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13.11.2009

ÜBERBLICK/Unternehmen - 17.00 Uhr-Fassung

ThyssenKrupp will 3 Mrd bis 3,5 Mrd EUR in 2009/10 investieren

Der ThyssenKrupp-Konzern will im laufenden Geschäftsjahr 2009/10 (30. September) zwischen 3 Mrd und 3,5 Mrd EUR investieren. Dies sagte Finanzvorstand Alan Hippe am Freitag. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hatte die ThyssenKrupp AG 4,2 Mrd EUR investiert. Das waren 1,6 Mrd EUR weniger als geplant, da das Unternehmen die Finanzmittel zusammenhalten wollte, um die Liquidität während der Rezession zu sichern.

Siemens gewährt Ex-Managern in Schmiergeldaffäre Aufschub

Die Siemens AG gewährt ehemaligen Managern in der Schmiergeldaffäre mehr Zeit für ihr Einlenken. Mit möglichen Klagen gegen die ehemaligen Vorstände werde sich der Siemens-Aufsichtsrat in seiner turnusmäßigen Sitzung am 2. Dezember beschäftigen, bestätigte ein Sprecher auf Anfrage von Dow Jones Newswires.

Moody's senkt SGL-Ausblick auf "negativ" von "stabil"

Die Ratingagentur Moody's hat ihren Ausblick für alle Ratings der SGL Carbon SE auf "negativ" von "stabil" gesenkt. Die Rating selbst einschließlich des Corporate-Family-Ratings seien nicht verändert worden, teilte Moody's mit.

Gewinn von Roth & Rau bricht in 9M ein

Die Roth & Rau AG hat in den ersten neun Monaten des Jahres angesichts der schwachen Marktlage einen herben Umsatz- und Gewinneinbruch verzeichnet. Mit der Vorlage von Drittquartalszahlen sowie endgültiger Neunmonatsergebnisse bestätigte der Solarzulieferer zudem die erst zu Anfang des Monats gesenkte Gesamtjahresprognose.

EU hofft auf Entscheidung über LBBW-Hilfen bis Jahresende

Die Europäische Kommission hofft darauf, bis zum Jahresende eine endgültige Entscheidung über die gewährte Staatshilfe für die LBBW Landesbank Baden-Württemberg zu treffen. Es seien bereits gute Fortschritte erzielt worden, teilte die EU-Behörde nach einem Treffen zwischen Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes und den Eigentümern der LBBW mit.

EU genehmigt SoFFin-Spritze von 6 Mrd EUR zur HRE-Rettung vorläufig

Die Europäische Kommission hat die SoFFin-Kapitalspritzen von insgesamt 6 Mrd EUR zur Rettung der Hypo Real Estate (HRE) vorläufig genehmigt und eine tiefergehende Untersuchung der Restrukturierung angekündigt. Für die Hypo Real Estate ist die Genehmigung der Staatshilfe ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Gesundung.

SaarLB soll bis Jahresende wieder selbständig werden

Zu den sieben selbständigen Landesbanken in Deutschland dürfte sich bald eine achte gesellen. Der Verkauf der SaarLB an das Saarland stehe kurz bevor, sagte ein Sprecher der BayernLB zu Dow Jones Newswires: "Wir gehen davon aus, dass die konstruktiven Gespräche zwischen den Anteilseignern der SaarLB bis Ende des Jahres zu einem Abschluss gebracht werden."

Schäuble will WestLB-Eigner stärker in die Pflicht nehmen - WiWo

Bei der Rettung der WestLB will Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble die Eigentümer der Landesbank einem Pressebericht zufolge stärker in die Pflicht nehmen. Alle Eigentümer müssten sich entsprechend ihrer quotalen Beteiligung an den Lasten beteiligen, sagte Schäuble in einem Interview mit der "WirtschaftsWoche" (WiWo).

BayernLB und Helaba beenden Kooperation in Luxemburg und Schweiz

Die BayernLB und die Helaba haben ihre Zusammenarbeit in Luxemburg und der Schweiz beendet. Wie die beiden Landesbanken mitteilten, gibt die bayerische Landesbank ihre 50%-Beteiligung an der LB(Swiss) Privatbank AG auf. Im Gegenzug übernimmt sie von der Helaba deren Anteile an der LBLux. Zu finanziellen Details wurde Stillschweigen vereinbart.

Zurich Financial will Prämieneinnahmen in Asien mehr als verdoppeln

Die Zurich Financial Services Group richtet ihren Fokus auf das Lebensversicherungsgeschäft in Asien und will ihre Prämieneinnahmen in der Region mehr als verdoppeln. "Unsere Präsenz in Asien ist zu klein", sagte David Sims, CEO des Segment Global Life für die Emerging Markets. Derzeit trage Asien 7% bis 8% zum Geschäft von Global Life bei, dies müsse auf über 20% gesteigert werden.

Gewerkschaft Unite sieht Fusion von BA und Iberia kritisch

Die britische Gewerkschaft Unite hat Widerstand gegen die Fusion von British Airways (BA) und Iberia angekündigt. Ohne eine Job-Garantie werde sie die Pläne nicht unterstützen, teilte die Arbeitnehmervertretung mit. In einem Brief an BA-CEO Willie Walsh forderte sie den Manager auf, Arbeits- und Servicestandards im Zuge der Fusion mit Iberia nicht über den Haufen zu werfen. Unite repräsentiert etwa 70% der Mitarbeiter der Fluglinie.

DJG/mkl/jhe

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