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12.02.2008

ÜBERBLICK/Unternehmen - 11.30 Uhr-Fasung

US-Behörde genehmigt T-Mobile die Übernahme von SunCom

Die Deutsche-Telekom-Sparte T-Mobile kann die SunCom Wireless Holdings Inc ohne Auflagen übernehmen. Eine entsprechende Genehmigung erteilte die US-Telekomaufsicht Federal Communications Commission. Die US-Tochter hatte die Übernahme im Wert von 2,4 Mrd USD im September mitgeteilt. Die Transaktion soll bis Ende Februar abgeschlossen werden.

RWE/Großmann: Umbau ohne größeren Stellenabbau - Capital

Der Konzernumbau bei der RWE AG soll nicht mit einem größeren Stellenabbau einhergehen. Das sagte der Vorstandsvorsitzende des Energiekonzerns, Jürgen Großmann, in einem Interview mit dem am Donnerstag erscheinenden Wirtschaftsmagazin "Capital". Es sei zwar das Ziel, "unnötige Doppelfunktionen zu vermeiden", aber "eine Kündigungswelle sehe ich deshalb nicht". Großmann erklärte, dass er neben den Belangen des Kapitalmarkts stets auch das Wohl der Beschäftigten im Auge habe.

Merck KGaA: Britische Behörde befürwortet Erbitux-Erstattung

Die britische Behörde NICE (National Institute for Health and Clinical Excellence) hat eine Kostenerstattung für das Krebsmittel "Erbitux" der Merck KGaA durch den nationalen Gesundheitsdienst bei einer kleinen Gruppe von Patienten befürwortet. Das bestätigte ein Merck-Sprecher auf Anfrage.

MPC macht HCI-Aktionären Übernahmeangebot

Der Fondsanbieter MPC hat den Aktionären der HCI Capital AG ein Übernahmeangebot gemacht. Wie die MPC Münchmeyer Petersen Capital AG mitteilte, bietet sie den Aktionären den gesetzlich gebotenen Mindestpreis. Dieser werde bei rund 14,22 EUR liegen, so die Prognose. Eine Mindestannahmequote ist nicht vorgesehen. Zuletzt hielt sie bereits rund 15% an HCI.

Leoni erhöht Gewinn 2007 um 9% auf 86,2 Mio EUR

Die Leoni AG hat 2007 Zuwächse beim Umsatz und Ergebnis erzielt. Der Umsatz sei um 12% auf 2,367 (2,108) Mrd EUR gestiegen, teilte der Automobilzulieferer mit. Der Jahresüberschuss erhöhte sich um rund 9% auf 86,2 (79,3) Mio EUR. Dagegen ist das EBIT leicht gesunken. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern lag 2007 bei 129,6 Mio EUR, ein Jahr zuvor lag es bei 130,6 Mio EUR.

Ringen um Cumerio entschieden - A-Tec verkauft an NA

Das monatelange Ringen um den belgischen Kupfer-Hersteller Cumerio ist entschieden. Die A-Tec Industries AG kündigte an, dass sie ihre Anteile an dem Unternehmen an die Norddeutsche Affinerie AG (NA) verkaufen wird. Das österreichische Unternehmen, das auch der größte Einzelaktionär der NA ist, gibt damit seinen Widerstand gegen die Übernahme auf. Das NA-Übernahmeangebot für Cumerio läuft noch bis Freitag. Der Kupferkonzern bietet den Aktionären 30 EUR je Anteilsschein. Für die angestrebte komplette Übernahme müsste die Affinerie damit 777 Mio EUR bezahlen.

Bilfinger-Gewinn steigt 2007 noch stärker als erwartet

Die Bilfinger Berger AG hat 2007 noch mehr verdient als allgemein erwartet und will nun auch die Dividende deutlich anheben. Wie der Baukonzern mitteilte, kletterte das operative Ergebnis EBITA um 34% auf 242 Mio EUR und der Konzerngewinn sogar um 46% auf 134 Mio EUR. Der Vorstand plant nun, die Ausschüttung auf 1,80 EUR von zuletzt 1,25 EUR zu erhöhen. Mit ihrer Gewinnentwicklung übertraf der Konzern die Prognosen der Analysten, die im Schnitt lediglich mit einem EBITA von 224 Mio und einem Überschuss von 126 Mio EUR gerechnet hatten.

Rheinmetall steigert 2007 EBIT überproportional zum Umsatz

Die Rheinmetall AG hat 2007 ihr EBIT überproportional zum Umsatz gesteigert. Wie das Unternehmen mitteilte, kletterte das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 26% auf 270 Mio EUR. Die Erlöse erhöhten sich um 10% auf 4,005 Mrd EUR. Der Konzernjahresüberschuss stieg um 22% auf 150 Mio EUR.

Gildemeister will Wachstumskurs auch 2008 beibehalten

Der Maschinenbaukonzern Gildemeister hat im vergangenen Gesamtjahr die Markterwartungen übertroffen und sich optimistisch für den weiteren Geschäftsverlauf gezeigt. So rechnet der Konzern wie 2007 auch im laufenden Jahr beim Jahresüberschuss und Umsatz mit einem prozentual zweistelligen Zuwachs. Konzentrieren will sich das Unternehmen dabei auf organisches Wachstum.

Pfeiffer Vacuum erhöht EBIT-Marge 2007 auf 27,5% (25,1%)

Die Pfeiffer Vacuum Technology AG hat ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2007 um 7,0% auf 192,0 (Vorjahr: 179,5) Mio EUR gesteigert. Damit erfüllt der Hersteller von Vakuumpumpensystemen knapp seine eigene Prognose. Das EBIT belief sich laut Mitteilung im vergangenen Jahr auf 52,8 (45,0) Mio EUR. Das Unternehmen beziffert die EBIT-Marge auf 27,5% (25,1%). Von Dow Jones Newswires befragte Analysten hatten im Mittel mit einem Umsatz von 193,4 Mio EUR und einem EBIT von 51,1 Mio EUR gerechnet.

Qiagen sieht operative Marge 2008 bei 28% bis 29%

Die Qiagen NV strebt im laufenden Geschäftsjahr 2008 eine bereinigte operative Marge von 28% bis 29% an. 2007 hatte sie bei 25% gelegen. Das Biotechnologie-Unternehmen teilte weiter mit, vom angestrebten Umsatzwachstum von 35% bis 40% sollten 12 Prozentpunkte auf organisches Wachstum entfallen. Die Prognose für den Umsatz von 875 Mio bis 905 Mio USD hatte das Unternehmen bereits am Vorabend veröffentlicht. Der bereinigte Gewinn je Aktie soll zwischen 0,76 und 0,80 USD liegen.

Qiagen: Umsatz 2009 wird 1-Mrd-USD-Schwelle überschreiten

Die Qiagen NV rechnet auch über 2008 hinaus mit einem starkem Umsatzwachstum. Die Schwelle von einer Mrd USD werde 2009 überschritten, sagte Vorstandsvorsitzender Peer Schatz des Unternehmens. Für 2008 hatte Qiagen einen Umsatz zwischen 875 Mio und 905 Mio USD in Aussicht gestellt; 2007 hatte das Biotechnologie-Unternehmen knapp 650 Mio USD erlöst.

Wiener Städtische baut Anteil an ukrainischer Versicherung aus

Die Wiener Städtische Versicherung AG Vienna Insurance Group hat ihre Beteiligung an der Ukrainska Strakhova Grupa ausgebaut. Nach Vorliegen der behördlichen Genehmigungen habe die TBIH Financial Services Group NV (TBIH), an der die Vienna Insurance Group mehrheitlich beteiligt ist, 62% am Grundkapital des ukrainischen Versicherers erworben, teilte der Versicherungskonzern mit.

Abschreibungen drücken Gewinn von CS Group im 4. Quartal

Die Credit Suisse Group (CS Group) hat im vierten Quartal 2007 infolge hoher Abschreibungen im Investmentbanking und in der Vermögensverwaltung beim Nettogewinn einen Rückgang von 72% auf 1,33 (Vj 4,67) Mrd CHF verbucht. Für das laufende Geschäftsjahr sieht sich das Institut hinsichtlich der fortwährenden Finanzmarktkrise jedoch gut aufgestellt. Die Bank werde "über die Marktzyklen hinweg ausgezeichnete Ergebnisse erzielen", sagte CEO Brady Dougan.

Sanofi-Aventis steigert Nettogewinn im 4Q dank Plavix

Der Pharmakonzern Sanofi-Aventis SA hat im vierten Quartal 2007 trotz eines Umsatzrückgangs auf bereinigter Basis sein Nettoergebnis gesteigert. Der Gewinnzuwachs sei vor allem durch höhere Gewinne aus dem Verkauf des Blutgerinnungshemmers "Plavix" in den USA und durch erfolgreiche Maßnahmen zur Kostensenkung erreicht worden, teilte der französische Pharmakonzern mit.

DJG/ncs/nas

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