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ÜBERBLICK/Unternehmen - 17.00 Uhr-Fassung

28.02.2008

Linde erfüllt 2007 die eigenen Prognosen

Der Technologiekonzern The Linde Group hat mit den vorgelegten Eckdaten 2007 für Umsatz und operatives Ergebnis (EBITDA) seine Prognosen erfüllt. Den Angaben zufolge kletterte der Umsatz 2007 um 13,9% auf 12,306 Mrd EUR gegenüber vergleichbar gerechneten 10,803 Mrd EUR im Vorjahr. Das EBITDA legte um 18,1% auf 2,424 Mrd EUR zu. Im Geschäftsjahr 2006 waren auf vergleichbarer Basis 2,053 Mrd EUR erzielt worden. Der Konzern hatte für das Berichtsjahr einen Umsatz von gut 12 Mrd EUR und ein operatives Ergebnis zwischen 2,3 Mrd bis 2,4 Mrd EUR in Aussicht gestellt.

Bayer sieht 2008 Anstieg der Rohstoffkosten um 250 Mio EUR

Die Bayer AG erwartet im laufenden Jahr einen weiteren Anstieg der Rohstoffkosten gegenüber 2007 um rund 250 Mio EUR. Damit liege der Anstieg in der gleichen Größenordnung wie im Vorjahr, sagte der Finanzvorstand des Unternehmens, Klaus Kühn. Im vergangenen Jahr seien diese Kosten um rund 300 Mio EUR gestiegen.

Bayer: Erwarten kurzfristig Entscheidung im Yasmin-Patentstreit

Die Bayer AG rechnet damit, ihre Margenziele für den Teilkonzern HealthCare für 2008 und 2009 auch dann erreichen zu können, wenn der derzeitige Patentstreit mit der Barr Pharmaceuticals Inc über das Verhütungsmittel "Yasmin" für das Unternehmen negativ ausgeht. Man rechne kurzfristig mit einer Entscheidung des entsprechenden US-Gerichts, sagte Vorstandsvorsitzender Werner Wenning.

Allianz verzeichnet in Asien-Pazifik zweistelliges Wachstum

Dank hoher Zuwachsraten in China und Indien hat die Allianz SE 2007 das Prämienaufkommen in der Region Asien-Pazifik um knapp ein Drittel gesteigert. Während sich das Prämienaufkommen um 29,3% auf 8,8 Mrd EUR verbesserte, ist der operative Gewinn in der Region bereinigt um einen Sondereffekt in Korea um 48% auf 668 Mio EUR gestiegen, teilte das Versicherungsunternehmen mit. "Wir wollen in Asien-Pazifik Prämieneinnahmen von 10 Mrd EUR erzielen und auf jedem Markt mindestens zu den Top 5 gehören", sagte Werner Zedelius, im Allianz-Vorstand verantwortlich für das Versicherungsgeschäft auf Wachstumsmärkten.

E.ON bietet EU Verkauf von Netzen und Kraftwerksleistung an

Die E.ON AG hat der EU-Kommission angeboten, die eigenen Übertragungsnetze und Kraftwerksleistung zu veräußern, um alle Auseinandersetzungen mit der Kommission im Strombereich zu beenden. Der Düsseldorfer Versorger bestätigte entsprechende Presseberichte. Danach sollen die Übertragungsnetze an einen Betreiber abgegeben werden, der weder Strom erzeugt noch in der Stromversorgung tätig ist.

Regierung bestätigt E.ON-Pläne für Verkauf von Stromnetzen

Die Bundesregierung ist nach Angaben eines Sprechers über die Absichten des Energiekonzerns E.ON, seine Hochspannungsnetze verkaufen zu wollen, informiert. "E.ON-Chef Bernotat hat der Bundeskanzlerin angedeutet, dass E.ON zum Thema Verkauf des Strom-Übertragungsnetzes Gespräche führt", bestätigte ein Sprecher der Bundesregierung.

EU bespricht "strukturelle Maßnahmen" mit E.ON

Die EU-Kommission diskutiert "strukturelle Maßnahmen" mit dem Energiekonzern E.ON AG um kartellrechtliche Probleme im Energiebereich beizulegen. Das sagte Kommissionssprecher Johannes Laitenberger auf einer Pressekonferenz. Mit "strukturellen Maßnahmen" meinen Kartellbehörden üblicherweise Anteilsverkäufe zur Vermeidung von Monopolen. Nach einem Pressebericht erwägt E.ON den Verkauf ihres Hochspannungsnetzes und will damit Plänen der EU zuvorkommen, die Energieerzeugung und die Verteilung über die Stromnetze zu trennen.

Fitch bestätigt Henkel-Rating und erhöht Ausblick auf "positiv"

Die Ratingagentur Fitch hat das langfristige Emittentenausfallrating (IDR) der Henkel KGaA und die Bonität für die vorrangigen unbesicherten Verbindlichkeiten mit "A-" bestätigt. Den Ausblick für das IDR stufte Fitch auf "positiv" ("stabil") hoch. Das kurzfristige IDR wurde bei "F2" belassen. Die Hochstufung des Ausblicks sei eine Folge der Verbesserung der Schuldenkennziffern bei Henkel während des abgelaufenen Geschäftsjahres, teilte die Ratingagentur mit.

Vattenfall: Auch andere Eigentümerstrukturen für Netz denkbar

Die Vattenfall AG prüft alle Optionen für ihr Stromnetz. "Auch andere Eigentümerstrukturen wären denkbar", sagte Steffen Herrmann, Pressesprecher bei Vattenfall. Eine Entscheidung sei noch nicht gefallen. Die "Rheinische Post" hatte vorab berichtet, in Deutschland solle die Energie-Erzeugung künftig flächendeckend von der Verteilung über die Stromnetze getrennt werden. Alle vier großen Energieversorgungsunternehmen wollten sich in absehbarer Zeit von ihren Übertragungsnetzen mit rund 10.000 Kilometern Hochspannungsleitungen trennen.

Helaba-Eigner SGVHT lehnt Fusion mit WestLB ab

Der Vorstand des Sparkassen- und Giroverbandes Hessen-Thüringen (SGVHT) hat beschlossen, Fusionsüberlegungen zwischen Helaba und WestLB nicht näher zu treten. "Unabhängig davon sind wir bereit, einen konstruktiven Beitrag zu der auch aus unserer Sicht notwendigen Weiterentwicklung des Landesbankensektors gemeinsam mit allen Beteiligten zu leisten", sagte der Verbandsvorsitzende Claus Kaminsky laut Pressemitteilung.

Steinbrück: IKB-Insolvenz hätte Bankenkrise verschärfen können

Bundesfinanzminister Peer Steinbrück hat die staatliche Hilfe für die Mittelstandsbank IKB als gerechtfertigt verteidigt, um eine weitere Verschärfung der Bankenkrise zu vermeiden. "Uns war wichtig, dass es durch den Fall der IKB zu keiner Verschärfung der Bankenkrise in Deutschland kommt", sagte Steinbrück laut Redetext beim Unternehmertag 2008 des Bundesverbandes Junger Unternehmer. "Eine Insolvenz der IKB hätte dazu führen können", sagte der Minister weiter.

DZ Bank erwartet 2008 keine Abschreibungen in Millardenhöhe

Die DZ Bank AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank erwartet nicht, dass als Folge der Finanzmarktkrise die Abschreibungen in diesem Jahr erneut die Milliardenhöhe überschreiten. Er rechne nicht damit, dass die Wertberichtigungen sich in diesem Jahr auf Milliardenniveau summierten, sagte der Vorstandsvorsitzende Wolfgang Kirsch. Im vergangenen Jahr musste die Genossenschaftsbank wegen Spreadausweitungen und Herabstufungen von Ratingagenturen auf ihre Wertpapierportfolien 1,36 Mrd EUR abschreiben.

A-Tec Industries muss sämtliche NA-Aktien verkaufen

Die A-Tec Industries AG muss sämtliche von ihr gehaltenen NA-Aktien verkaufen. Dies präzisierte Silke Kaul, Pressesprecherin des Bundeskartellamts. In der Pressemitteilung hatte es zunächst geheißen, mit der Entscheidung über die Auflösung des Zusammenschlusses mit der Norddeutschen Affinerie AG (NA) werde A-Tec verpflichtet, alle unter Verstoß gegen das Vollzugsverbot erworbenen Anteile zu veräußern. Es war aber nicht vollkommen klar, auf welchen Anteil an NA sich dieser vom Kartellamt festgestellte Verstoß bezog.

DJG/ncs/cbr

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