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04.05.2010

ÜBERBLICK/Unternehmen - 17.00 Uhr-Fassung

E.ON verdient im ersten Quartal deutlich mehr als im Vorjahr

Der Energiekonzern E.ON hat in den ersten drei Monaten des Jahres seinen operativen Gewinn um ein Fünftel gesteigert. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sei um 20% auf gut 3,7 Mrd EUR gestiegen, teilte das Unternehmen mit. Die E.ON AG verwies auf Erfolge im Endkundengeschäft sowie verbesserte Margen im Energiehandel. Trotz des deutlichen Anstiegs bekräftigte der Konzern seine Gewinnprognose für 2010, die deutlich niedrigere Steigerungsraten in Aussicht stellt.

Deutsche Lufthansa erhöht Verlust im 1. Quartal - Prognose bestätigt

Die Deutsche Lufthansa AG hat das erste Quartal 2010 mit einem höheren Verlust als im Vorjahr abgeschlossen. Der Nettoverlust habe sich auf 298 (267) Mio EUR vergrößert, teilte Deutschlands größte Airline ad hoc mit. Der operative Verlust habe sich auf 330 (44) Mio EUR erhöht. Der Umsatz stieg indes auf 5,8 (5,0) Mrd EUR.

Munich Re erklärt sich zu Griechenland-Hilfe bereit

Die Munich Re ist bereit, bei der Hilfe deutscher Großunternehmen zur Stabilisierung des griechischen Haushalts mitzuwirken. Munich Re sei Teil des "europäischen Geleitzuges", sagte ein Sprecher des DAX-Konzerns in München. Angaben über die Höhe des Engagements wollte er nicht machen.

Mercedes-Benz beendet Kurzarbeit in zwei weiteren Werken

Die Daimler-Tochter Mercedes-Benz hat wegen der Markterholung in den vergangenen Monaten die Kurzarbeit in zwei weiteren Werken vorzeitig beendet. In den Mercedes-Benz Werken in Rastatt und Bremen sei die Kurzarbeit ab sofort und damit früher als geplant beendet worden, teilte Mercedes-Benz mit.

Abschluss von Nabucco-Lieferverträgen verschiebt sich

Der Energiekonzern RWE ist von der Realisierung der Nabucco-Erdgaspipeline weiter überzeugt. Allerdings ist die Frage der Lieferverträge weiter ungeklärt. Ein Abschluss bis zum ursprünglich geplanten Termin Ende Juni sei unwahrscheinlich, sagte Stefan Judisch, der bei der RWE AG für den Strom- und Gashandel zuständig ist, während einer Telefonkonferenz für Journalisten.

Fresenius sieht keine Zusatzkosten aus Gesundheitsreformen

Die Fresenius SE rechnet nicht mit zusätzlichen Kosten durch die Reformen der Gesundheitssysteme in den USA und Deutschland. Der Konzern dürfte im Gegenteil von der Ausweitung der Gesundheitsvorsorge in den USA profitierten, sagte Vorstandsvorsitzender Ulf M. Schneider auf einer Pressekonferenz.

ThyssenKrupp findet in Siemens-Vorstand Nachfolger für Schulz

Der Industriekonzern ThyssenKrupp ist bei der Suche nach einem Nachfolger für den scheidenden Vorstandsvorsitzenden Ekkehard Schulz außerhalb des Unternehmens fündig geworden. Siemens-Vorstand Heinrich Hiesinger soll ab der nächsten Hauptversammlung am 21. Januar 2011 den Konzern führen, teilte die ThyssenKrupp AG mit.

Linde-CEO: Mittelfristziele sind in 2-3 Jahren erreichbar

Der Gase- und Anlagenbaukonzern Linde hält an seinen Mittelfristzielen fest und geht davon aus, diese in etwa zwei bis drei Jahren erreichen zu können. "Wenn nicht nochmal ein Konjunkturrückschlag kommt, müssten wir diese Ziele eigentlich mit einer ca. zwei- bis spätestens dreijährigen Verzögerung erreicht haben", sagte der Vorstandsvorsitzende Wolfgang Reitzle vor Aktionären auf der Hauptversammlung.

Conti kehrt nach Durststrecke in schwarze Zahlen zurück

Die Continental AG ist im Auftaktquartal in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Dank weltweit anziehender Automobilverkäufe, eines starken Winterreifengeschäfts und eines strikten Sparkurses erzielte der Automobilzulieferer von Januar bis März unter dem Strich einen Gewinn von 227 Mio EUR, wie der MDAX-Konzern mitteilte. Im Vorjahreszeitraum, auf dem Tiefpunkt der Wirtschaftskrise, hatte hier noch einen Verlust von 267 Mio EUR gestanden.

E.ON legt Streit mit EU über Zugang zu Gasnetz endgültig bei

Die Europäische Kommission hat ihr Wettbewerbsverfahren gegen die Gastochter der E.ON AG wegen des beschränkten Zugangs zum Gasnetz endgültig eingestellt. Im Ergebnis werden die bei der eigenen Gastransportgesellschaft langfristig gebuchten Kapazitäten reduziert und stehen damit Wettbewerbern offen, teilten die Wettbewerbshüter mit.

Pfizer verdient im 1Q trotz gestiegenem Umsatz weniger

Der US-Pharmakonzern Pfizer hat im ersten Quartal - begünstigt von der Übernahme von Wyeth im vergangenen Oktober - zwar mehr umgesetzt, wegen der US-Gesundheitsreform und höherer Steuerbelastung jedoch weniger verdient als im Vorjahr. Das Nettoergebnis sank auf 2,03 Mrd USD nach 2,73 Mrd USD im Vorjahr, wie die Pfizer Inc mitteilte.

Merck & Co meldet Gewinneinbruch im ersten Quartal

Der US-Pharmakonzern Merck & Co hat im ersten Quartal aufgrund zahlreicher Belastungen infolge der Schering-Plough-Übernahme und der Gesundheitsreform in den USA einen Gewinneinbruch verzeichnet. Der Nettogewinn sank auf 298,8 Mio USD bzw 0,09 USD je Aktie von 1,43 Mrd USD bzw 0,67 USD im Vorjahreszeitraum, wie der Konzern mitteilte.

DJG/sha/kla Dow Jones Newswires

May 04, 2010 11:00 ET (15:00 GMT)