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07.07.2010

ÜBERBLICK/Unternehmen - 11.30 Uhr-Fassung

Lufthansa und ver.di vereinbaren Nullrunde

Lufthansa und ver.di vereinbaren Nullrunde

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und die Deutsche Lufthansa AG haben eine Einigung in ihrem Tarifkonflikt erzielt. Für die rund 50.000 Lufthansa-Beschäftigten in Deutschland verlängere sich der aktuell geltende Vergütungstarifvertrag bis zum 31. Dezember 2011, teilte der DAX-Konzern mit. Das entspreche einer Nullrunde von 22 Monaten. Allerdings stehe die Vereinbarung noch unter dem Vorbehalt der Erklärungsfrist, die bis zum 28. Juli läuft.

Stresstests an deutsche Banken verschickt - Kreise

Die Deutsche Bundesbank und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) haben Kreisen zufolge die Fragebögen für die Belastungstests der deutschen Banken am Montag verschickt. Wie eine mit der Materie vertraute Person Dow Jones Newswires am Mittwoch mitteilte, unterziehen sich in Deutschland 16 Banken dem europaweiten Stresstest. Die Finanzinstitute mussten den Angaben zufolge der Veröffentlichung der Stresstest-Ergebnisse zustimmen und bis Dienstagabend eine Einverständniserklärung an die Regulierungsbehörden zurückschicken.

MAN Nutzfahrzeuge erhält Auftrag über 350 Lkw aus Belgien

Der Nutzfahrzeug- und Motorenhersteller MAN hat einen Auftrag über 350 schwere Lastwagen erhalten. Die von der belgischen Spedition H. Essers bestellten Fahrzeuge sollen im Laufe der Jahre 2010 und 2011 ausgeliefert werden, wie der DAX-Konzern mitteilte. Das Auftragsvolumen liegt nach Unternehmensangaben im niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich.

Deutsche Telekom will Euro-Anleihe begeben

Die Deutsche Telekom AG will eine Euro-Anleihe begeben. Der Bond werde eine Laufzeit von zwölf Jahren haben, kündigte der Bonner DAX-Konzern an. Weitere Konditionen würden später festgelegt. Der Erlös soll der allgemeinen Liquiditätsvorsorge dienen. Die Nettoverschuldung wird sich den Angaben zufolge durch diese Anleihe nicht erhöhen.

VW plant Bau einer neuen Fabrik in Nordamerika

Der Automobilhersteller Volkswagen (VW) plant im Rahmen seiner Wachstumsstrategie für Nordamerika den Bau einer neuen Motorenfabrik. VW will bis 2018 in den USA eine Million Fahrzeuge jährlich verkaufen. "Das neue Werk wird ab 2013 unsere Standorte Puebla und Chattanooga mit Motoren der neuesten Generation versorgen. Die Aggregate werden Maßstäbe in Hinblick auf Verbrauch und Emissionen setzen", erklärte Jochem Heizmann, Mitglied des Vorstands der Volkswagen AG für den Bereich Konzern Produktion, anlässlich der Einweihung eines neuen Werksteil bei der Volkswagen de México in Puebla.

Audi will Verkäufe in Indien 2010 deutlich erhöhen

Der deutsche Automobilhersteller Audi will im laufenden Jahr in Indien mehr Fahrzeuge verkaufen. Auf dem Markt strebe man einen Absatz von 2.700 Fahrzeugen nach noch 1.658 Einheiten 2009 an, sagte Michael Perschke, Leiter von Audi India. Der Konzern hatte zuvor mitgeteilt, die Montage des Modells Q5 im indischen Aurangabad im Bundesstaat Maharashtra gestartet zu haben. Künftig werden dort jährlich bis zu 1.500 Einheiten des Q5 für den indischen Markt vom Band laufen.

Auftragsbestand von Manz überschreitet Schwelle von 100 Mio EUR

Die Manz Automation AG verzeichnet einen deutlich steigenden Auftragsbestand und zeigt sich auch für die Ergebnisentwicklung zuversichtlich. Erstmals seit der Finanzkrise konnte zum 30. Juni 2010 wieder ein Auftragsbestand von mehr als 100 Mio EUR erreicht werden, wie der Ausrüster für Solar- und Flachbildschirmhersteller mitteilte. Der Auftragsbestand werde auch in diesem Jahr in weiten Teilen umsatz- und ertragswirksam.

Phoenix Solar sieht 2010 deutlichen Umsatz- und Ergebnisanstieg

Das Photovoltaikunternehmen Phoenix Solar rechnet für 2010 mit einem deutlichen Umsatz- und Ergebnisanstieg. Die Erlöse werden bei 660 Mio bis 700 Mio EUR gesehen, wie der TecDAX-Konzern mitteilte. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) soll auf 36 Mio bis 40 Mio EUR steigen. 2009 hatte das Unternehmen bei einem um 17,5% auf 473 Mio EUR gestiegen Umsatz ein EBIT von 12,2 (Vorjahr: 33,8) Mio EUR erzielt.

Opel will Absatz bis 2014 deutlich steigern - stern

Der Automobilhersteller Opel will seinen Absatz in den kommenden Jahren deutlich steigern. Bis 2014 soll Opel pro Jahr wieder "1,6 Mio oder vielleicht auch 1,7 Mio Autos bauen", sagte Opel-Chef Nick Reilly dem Magazin "stern" laut Vorabbericht. In diesem Jahr erwarte Reilly etwa 1,2 Mio produzierte Wagen.

Peugeot-Citroen steigert Absatz im ersten Halbjahr um 17%

Der französische Automobilhersteller Peugeot-Citroen hat im ersten Halbjahr wegen besseren Verkäufen außerhalb Europas den Absatz um 17% gesteigert. In Europa kletterten die Verkäufe um 13% auf 1.194.000 Fahrzeuge, teilte die PSA Peugeot Citroen SA mit. Damit habe das Pariser Unternehmen seinen Marktanteil in Europa um einen Prozentpunkt auf 14,6% ausbauen können.

Baustoffhersteller CRH bekräftigt Gewinnprognose für 2. Halbjahr

Der irische Baustoffhersteller CRH hat seine EBITDA-Prognose für die zweite Jahreshälfte 2010 bekräftigt. Angesichts des schwachen Euro und der geringeren Restrukturierungskosten werde das EBITDA im Zeitraum Juli bis Dezember über dem des Vorjahres liegen, teilte der Konzern mit. In der ersten Jahreshälfte 2009 lag das EBITDA bei 0,65 Mrd EUR und in der zweiten Jahreshälfte 2009 bei 1,15 Mrd EUR. Analysten verweisen darauf, dass CRH traditionell bis zu 70% ihrer Ergebnisse in der zweiten Jahreshälfte erzielt.

SEC gibt Finanzinvestor KKR grünes Licht für US-Börsennotierung

Der US-Finanzinvestor KKR hat den Weg für die lang erwartete Börsennotierung seiner Aktien an der New York Stock Exchange (NYSE) frei gemacht. Die US-Börsenaufsicht SEC hat grünes Licht gegeben und die Registrierung auf Börsenzulassung bestätigt. Ab dem 15. Juli wird die KKR & Co LP dann an dem New Yorker Börsenplatz unter dem Symbol "KKR" gehandelt. An der Euronext wird mit Börsenschluss am 14. Juli der Handel mit Aktien der KKR eingestellt.

WSJ: A.T. Kearney und Booz verhandeln nicht mehr über Fusion

Ein Zusammenschluss in der Beraterbranche zwischen den Unternehmensberatungen Booz und dem Wettbewerber A.T. Kearney kommt nicht zustande. Die Gespräche über ein Zusammengehen seien gescheitert, teilten die beiden Konzerne mit. Gemeinsam wären die beiden US-Traditionskonzerne auf einen Umsatz von 1,7 Mrd USD gekommen und hätten sich in ihren Hauptmärkten USA, Europa und Mittlerer Osten damit als Nummer drei hinter McKinsey und Boston Consulting Group positionieren können.

DJG/has/kla

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