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30.01.2009

ÜBERBLICK/Unternehmen - 17.00 Uhr-Fassung

Schaeffler will Konzept für Staatshilfen vorlegen

Der seit der Übernahme der Continental AG finanziell angeschlagene fränkische Familienkonzern Schaeffler will im Streit um Staatshilfen ein Zukunftskonzept vorlegen. Das Konzept soll den Steuerzahler nicht belasten, sagte ein Sprecher des Herzogenauracher Unternehmens. "Dabei geht es nur um eine zeitliche Überbrückung."

SoFFin-Lenkungsausschusssitzung ohne Entscheid zu HRE - Kreise

Die Sitzung des Lenkungsausschusses des Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) ist nach Angaben aus Regierungskreisen ohne eine Entscheidung zur angeschlagenen Hypo Real Estate (HRE) zu Ende gegangen. "Es ist nichts entschieden", sagte eine mit der Sachlage vertraute Person aus Regierungskreisen. Nach wie vor sei völlig öffen, wie eine mögliche staatliche Hilfe gestaltet werde.

VW kürzt Produktion in Südafrika und baut 400 Stellen ab

Die Volkswagen AG baut in Südafrika 400 Stellen ab und fährt angesichts der gesunkenen Nachfrage auch die dortige Produktion zurück. Die südafrikanische Tochtergesellschaft Volkswagen of South Africa (Pty) Ltd erklärte, in der letzten Februarwoche werde die Fertigung ebenso eingestellt wie in den Wochen vor und nach Ostern.

Bahn schaltet Staatsanwaltschaft ein

Die Deutsche Bahn AG hat die Staatsanwaltschaft in Berlin eingeschaltet, um Vorwürfe über mutmaßliche Verstöße beim Datenschutz der Bahn klären zu lassen. "Dies ist der weitestgehende Schritt, um Transparenz und Aufklärung zu schaffen", sagte der Vorstandsvorsitzende Hartmut Mehdorn. Die Bahn erhoffe sich davon eine Versachlichung der Debatte.

Gewerkschaften Transnet und GDBA lehnen neues Bahn-Angebot ab

Die Deutsche Bahn AG hat am Freitagmorgen in der vierten Runde der Tarifverhandlungen mit den Gewerkschaften Transnet und GDBA ein neues Angebot vorgelegt. Den Gewerkschaften zufolge bietet die Bahn weiterhin zwei Einkommenserhöhungen von jeweils 1% für 2009 und 2010 sowie Einmalzahlungen an. Diese sollen vom Wirtschaftsergebnis abhängig sein.

Privatbanken bereiten eigene "Bad Bank" vor - FTD

In der Diskussion über die Entlastung der durch die Finanzkrise in Schwierigkeiten geratenen Banken eröffnet sich einem Pressebericht zufolge eine völlig neue Variante. Die privaten Banken bereiteten eine "Bad Bank" für ihren Sektor vor, berichtet die "Financial Times Deutschland" (FTD) in ihrer Onlineausgabe.

Lanxess schnürt Sparpaket über 50 Mio EUR

Die Lanxess AG hat angesichts der weltweiten Nachfrageschwäche ein Maßnahmenpaket auf den Weg gebracht, mit dem der Spezialchemiekonzern 50 Mio EUR einsparen will. Das "Challenge 09" genannte Paket umfasst eine Vielzahl von technischen Prozess-Verbesserungen sowie Maßnahmen im Personalbereich, wie das Unternehmen mit Sitz in Leverkusen mitteilte.

Procter & Gamble dank Folgers-Verkauf im 2Q mit höherem Gewinn

Der Konsumgüterkonzern Procter & Gamble hat dank des Verkaufs seiner Kaffeemarke Folgers im zweiten Quartal einen Gewinnanstieg um 53% verbucht. Bei Vorlage der Zahlen vor Börsenbeginn reduzierte die Gesellschaft mit Blick auf das schwierige wirtschaftliche Umfeld ihre Umsatzprognose für das Gesamtjahr.

Einmalgewinne bringen Chevron im 4. Quartal Ergebnisanstieg

Einmalgewinne haben dem US-Ölkonzern Chevron trotz rückläufiger Ölpreise im vierten Quartal 2008 zu einem höheren Ergebnis verholfen, das zudem die Erwartung der Analysten übertraf. Allerdings blieb das Ergebnis wie vom Unternehmen angekündigt deutlich hinter dem des Vorquartals zurück. Positiv zu Buche schlugen im Schlussquartal 2008 Gewinne aus einem Aktivatausch sowie günstige Wechselkursbewegungen.

Exxon Mobil übertrifft im 4Q Analystenerwartung

Der US-Ölkonzern Exxon Mobil hat im Schlussquartal 2008 deutlich weniger verdient als im Vorjahr. Der Ergebnisrückgang fiel allerdings weniger stark aus als erwartet. Das Unternehmen aus Irving meldete einen Gewinn je Aktie von 1,55 (2,13) USD, Analysten hatte im Mittel 1,45 USD vorhergesagt.

Hitachi schreibt höchsten Verlust in Industriegeschichte Japans

Der Elektronikhersteller Hitachi Ltd hat für das bis März laufende Geschäftsjahr einen Verlust von 700 Mrd JPY angekündigt. Der Nettoverlust wäre mit umgerechnet mehr als 6 Mrd EUR der höchste, der jemals von einem japanischen Industriekonzern geschrieben wurde. Mit der Gewinnwarnung verabschiedete sich Hitachi von ihrer bisherigen Prognose, die einen Gewinn von 15 Mrd JPY vorgesehen hatte.

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