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15.05.2009

ÜBERBLICK/Unternehmen - 17.00 Uhr-Fassung

Commerzbank: Kostensynergien durch Dresdner ab 2012 bei 2,1 Mrd EUR jährl

Die Commerzbank AG rechnet durch die Übernahme der Dresdner Bank mit Kostensynergien von jährlich 2,1 Mrd EUR ab 2012. Für das Jahr 2010 bezifferte Vorstandsvorsitzender Martin Blessing die Kostensynergieen auf 0,8 Mrd EUR und für 2011 auf 1,6 Mrd EUR. Es gebe derzeit keine Pläne, die Tochter Eurohypo mit einer anderen Bank zusammenzubringen, sagte Blessing weiter.

Nordbrabant: RWE kann Mindestannahmequote für Essent absenken

Der Energiekonzern RWE kann bei der geplanten Übernahme der niederländischen Essent NV auch mit weniger als 80% der Anteile zum Erfolg kommen. Die RWE AG habe "realistische Möglichkeiten" die Angebotsbedingung einer Andienung von mindestens 80% der Essent-Aktien abzusenken, teilte die Provinzregierung von Nordbrabant mit.

Linde: Werden Mittelfristziele einige Jahre später erreichen

Der Gase- und Anlagenbaukonzern Linde geht davon aus, seine Mittelfristziele "einige Jahre" später zu erreichen. Das sagte der Vorstandsvorsitzende Wolfgang Reitzle. Mitte März hatte Linde angekündigt, die Mittelfristziele für 2010, ein operatives Konzernergebnis von mindestens 3 Mrd EUR und eine Kapitalrendite von 13%, angesichts der weltweiten Wirtschaftskrise nun erst später zu erreichen. In der Sparte Health Care schließt der Konzern Zukäufe nicht aus.

TUIfly: Bundeskartellamt prüft Kooperation mit Air Berlin vertieft

Das Bundeskartellamt will die geplante Kooperation zwischen der zur TUI AG gehörenden Fluggesellschaft TUIfly und der Air Berlin plc intensiver prüfen. Das Amt habe mitgeteilt, dass nun das Hauptprüfverfahren eingeleitet werde, sagte TUIfly-Sprecher Herbert Euler Dow Jones Newswires auf Anfrage.

Fitch: Brückenfinanzierung ohne Einfluss auf HeidelbergCement-Rating

Die Brückenfinanzierung über 600 Mio EUR, die die HeidelbergCement AG mit ihren Gläubigerbanken ausgehandelt hat, hat keine Auswirkungen auf die Bonitätsbewertung des Baustoffhersteller durch die Ratingagentur Fitch.

HRE bezeichnet Vorwurf der Insolvenzverschleppung als haltlos

Die Hypo Real Estate Holding AG (HRE) hat den Vorwurf der Insolvenzverschleppung in einer ersten Reaktion als "halt- und substanzlos" zurückgewiesen. Das sagte ein Sprecher des Konzerns Dow Jones Newswires. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft München bestätigte unterdessen, den Eingang von zwei Anzeigen. Der Sachverhalt werde nun routinemäßig geprüft.

Arcandor will Staatsbürgschaften über 650 Mio EUR

Die Arcandor AG will im Rahmen der anstehenden Refinanzierung des Konzerns Staatsbürgschaften von 650 Mio EUR aus dem von der Bundesregierung aufgelegten Deutschlandsfonds beantragen. Ein entsprechender Antrag über die Hausbanken werde für Ende kommender Woche angestrebt, bekräftigte der Handels- und Touristikkonzern am Freitag. Außerdem bewerbe sich das Unternehmen um einen Kredit bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) aus dem dafür aufgelegten Sonderprogramm.

Opel-Händler bestätigen Pläne zum Einstieg in neues Unternehmen

Die Opel-Händler in Europa wollen mit einer Beteiligung an dem angeschlagenen Autokonzern ihren Beitrag zur Rettung leisten und gleichzeitig mehr Mitspracherechte bekommen. Darauf hätten sich die Händlerverbände mit Ausnahme von Finnland amgeeinigt, sagte der Vorsitzende des europäischen Händlerverbandes von Opel und Vauxhall (Euroda), Jaap Timmer, nach dem Treffen in Wien.

GM prüft für Insolvenzszenario verschiedene Alternativen

Der US-Autohersteller General Motors (GM) bereitet sich auf eine mögliche Insolvenz vor und prüft mehrere Lösungswege. Eine der möglichen Optionen ist ein sogenannter "Verkauf nach Paragraph 363", eine juristische Besonderheit im US-Insolvenzrecht. Dadurch könnte sich GM in zwei Konzerne aufteilen: Ein gutes und ein schlechtes Unternehmen.

Scania will durch kürzere Arbeitswoche 300 Mio SEK einsparen

Die Volkswagen-Tochter Scania AB verkürzt die Arbeitswoche für ihre schwedischen Arbeiter auf vier Tage. Dadurch erhofft sich der Nutzfahrzeughersteller Einsparungen von 300 Mio SEK (rund 28,3 Mio EUR), sagte Scania-Sprecher Hans-Ake Danielsson.

WSJ: US-Versicherer erhalten Milliarden aus dem TARP

Das US-Finanzministerium will nun auch einige Lebensversicherungen mit Geldern aus dem Troubled Asset Relief Program (TARP) unterstützen. Dafür stellt die Regierung bis zu 22 Mrd USD bereit.

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