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ÜBERBLICK/Unternehmen - 11.30 Uhr-Fassung

19.08.2010
Commerzbank-Tochter Eurohypo erwartet 2010 einen Verlust

Commerzbank-Tochter Eurohypo erwartet 2010 einen Verlust

Die Commerzbank-Tochter Eurohypo rechnet nach roten Zahlen im ersten Halbjahr auch für 2010 mit einem Verlust. "Bis zum Erreichen unseres Ziels, bald wieder schwarze Zahlen zu schreiben, haben wir noch ein Stück des Weges vor uns; aus heutiger Sicht wird 2010 das Ergebnis noch einmal negativ sein", sagte Vorstandssprecher Frank Pörschke. Der Verlust vor Steuern dürfte aber unter dem von 2009 (-515 Mio EUR) bleiben, fügte er hinzu. Der Markt sei noch nicht reif für einen Verkauf der Eurohypo, sagte Pörschke. Die Mutter Commerzbank muss als Auflage der Europäischen Union für die erhaltene Staatshilfe ihre Tochter bis Ende 2014 abstoßen

Bundeskartellamt genehmigt Allianz Kauf von Aldi-Immobilien

Kurz nach der Antragstellung hat das Bundeskartellamt den Antrag der Allianz genehmigt, Gewerbeimmobilien der Ladenkette Aldi zu erwerben. Das teilte die Behörde auf ihrer Internetseite mit.

Pfleiderer bleibt im 2. Quartal in Verlustzone

Der Holzverarbeitungskonzern Pfleiderer hat seinen Umsatz im zweiten Quartal zwar verbessert, ist aber tiefer in die Verlustzone gerutscht. Volumenzuwächse, Preissteigerungen und Wechselkurseffekte hätten den Umsatz um 7,3% auf 381 Mio EUR steigen lassen, teilte das im SDAX gelistete Unternehmen mit. Höhere Materialkosten ließen die Bruttomarge dennoch auf 21,9% (23,7%) fallen. Im Vergleich zu der ebenfalls schwachen Entwicklung im ersten Quartal erholte sich die Marge allerdings wieder um einen Prozentpunkt.

Constantin Medien grenzt Verlust im ersten Halbjahr ein

Die Constantin Medien AG hat dank eines besseren Geschäfts im Sport- und Event-Marketing ihren Verlust im ersten Halbjahr eingegrenzt. Der Nettoverlust sank auf 3,3 Mio EUR, nach einem Minus von 4,6 Mio EUR im Vorjahreszeitraum, wie der Medienkonzern mitteilte.

Einsparungen und Preiserhöhung bescheren Sixt Halbjahresgewinn

Dank Kosteneinsparungen und einer im Vorjahr initiierten Preiserhöhung hat Deutschlands größter Autovermieter Sixt im ersten Halbjahr wieder schwarze Zahlen geschrieben. Der Überschuss beläuft sich nach Angaben der Sixt AG auf 25,7 Mio EUR, nach einem Minus von 22,4 Mio EUR im Vorjahreszeitraum. Vor Steuern stieg der Konzerngewinn um 60,3 Mio EUR auf 34,8 Mio EUR. Für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres zeigte sich das SDAX-Unternehmen unverändert optimistisch.

Bahn findet Kompromiss mit Netzagentur in Streit um Regionalfaktoren

Die Deutsche Bahn AG und die Bundesnetzagentur haben ihren Streit um die so genannten Regionalfaktoren mit einem Kompromiss beigelegt. Die Bahn darf den auf bestimmten Nahverkehrsstrecken erhobenen Zuschlag nun ab dem 11. Dezember 2011 nicht mehr verlangen, wie die Behörde mitteilte. Damit darf die Bahn die Gebühren ein Jahr länger erheben. Eigentlich hatte die Netzagentur die Regionalfaktoren bereits ab Dezember 2010 untersagt.

Wachsender Stromhandel bringt EEX sprudelnde Umsätze

Eine deutliche Belebung des Stromhandels in den ersten sechs Monaten des Jahres hat der Energiebörse EEX zu einem Umsatzplus von 28% auf 22,6 Mio EUR verholfen. Mit Abstand größter Umsatzträger blieben dabei Transaktionsentgelte aus dem Stromterminmarkt, dessen Handelsvolumen auf 669 Terawattstunden (TWh) von 547 TWh zulegte, wie EEX-Finanzvorstand Iris Weidinger auf der Bilanzpressekonferenz der EEX mitteilte. "Aufs ganze Jahr gesehen gehen wir am Terminmarkt von einem Handelsvolumen von rund 1.100 TWh aus", sagte Weidinger.

Wiener Städtische steigert Gewinn im 1H und bekräftigt Prognose

Trotz erheblicher Unwetterschäden konnte die Wiener Städtische ihren Nettogewinn im ersten Halbjahr deutlich steigern. Wie die Wiener Städtische Versicherung AG Vienna Insurance Group (VIG) mitteilte, kletterte das Nettoergebnis um 9,2% auf 196,4 Mio EUR. Der Gewinn vor Steuern stieg um 11% auf 255,6 Mio EUR. Analysten hatten mit einem Nettogewinn von 192 Mio EUR und einem Ergebnis vor Steuern von 251 Mio EUR gerechnet.

voestalpine übertrifft im ersten Quartal Erwartungen

Der österreichische Stahlhersteller voestalpine hat im Auftaktquartal 2010/11 seinen Gewinn und Umsatz kräftiger gesteigert als erwartet und sich für das Geschäftsjahr optimistischer geäußert als bisher. Angetrieben von einer anhaltenden konjunkturellen Erholung verzeichnete der Linzer Konzern "massive" Mengenerhöhungen in allen Divisionen. Zusätzlich wirken den Angaben vom Donnerstag zufolge die Maßnahmen zur Effizienzsteigerung positiv. Investoren zeigten sich erfreut über den Quartalsausweis, die Aktie notierte um 10.22 Uhr um 0,5% höher bei 25,51 EUR.

Online-Wettanbieter bwin rutscht in die roten Zahlen

Bei deutlich wachsenden Erträgen ist der Online-Wettanbieter bwin im zweiten Quartal in die roten Zahlen gerutscht. Das Unternehmen wies für die Monate April bis Juni unter dem Strich ein Minus von 2,8 Mio EUR aus. Vor Jahresfrist war mit 0,1 Mio EUR noch ein leichter Gewinn erzielt worden. Belastend wirkten sich zusätzliche Ausgaben im Zusammenhang mit dem Marktstart in Frankreich sowie Kosten für die Fußball-WM in Südafrika aus, so dass bereits das bereinigte EBITDA mit 11 Mio EUR um 27% unter dem Vorjahreswert blieb.

Holcim wächst im 1H - Gewinn geht jedoch um 37% zurück

Gestützt von Zukäufen ist der schweizerische Zementhersteller Holcim im ersten Halbjahr deutlich gewachsen. Der Umsatz stieg um 8,1% auf 10,9 Mrd CHF und das Betriebsergebnis EBITDA um 9,3% auf 2,3 Mrd CHF, wie die Holcim Ltd mitteilte. Unter dem Strich ging der Gewinn wegen der im ersten Quartal verbuchten einmaligen Steuerbelastung von 186 Mio CHF jedoch zurück. Der Anteil der Aktionäre am Holcim-Nettogewinn sank um 37% auf 331 Mio CHF. Damit lag Holcim deutlich unter den Erwartung an der Börse.

Chiphersteller NXP erhält Auftrag für deutschen Ausweis-Chip

Der niederländische Chiphersteller NXP hat einen Auftrag aus Deutschland zur Lieferung von Chips erhalten, die für die neuen Personalausweise vorgesehen sind. In Deutschland werden in den kommenden zehn Jahren über 60 Mio neue Personalausweise im Scheckkartenformat ausgegeben, die mit Chips zur Speicherung von biometrischen und anderen Daten ausgestattet werden. Dazu liefere die frühere Philips-Tochter nun ihre Technologie, wie die NXP Semiconductors NV. NXP-Wettbewerber Infineon ging mit der ersten Auftragsvergabe zunächst leer aus, macht sich aber Hoffnung, ebenfalls zum Zuge zu kommen.

DJG/has

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