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13.10.2008

ÜBERBLICK/Unternehmen - 17.00 Uhr-Fassung

Daimler schließt neue syndizierte 3-Mrd-EUR-Kreditlinie ab

Daimler schließt neue syndizierte 3-Mrd-EUR-Kreditlinie ab

Die Daimler AG hat am 10. Oktober 2008 eine neue syndizierte Kreditlinie von 3 Mrd EUR abgeschlossen, die deutlich überzeichnet war. Diese 364-Tage-Linie sei Bestandteil der regulären Finanzierungsmaßnahmen und ergänze die langfristige Kreditlinie von 5 Mrd USD, die eine Laufzeit bis Dezember 2011 hat, teilte der Stuttgarter Automobilhersteller mit.

BMWi bewertet "Hamburger Lösung" für Hapag-Lloyd positiv

Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) bewertet den Verkauf von Hapag-Lloyd an ein Hamburger Konsortium positiv. "Für den Schifffahrtsstandort Deutschland ist es sehr wichtig und ein überaus positives Signal, dass mit Hapag-Lloyd ein Schifffahrts- und Logistikunternehmen mit einer bedeutenden Zahl von hochwertigen Arbeits- und Ausbildungsplätzen in Hamburg verbleibt", erklärte die Maritime Koordinatorin der Bundesregierung und BMWi-Staatssekretärin Dagmar Wöhrl. Mit dieser "Hamburger Lösung" werde der Schifffahrtsstandort Deutschland gestärkt.

ProSiebenSat.1 erwirbt Mehrheitsbeteiligung an Webnews.de

Die ProSiebenSat.1 Media AG hat eine Mehrheitsbeteiligung an der Nachrichtenplattform Webnews.de übernommen. ProSiebenSat.1 habe 67,6% an der Plattform und eine Option erworben, das Portal zu einem späteren Zeitpunkt vollständig zu übernehmen, teilte der Medienkonzern mit. Die restlichen Anteile halte Holtzbrinck Ventures. Zum Transaktionsvolumen und möglichen Ergebnisbeiträgen der Mehrheitsbeteiligung machte ProSiebenSat.1 auch auf Nachfrage keine Angaben.

Qimonda sieht bedeutende Restrukturierungkosten in nächsten 2Q

Der deutsche Speicherchiphersteller Qimonda AG erwartet aus der am Morgen angekündigten umfassenden Restrukturierung bedeutende weitere Belastungen in den kommenden zwei Quartalen. Das teilte das Münchener Unternehmen mit. Die Infineon-Tochter Qimonda hatte am Morgen vor dem Hintergrund der Schwäche auf dem Markt für DRAM-Speicherchips ein umfassendes globales Restrukturierungsprogramm angekündigt.

Finanzmarktkrise zwingt Philips zum Sparen

Der Elektronikkonzern Royal Dutch Philips verschärft angesichts der Finanzmarktkrise seinen Sparkurs. Für das laufende vierte Quartal geht der Konzern nach eigenen Angaben von einem Nachfragerückgang aus. Im dritten Quartal hat Philips dank eines Anteilsverkaufs das Nettoergebnis auf 357 (331) Mio EUR erhöht, das EBITA ermäßigte sich allerdings auf 128 (444) Mio EUR. Der Konzernumsatz fiel auf 6,3 (6,5) Mrd EUR.

Enel-CEO: Haben keine Liquiditätsprobleme

Der italienische Energiekonzern Enel hat angesichts der Finanzmarktkrise keine Liquiditätsprobleme. "Wir haben keine Liquiditätsprobleme, diese hatten wir noch nie", sagte Enel-CEO Fulvio Conti. Enel werde auch weiterhin Dividenden zahlen.

Arbeitnehmer machen Front gegen mögliche GM-Chrysler-Fusion - HB

Die Fusionspläne der US-Automobilhersteller General Motors und Chrysler haben die Belegschaft aufgeschreckt. "Eine Fusion von GM und Chrysler wäre eine absolute Katastrophe", sagte Klaus Franz, oberster Arbeitnehmervertreter von GM in Europa der Zeitung "Handelsblatt" (HB). "GM würde damit seine eigenen Probleme nur potenzieren. Chrysler besitzt nichts, was GM nicht schon hat. Zwei Fußkranke ergeben aber noch keinen Marathonläufer - und mit Cerberus wäre nur der dritte Kranke an Bord."

Morgan Stanley hält MUFJ mit geänderten Konditionen als Investor

Die US-Bank Morgan Stanley erhält wie geplant 9 Mrd USD vom japanischen Wettbewerber Mitsubishi UFJ Financial Group Inc (MUFJ), obwohl sich der Aktienkurs des US-Instituts seit der Vereinbarung der Transaktion mehr als halbiert hat. Die Beteiligung der Japaner werde mit geänderten Konditionen erfolgen, teilte das Institut mit. Marktteilnehmer hatten zunehmend in Frage gestellt, ob MUFJ sich wegen der Lage an den Finanzmärkten zurückziehen könnte.

Ford verzeichnet im September in Europa Absatzrückgang um 12,3%

Die Ford Motor Co hat im September 161.700 Fahrzeuge verkauft und damit 12,3% weniger als im Vorjahresmonat. Die wirtschaftliche Abkühlung weltweit habe auch ihre Spuren bei den Fahrzeugverkäufen hinterlassen, teilte der US-Automobilkonzern mit. Dieses schwierige Umfeld werde in den kommenden Monaten fortbestehen, aber Ford werde neue Modelle auf den Markt bringen, darunter den Fiesta und den Ka.

DJG/ncs/jhe

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