Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.


16.03.2010

ÜBERBLICK/Unternehmen - 17.00 Uhr-Fassung

E.ON erhält Zuschlag für Gezeitenkraftwerke in Großbritannien

Mehrere Energiekonzerne haben grünes Licht für die Entwicklung von Wellen- und Gezeitenkraftwerken vor der schottischen Küste erhalten. Wie die britische Liegenschaftsverwaltung (Crown Estate) mitteilte, haben neben der E.ON AG die Iberdrola-Tochter ScottishPower, der britische Energieversorger Scottish and Southern Energy sowie mehrere Entwickler von Wellen- und Gezeitenkraftwerken die Standortausschreibung gewonnen.

Weiterbau an E.ON-Projekt Datteln nach BVG-Urteil gestoppt

Das Bundesverwaltungsgericht (BVG) hat im Streit um das E.ON-Kraftwerksprojekt in Datteln ein Urteil des Oberverwaltungsgerichts (OVG) Münster für rechtskräftig erklärt. Die zuständige Bezirksregierung stoppte daraufhin den Weiterbau. Der Energiekonzern gab sich dennoch optimistisch und setzt seine Hoffnungen auf die Politik.

Lufthansa-Tochter Eurowings gibt Standorte Dortmund, Nürnberg auf

Die Lufthansa-Tochter Eurowings will sich im Rahmen ihres Sparkurses von den Flughäfen Nürnberg und Düsseldorf zurückziehen und ihr Geschäft auf den Flughafen Düsseldorf konzentrieren. Ab September sollen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Dortmund und Nürnberg nach Düsseldorf ziehen, wie Eurowings mitteilte.

Siemens-Wassergeschäft soll doppelt so schnell wie Markt wachsen

Die Siemens AG erwartet im weltweiten Wassergeschäft in den kommenden Jahren ein nachhaltiges Wachstum. Global werde das Marktvolumen für Wasser- und Abwasseraufbereitung bis zum Jahr 2015 um durchschnittlich 5% pro Jahr zulegen. Der DAX-Konzern peile ein doppelt so starkes Wachstum in diesem Bereich an.

Siemens: Roger Radke wird neuer CEO der Hörgerätesparte

Mit Roger Radke hat der Münchener Technologiekonzern Siemens einen neuen CEO für seine Hörgerätesparte Audiologische Technik erhalten. Von dieser Besetzung verspricht sich der Sektor Healthcare, in dem der Geschäftsbereich angesiedelt ist, eine Stärkung des globalen Geschäfts mit Hörsystemen, wie der Konzern mitteilte.

Bundesnetzagentur ordnet Kooperation deutscher Stromnetze an

Die Bundesnetzagentur hat sich in der Frage der Zusammenarbeit der deutschen Stromübertragungsnetzbetreiber gegen den Vorschlag der RWE-Netztochter entschieden. Bis spätestens Ende Mai soll deutschlandweit mit der Einführung eines Netzregelverbunds das so genannte Kooperationsmodell umgesetzt werden, ordnete der Regulierer an.

Scania erhöht Produktion und kehrt zur 5-Tage-Woche zurück

Der schwedische Nutzfahrzeughersteller Scania wird seine Produktion erhöhen und im April in Schweden zur Fünf-Tage-Woche zurückkehren. Die Produktionssteigerung sei wegen der hohen Nachfrage in Brasilien sowie der leichten Erholung in Europa erforderlich, teilte die Volkswagen-Tochter mit.

Nord Stream sichert sich Bankenfinanzierung über 3,9 Mrd EUR

Die Nord Stream AG hat sich 3,9 Mrd EUR an Finanzmitteln für den Bau der Ostsee-Pipeline Nord Stream gesichert. Der Kreditvertrag mit 26 Banken sei am Dienstag unterzeichnet worden, teilte Nord Stream mit. Insgesamt werden die Investitionen für die Pipeline auf 7,4 Mrd EUR veranschlagt.

Kurth: Elia und Tennet stehen zu Netzinvestitionen in Deutschland

Die beiden neuen Eigentümer deutscher Übertragungsnetze Elia (Belgien) und Tennet (Niederlande) werden nach Aussage von Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur, die erforderlichen Netzinvestitionen in Milliardenhöhe in Deutschland tätigen. "Wir haben mit beiden Investoren gesprochen. Tennet und Elia haben versichert, die Investitionen ins deutsche Netz zu tätigen", sagte Kurth auf einer Fachtagung.

DSGV/Haasis gegen staatliche Garantien für Kreditverbriefungen

Der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), Heinrich Haasis, hat sich gegen staatliche Bürgschaften für Kreditverbriefungen von Banken ausgesprochen. "Staatliche Unterstützungsmaßnahmen sollten direkt den Unternehmen in Deutschland zugute kommen", forderte Haasis anlässlich des 10. Sparkassen-Forums Deutscher Mittelstand.

Swiss Re warnt 2010 vor steigenden Schäden aus Katastrophen

Der schweizerische Rückversicherer Swiss Re hat vor einem massiven Anstieg der aus Katastrophen resultierenden weltweiten Schäden 2010 gewarnt. Insgesamt könnten die Branchenverluste ausgehend von den ersten Monaten des Jahres das Fünffache des letztjährigen Niveaus von 26 Mrd USD erreichen, fürchtet die Swiss Reinsurance Co.

Novartis-Mittel "Aliskiren" enttäuscht in Herzinfarkt-Studie

Der schweizerische Pharmakonzern Novartis hat mit dem Herz-Kreislauf-Medikament "Aliskiren" einen Rückschlag erlitten. In der so genannten Aspire-Studie zeigte der Einsatz des Arzneimittels zusätzlich zur Standardtherapie für Infarktpatienten nicht den erhoffen statistischen Effekt, nachteilige Veränderungen der linken Herzkammer zu beschränken, wie die Novartis AG mitteilte.

Shell erwartet steigenden Cashflow und höhere Ölpreise

Der britisch-niederländische Ölkonzern Shell erwartet in den nächsten drei Jahren einen deutlichen Anstieg des Cashflows. Die Öl- und Gasförderung sowie die Vorkommen dürften dank neuer Projekte signifikant steigen. Zudem werden weiterhin hohe Ölpreise erwartet, wie die Royal Dutch Shell plc mitteilte.

UniCredit-Board wird über Umbaupläne erst im April entscheiden

Die Entscheidung über die Umbaupläne für die italienische Großbank UniCredit fällt erst auf einer Sondersitzung des Verwaltungsrates am 13. April. Der Strategieausschuss der Bank empfahl aber im Grundsatz dem Führungsgremium das Vorhaben, mit dem CEO Alessandro Profumo nach unbestätigten Informationen aus Bankenkreisen sein persönliches Schicksal verknüpft haben soll.

S&P: Spaniens Banken benötigen 30-35 Mrd EUR frisches Kapital

Die spanischen Banken benötigen nach Einschätzung der Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) angesichts des Anstiegs Not leidender Kredite 30 Mrd bis 35 Mrd EUR an frischem Kapital. Diese Einschätzung sei "konservativ", sagte S&P-Analystin Elena Iparraguirre.

DJG/ebb/sha Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de

Copyright (c) 2010 Dow Jones & Company, Inc.