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19.02.2009

ÜBERBLICK/Unternehmen - 11.30 Uhr-Fassung

MAN blickt wenig zuversichtlich in die Zukunft

MAN blickt wenig zuversichtlich in die Zukunft

Nach einem 47-prozentigen Rückgang beim Nettogewinn im vierten Quartal rechnet MAN auch 2009 mit einer weiteren Abschwächung im Kerngeschäft mit Lkw und Bussen. Im vierten Quartal verbuchte die MAN AG einen Einbruch bei den Bestellungen von 56% und sieht deshalb "deutlich niedrigere Werte" bei Einnahmen und Rendite im Nutzfahrzeuggeschäft, wie der im Konzern mitteilte.

MAN sieht Lkw-Markt im 1. Halbjahr um bis zu 50% schrumpfen

MAN rechnet für das erste Halbjahr 2009 mit einem weiter schrumpfenden Lkw-Markt. Der Rückgang könnte bei bis zu 50% liegen, sagte Vorstandsvorsitzender Håkan Samuelsson. Vor diesem Hintergrund seien für die zweite Jahreshälfte weitere Produktionskürzungen wahrscheinlich, um einen allzu hohen Hofbestand zu verhindern, so der Manager.

Aktienverkäufe bescheren Postbank hohen Verlust im 4Q

Einmalverluste aus dem Abbau des kompletten Aktienportfolios und Belastungen aus der Krise, die sich 2008 auf 2,19 Mrd EUR summierten, haben bei der Deutschen Postbank AG zum ersten Jahresverlust seit 1996 geführt. Das Institut wies einen Fehlbetrag von 821 Mio EUR aus. Damit fällt das Minus allerdings weniger deutlich aus, als von Analysten befürchtet.

Postbank wagt für 2009 keine konkrete Prognose

Die Deutsche Postbank AG beurteilt die Geschäftsaussichten im laufenden Jahr zwar vorsichtig optimistisch, traut sich aber keinen genauen Ausblick zu. "Eine konkrete Ergebnisprognose für das Gesamtjahr ist (...) unmöglich", sagte Vorstandsvorsitzender Wolfgang Klein.

SAP: Stehen weiterhin zu "Business ByDesign"

Die SAP AG hat einen Pressebericht zurückgewiesen, laut dem die Mittelstandssoftware "Business ByDesign" vor dem Aus stehen soll. "Wir stehen weiterhin zu Business ByDesign", sagte eine Sprecherin. Es sei kein Verkaufsstopp verhängt worden, und es gebe auch keine Pläne, einen Nachfolger zu entwickeln.

Conti kündigt nach Rekordverlust weitere Einschnitte an

Nach dem höchsten Verlust in der Firmengeschichte will die Continental AG noch stärker als bisher den Rotstift ansetzen. Da kaum ein Silberstreif am Horizont zu sehen ist, rechnet der Automobilzulieferer auch für das erste Halbjahr mit weniger Einnahmen. Wegbrechende Fahrzeugverkäufe, gestiegene Rohstoffkosten, Abschreibungen und die laufende Sanierung der Antriebssparte Powertrain bescherten dem MDAX-Konzern 2008 einen Rekordverlust von 1,12 Mrd EUR.

Steinbrück: Einigung mit HRE-Aktionär Flowers teurer als Enteignung

Die Preisvorstellungen des HRE-Großaktionärs J.C. Flowers für einen Verkauf seiner Beteiligung an den Bund verhindern nach Angaben von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück eine Einigung zwischen beiden Seiten. "Es gibt die Möglichkeit, auch ein Übernahmeangebot zu machen. Aber Herr Flowers wird Preisvorstellungen haben, die weit über das hinausgehen, was in einem Enteignungsverfahren zu zahlen wäre, gemessen an dem aktuellen Kurs", sagte Steinbrück im WDR.

Freenet verdoppelt 2008 Konzerngewinn im fortgeführten Geschäft

Der Mobilfunkkonzern freenet AG hat im abgelaufenen Jahr in seinen weitergeführten Geschäftsbereichen einen Konzerngewinn von 148,4 (2007: 60,9) Mio EUR erzielt. Die aufgegebenen Geschäftsbereiche belasteten das Gesamtergebnis allerdings noch mit -36,8 (-111,9) Mio EUR, wie das Unternehmen mitteilte. Der Umsatz stieg nach vorläufigen Zahlen auf 2,874 (1,691) Mrd EUR.

Centrotherm Photovoltaics will 09 "deutlich zweistellig" wachsen

Die Centrotherm Photovoltaics AG geht für 2009 von einem deutlich zweistelligen Wachstum aus und erwartet "trotz des schwierigen Marktumfeldes" einen Umsatz von 500 Mio bis 550 Mio EUR. 2008 hatte sich der Umsatz des Technologie- und Dienstleistungsanbieters für die Herstellung von Solarsilizium und Solarzellen mit einem Anstieg auf 375 (Vorjahr: 166) Mio EUR mehr als verdoppelt. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg auf 44 (21) Mio EUR.

Nestle zahlt nach Gewinnanstieg 2008 höhere Dividende

Nestle hat 2008 Umsatz und Ergebnis gesteigert und gibt sich für das laufende Jahr zuversichtlich. Die Aktionäre will das Unternehmen über eine Erhöhung der Dividende an der Ergebnisentwicklung beteiligen. Die Ausschüttung soll um 14,8% auf 1,40 CHF je Aktie erhöht werden, kündigte Nestle an. Analysten hatten mit 1,31 CHF gerechnet. Zudem sollen Aktien im Wert von 4 (Vj 8,7) Mrd CHF zurückgekauft werden.

DJG/jhe

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