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13.07.2010

ÜBERBLICK/Unternehmen - 17.00 Uhr-Fassung

Daimler Lkw will Kooperation mit China-Partner Foton besiegeln - Kreise

Daimler Lkw will Kooperation mit China-Partner Foton besiegeln - Kreise

Bei der bevorstehenden China-Reise von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will Daimler offenbar seine Lkw-Kooperation mit dem chinesischen Hersteller Beiqi Foton Motor Co endgültig unterzeichnen. Die Stuttgarter wollten knapp 800 Mio EUR in die gemeinsame Lkw-Produktion investieren, sagte ein hoher Regierungsbeamter in Berlin. Daimler wollte dies nicht bestätigen. Daimler verhandelt schon seit Jahren mit den Chinesen über eine Zusammenarbeit. Anlässlich der China-Reise von Bundeskanzlerin Merkel wurde nun die Vertragsunterzeichnung über das Joint Venture zum Bau von mittelschweren und schweren Lkw erwartet, in dem beide Partner gleich große Anteile halten.

Siemens unterzeichnet auf Merkels Russland-Reise Großauftrag

Der Siemens-Konzern erhält einen weiteren Großauftrag der russischen Bahn. Auf der Russland-Reise von Bundeskanzlerin Angela Merkel werde das Unternehmen Vorverträge zur Lieferung von 240 Regionalzügen unterzeichnen, sagte ein Siemens-Sprecher zu Dow Jones Newswires. Zum Volumen des Auftrags wollte er sich nicht äußern.

Koenig & Bauer erhält zum 1. Oktober neuen Finanzvorstand

Der Druckmaschinenhersteller Koenig & Bauer bestellt zum 1. Oktober 2010 einen neuen Finanzvorstand. Wie der Druckmaschinenherstellermitteilte, soll dadurch Vorstandsvorsitzender Helge Hansen entlastet werden, der das Finanzressort seit März 2009 in Personalunion leitet. Der neue Finanzvorstand sei Head of Finance and Control in einem internationalen Konzern und verfüge über umfassende Finanz- und Controlling-Erfahrungen. Nähere Angaben zum neuen Finanzvorstand machte die Koenig & Bauer AG nicht.

Verkaufszahlen von Ford brechen im Juni europaweit ein

Nach dem Auslaufen der Abwrackprämien in vielen europäischen Ländern hat Ford im Juni die Flaute zu spüren bekommen. In den 19 wichtigsten europäischen Ländern von Frankreich über Deutschland bis Schweden wurden mit 118.800 Fiesta, Focus, Mondeo und Co. 17% weniger Autos verkauft als im Vorjahresmonat, wie Ford of Europe mitteilte. In den 51 belieferten Märkten habe der Konzern im Juni 142.500 Wagen abgesetzt, 11% weniger als im Vorjahr.

Auch FDP will Steuerschlupflöcher für Banken schließen - HB

Die Koalition will Steuerschlupflöcher für Banken in Deutschland stopfen. Entsprechende Unions-Pläne für Gesetzesverschärfungen stoßen auf Zustimmung bei der FDP. "Es spricht nichts gegen einen besseren Steuervollzug", sagte der Finanzexperte der Liberalen, Frank Schäffler, "Handelsblatt Online".

Intesa/Passera unterstützt Garantiefonds-Vorschlag der EU

Die italienische Bank Intesa Sanpaolo unterstützt nach Aussage ihres CEO den Vorschlag von EU-Finanzkommissar Michel Barnier zur Bildung eines Garantiefonds für Bankeneinlagen. Allerdings zeigte sich Corrado Passera auch skeptisch für einen weiteren Vorschlag zur Gründung eines Bankenrettungsfonds in Europa. Seiner Meinung nach sollten sich Banken die Idee eines Rettungsfonds, wie er von UniCredit-CEO Alessandro Profumo vorgeschlagen worden war, ganz genau überlegen.

Polen: Käufer der Bank BZ WBK sollte keine Staatshilfe erhalten haben

Die polnische Finanzaufsicht hat sich gegen einen Verkauf der Bank of Zachodni WBK (BZ WBK) an einen Investor ausgesprochen, der Staatshilfe erhalten hat. "Wir schließen keine potenziellen Käufer aus. Jedoch begrüßen wir es nicht, wenn ein Investor einerseits Staatshilfe erhält und auf der anderen Seite zukauft", sagte Stanislaw Kluza, Leiter der polnischen Finanzaufsicht bei einer Pressekonferenz.

Mizuho bleibt mit Kapitalerhöhung hinter Erwartungen zurück

Die japanische Großbank Mizuho bleibt mit ihrer Kapitalerhöhung hinter den Erwartungen zurück. Den Preis für die neuen Papiere hat die Mizuho Financial Group Inc auf 130 JPY je Aktie festgelegt, so dass sich der Nettoemissionserlös auf bis zu 748 Mrd JPY (umgerechnet 8,4 Mrd USD) belaufen könnten. Ursprünglich hatte das Institut einen Erlös von bis zu 857,6 Mrd JPY in Aussicht gestellt. Grund für den Mindererlös ist der sinkende Aktienkurs.

DJG/ebb

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