat sich im gleichen Zeitraum mit 6,7 Millionen Euro mehr als verdoppelt.

Schaeffler will auch 2012 weiter wachsen

Der Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler hat im vergangenen Jahr erstmal die Umsatzmarke von 10 Milliarden Euro geknackt und dabei deutlich mehr verdient. Das Wachstum soll sich auch 2012 wenngleich mit vermindertem Tempo fortsetzen.

Korea Aerospace liefert Airbus künftig Flügelteile

Der koreanische Luftfahrtkonzern Korea Aerospace Industries liefert dem europäischen Flugzeugbauer Airbus künftig Flügelteile für sein Modell A320. Beide Unternehmen haben einen Vertrag im Gesamtwert von 1,2 Milliarden US-Dollar unterschrieben.

TNT-Übernahme durch UPS könnte 20.000 Stellen kosten - Zeitung

Im Zuge der geplanten Übernahme des niederländischen Logistikers TNT Express durch UPS könnten laut einem Pressebericht bis zu 20.000 Stellen gestrichen werden. TNT-Chefin Marie-Christine Lombard sagte der Zeitung Het Financieele Dagblad, es gebe zwischen den Konzernen zwar wenige konkrete Absprachen in Bezug auf arbeitsrechtliche Fragen. Es sei aber möglich, dass bis zu 20.000 Arbeitsplätze wegfielen.

Alien-Film "John Carter" belastet Disney

Der US-Unterhaltungskonzern Walt Disney erwartet wegen des geringen Kassenerfolgs seines Science-Fiction-Films "John Carter" im zweiten Quartal einen Verlust. Der Film werde den Gewinn mit rund 200 Millionen US-Dollar belasten und zu einem operativen Verlust zwischen 80 und 120 Millionen Dollar führen, warnte der Konzern in einer Mitteilung.

Rio Tinto und BHP uneins über Chinas Eisenerz- und Stahlappetit

Massiv auseinander geht die Einschätzung der Rohstoffmultis Rio Tinto und BHP zur konjunkturellen Lage in China und den Auswirkungen auf die Nachfrage nach Eisenerz und Stahl. Das stahlhungrige China importiert rund 60 Prozent des weltweiten Angebots an Eisenerz.

Hinweis zum ÜBERBLICK/Unternehmen - 11.30 Uhr-Fassung:

Dow Jones sendet ab Montag, 26. März börsentäglich gegen 13.00 Uhr einen neukonzipierten Überblick zu Märkten und Unternehmen. Er integriert den bisherigen ÜBERBLICK/Unternehmen (Sendezeit 11.30 Uhr) und das Midday Briefing (13.30 Uhr).

Ihre Meinung ist uns wichtig. Schreiben Sie an feedback.de@dowjones.com.

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