Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

ÜBERBLICK/Unternehmen - 17.00 Uhr-Fassung

20.01.2009
Allianz/Booth: Brauchen keine Kapitalerhöhung

Allianz/Booth: Brauchen keine Kapitalerhöhung

Die Allianz SE sieht sich ausreichend kapitalisiert. Der gemessen am Prämienaufkommen größte europäische Versicherer habe keine Kapitalerhöhung nötig, sagte der für das Versicherungsgeschäft im angelsächsischen Raum, die NAFTA-Zone und das weltweite Geschäft verantwortliche Clement Booth in London: "Wir sind einer der am besten kapitalisierten Versicherer in Europa und brauchen keine Kapitalerhöhung." Die Allianz werde die Solvabilität bei 150% halten.

Metro-Effizienzprogramm betrifft 15.000 Arbeitsplätze - Kreise

Das von der Metro AG aufgelegte Effizienzprogramm wird Kreisen zufolge 15.000 Arbeitsplätze betreffen. Zu den bereits geplanten 4.000 Stellen, die im Zuge der Restrukturierung von Real und Cash & Carry Deutschland wegfielen, kämen noch einmal 11.000 Arbeitsplätze hinzu, sagte eine mit der Situation vertraute Person.

SAP: Co-CEO Kagermann wird Amtszeit wie vorgesehen erfüllen

Henning Kagermann wird seine Amtszeit als Co-CEO des Walldorfer Softwarekonzerns SAP AG wie vorgesehen erfüllen. Zwar übernehme Co-CEO Leo Apotheker wie geplant immer mehr Verantwortungsbereiche, erklärte ein SAP-Sprecher. Am vorgesehenen Zeitplan für die Übernahme der alleinigen Geschäftsverantwortung durch Apotheker nach dem Ausscheiden Kagermanns im Mai habe sich nichts geändert.

Schaeffler fordert Rücktritt von Conti-Chefkontrolleur

Das fränkische Familienunternehmen Schaeffler hat den Aufsichtsratsvorsitzenden der Continental AG zum Rücktritt aufgefordert. Indem er "eine gemeinsame Lösung sabotiert und eigene Interessen verfolgt", habe Hubertus von Grünberg "Vertrauen zerstört", sagte ein Sprecher der Herzogenauracher. "Wenn von Grünberg nicht zurücktritt, werden wir eine außerordentliche Hauptversammlung beantragen und alle zehn Vertreter der Anteilseigner im Aufsichtsrat neu besetzen."

RWE/Großmann ist trotz Krise optimistisch für Energiebranche

Die RWE AG blickt optimistisch in die Zukunft der Energiebranche. Der Sektor werde trotz des aktuellen weltweiten Wirtschaftsabschwungs wachsen, sagte RWE-Vorstandsvorsitzender Jürgen Großmann. Die Branche sei weniger rezessionsanfällig als andere, begründete der Manager des DAX-Konzerns seine Einschätzung.

Eurocopter erwartet wegen Krise Auftragseinbruch

Der europäische Hubschrauberhersteller Eurocopter erwartet wegen der Wirtschaftskrise in diesem Jahr einen Auftragseinbruch. Die EADS-Tochter erwarte noch "ungefähr 450 Bestellungen" nach 715 im vergangenen Jahr, sagte Eurocopter-Leiter Lutz Bertling am Dienstag in Paris. Die Marktlage sei allerdings "unvorhersehbar".

DZ Bank will Kapital um 1 Mrd EUR erhöhen

Die DZ Bank will wegen eines Milliardenverlustes im vergangenen Jahr das Kapital um bis zu 1 Mrd EUR erhöhen. Weitere "flankierende Alternativen" würden geprüft, teilte die DZ Bank mit. Der Nettoverlust beläuft sich den Angaben zufolge nach hohen Abschreibungen auf etwas mehr als 1 Mrd EUR.

Frankreich will Autohersteller mit bis zu 6 Mrd EUR stützen

In Frankreich will die Regierung Automobilhersteller wegen der Absatzkrise mit bis zu 6 Mrd EUR unterstützen. Die Hersteller müssten sich im Gegenzug verpflichten, keine Standorte ins Ausland zu verlagern, sagte Premier François Fillon. Trotz der Milliardenhilfe rechnet die Regierung nicht damit, dass die französischen Hersteller vor 2012 wieder das Produktionsniveau von 2007 erreichen werden.

Fiat steigt bei Chrysler ein

Die Fiat SpA steigt beim angeschlagenen US-Automobilhersteller Chrysler ein. Eine am Dienstag mit dem Mehrheitseigner Cerberus geschlossene Grundsatzvereinbarung sieht eine Beteiligung von 35% und die künftige gemeinsame Nutzung von Plattformen und Produkten vor. Fiat-Vice-Chairman John Elkann sagte, auch eine Ausweitung der Beteiligung sei möglich.

Daimler will sich weiterhin von Chrysler-Anteil trennen

Die Daimler AG will den noch verbliebenen Anteil an ihrer einstigen US-Tochter Chrysler weiterhin abstoßen. An diesem Ziel habe sich nichts geändert, sagte eine Sprecherin.

DJG/jhe

Copyright (c) 2009 Dow Jones & Company, Inc.