Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.


06.08.2010

ÜBERBLICK/Unternehmen - 11.30 Uhr-Fassung

Allianz-Nettogewinn im 2. Quartal geringer als erwartet

Allianz-Nettogewinn im 2. Quartal geringer als erwartet

Trotz eines unerwartet kräftigen Umsatzanstiegs im zweiten Quartal hat die Allianz SE beim Gewinn die Markterwartungen verfehlt. Wie der Versicherungskonzern am Freitag mitteilte, stieg zwar der Umsatz um 14,5% auf 25,4 (22,2) Mrd EUR, der Nettogewinn nach Steuern und Dritten brach aber um 45,6% auf 1,017 (1,9 Mrd EUR) ein. Von Dow Jones Newswires befragte Analysten hatten mit 23,24 Mrd EUR Umsatz und 1,15 Mrd EUR Gewinn gerechnet. Für 2010 rechnet die Allianz weiter mit einem operativen Gewinn von 7,2 Mrd EUR mit einer Schwankungsbreite von 500 Mio EUR.

Lanxess hebt nach deutlichem Gewinnanstieg Ergebnisprognose 2010 an

Der Spezialchemiekonzern Lanxess hat vor dem Hintergrund eines besser als erwartet verlaufenen zweiten Quartals seine Jahresprognose für das bereinigte operative Ergebnis EBITDA auf etwa 800 Mio EUR angehoben. Bisher waren 650 Mio EUR bis 700 Mio EUR prognostiziert worden. Im zweiten Quartal hat der MDAX-Konzern das EBITDA vor Sondereeinflüssen mit 269 Mio EUR gegenüber dem entsprechenden Vorjahreswert mehr als verdoppelt. Mit dem rasanten Anstieg übertraf Lanxess auch die Schätzungen der von Dow Jones Newswires befragten Analysten. Diese hatten im Mittel mit 231 Mio EUR gerechnet.

SAP sieht geringen Schaden für Oracle durch Datenklau

Der Softwarekonzern SAP hat im Rechtsstreit mit Oracle um Datendiebstahl den aus seiner Sicht entstanden Schaden für den US-Konkurrenten beziffert. Dieser dürfte im zweistelligen Millionen-Dollar-Bereich liegen, heißt es in einer Eingabe des DAX-Konzerns an das zuständige Gericht in Kalifornien. Oracle geht hingegen von einer Summe jenseits von 1 Mrd USD aus. Dies ist laut SAP "völlig überzogen".

Audi verkauft im Juli erneut mehr Autos - Anstieg abgeschwächt

Deutliche Zuwächse in China und den USA haben dem Premiumautohersteller Audi im Juli erneut ein weltweites Absatzplus beschert. Im Vormonat wurden 91.400 Autos der Marke mit den vier Ringen verkauft, wie die Volkswagen-Tochter mitteilte. Mit 7,7% fiel der Anstieg aber deutlich niedriger aus als in den Vormonaten.

ProSieben und RTL planen senderoffene Internet-TV-Plattform

Die ProSiebenSat.1 Media AG und die deutsche Tochter der RTL Group planen eine senderoffene Plattform für TV-Inhalte im Internet. Zum Betrieb der Plattform solle ein Gemeinschaftsunternehmen gegründet werden, teilte der Medienkonzern ProSiebenSat.1 am Freitag mit. Noch müsse jedoch die Europäische Kommission dem Vorhaben zustimmen. Dow Jones Newswires hatte bereits früher aus Kreisen von dem Vorhaben erfahren.

RBS legt im 2. Quartal operativ weiter zu

Die Geschäfte der Royal Bank of Scotland (RBS) haben sich im zweiten Quartal weiter verbessert. Die vom Staat kontrollierte Bank, die sich in letzter Zeit umfassend von Vermögenswerten trennen musste, erzielte nach eigenen Angaben vom Freitag einen operativen Gewinn von 869 Mio GBP nach 713 Mio GBP im Auftaktquartal. Vor Jahresfrist hatte die Bank mit minus 3,53 Mrd GBP noch tiefrote Zahlen geschrieben.

Spekulationen über Angriff auf Netzneutralität durch Google und Verizon

Eine angeblich bevorstehende Vereinbarung zwischen dem US-Internetkonzern Google und dem Telekommunikationsunternehmen Verizon hat Spekulationen über die Abschaffung der Netzneutralität im Internet ausgelöst. Die Netzneutralität stellt sicher, dass Zugangsanbieter Datenpakete unverändert und gleichberechtigt übertragen - unabhängig davon, woher diese stammen. Zeitungsberichte, die in den USA erschienen sind, legen allerdings den Verdacht nahe, dass es damit bald vorbei sein könnte.

Chinas Staatsfonds verkauft in großem Umfang Morgan-Stanley-Aktien

Mit massiven Aktienverkäufen will Chinas Staatsfonds CIC vermeiden, dass seine Beteiligung an der US-Bank Morgan Stanley bei Fälligkeit einer Wandelanleihe am 17. August die Schwelle von 10% überschreitet. In den vergangenen zwei Wochen trennte sich die China Investment Corp (CIC) in etlichen Einzeltransaktionen von fast 23,9 Mio Morgan-Stanley-Aktien und erlöste dabei 648,5 Mio USD, wie aus Pflichtmitteilungen an die US-Börsenaufsicht SEC hervorgeht.

DJG/kla/jhe

Copyright (c) 2010 Dow Jones & Company, Inc.