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06.09.2010

ÜBERBLICK/Unternehmen - 17.00 Uhr-Fassung

Daimler testet Mitfahrzentrale

Daimler testet Mitfahrzentrale

Nach dem Start einer eigenen Autovermietung testet Daimler jetzt auch eine neue Art Mitfahrzentrale. Dabei können sich registrierte Nutzer am Computer oder über Internet-Handys zu Fahrgemeinschaften zusammenfinden, erläuterte Projektleiter Michael Kuhn. Fahrer und Mitfahrer würden auf diese Weise Kosten sparen, und die Privatwagen würden besser ausgelastet. Als Teststadt für das car2gether genannte Projekt hat Daimler erneut Ulm ausgewählt, wo der Stuttgarter Automobilkonzern bereits das Mietwagenprojekt car2go nach erfolgreicher Erprobung eingeführt hat.

ThyssenKrupp erhöht Stahlpreise um 30 EUR je Tonne

Die ThyssenKrupp AG will die Preise für Flachstahl ab Oktober erhöhen. Die Preiserhöhung betrage durchschnittlich 30 EUR je Tonne, sagte ein Sprecher des Stahlkonzerns . Das "Handelsblatt" hatte berichtet, dass die führenden Stahlhersteller in Europa ihre Preise anheben wollen. Vor allem Kunden aus den Branchen Automobil- und Maschinenbau seien betroffen.

MSC hat kein Interesse an Hapag-Lloyd-Anteil von TUI

Die von Analysten als möglicher Hapag-Lloyd-Käufer genannte Mediterranean Shipping Co SA (MSC) hat Interesse an der TUI-Beteiligung dementiert. "Wir bestätigen, MSC ist nicht interessiert andere Unternehmen zu kaufen", heißt es in einer per E-Mail versandten Stellungnahme einer MSC-Sprecherin.

Sky Deutschland sieht sich in zwei bis drei Jahren als "zukunftsfähig"

Der Bezahlsender Sky Deutschland kann nach Aussage seines CEO von heute an gerechnet in zwei bis drei Jahren "ein zukunftsfähiges Unternehmen" werden. Wann die Gesellschaft profitabel werde, wollte Brian Sullivan nicht sagen. Er begründete dies mit Auflagen im Zusammenhang mit der geplanten Kapitalerhöhung.

VÖB: Basel III belastet Banken mit zweistelligem Milliardenbetrag

Die deutschen Kreditinstitute verlieren nach Einschätzung des Bundesverbands Öffentlicher Banken (VÖB) auf Grundlage der neuen Basel-III-Regeln Kernkapital in Höhe eines mittleren zweistelligen Milliarden-Euro-Betrags. In einem veröffentlichten Brief bat der Verband am Montag in Berlin den Finanzausschuss des Bundestags um Hilfe, weil sich ein solcher Kapitalfehlbetrag über den deutschen Markt nicht ausgleichen lasse.

Laufzeitverlängerung kostet Atomkonzerne 30 Mrd EUR

Die Energiekonzerne müssen für die Verlängerung der Kernkraftwerkslaufzeiten um durchschnittlich zwölf Jahre rund 30 Mrd EUR zahlen. Nachdem die zusätzlich erzielten Gewinne bis 2016 über eine Steuer hauptsächlich in den Staatshaushalt fließen sollen, wird danach bis zum Ende der Laufzeit ein Fonds zur Entwicklung von neuen Technologien gefüllt, wie Peter Hintze, Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium (BMWi), sagte. Laut Hintze wird von 2011 bis 2016 eine Steuer auf den Verbrauch von Brennelementen erhoben, die dem Bundeshaushalt jährlich 2,3 Mrd EUR bringen soll. Zusätzlich sollen in diesen Jahren bis zu 300 Mio EUR in einen Fonds fließen, der unter anderem erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Speichertechnologien fördern soll.

Kartellamtspräsident: Atomkompromiss verfehlt Wettbewerbsstärkung

Der Präsident des Bundeskartellamts hat verpasste Chancen zur Stärkung des Wettbewerbs bei der Einigung über die Laufzeitverlängerung kritisiert. "Wir hätten es gern gesehen, wenn der Kompromiss an die Strukturen des Erzeugungsmarktes gegangen wäre", sagte Andreas Mundt. Stattdessen werde der Status quo zementiert. Laut Mundt bestimmen damit die "großen Vier", also die Energiekonzerne E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall, weiterhin 80% der deutschen Stromerzeugung. Dort wäre etwa eine Kapazitätsabgabe über Bezugsrechte für kleinere und unabhängigere Versorger denkbar gewesen, sagte der Behördenleiter.

EnBW: Laufzeitverlängerung kostet mehr als 50% der Zusatzgewinne

Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG geht davon aus, mehr als die Hälfte der durch längere Atomkraftwerks-Laufzeiten entstehenden Gewinne abführen zu müssen. Brennelementesteuer und der vorgesehene Fondsbeitrag für erneuerbare Energien summierten sich auf über 50% der zukünftig möglichen Zusatzerträge, teilte der Energiekonzern mit. Bei EnBW sind von der Entscheidung der Bundesregierung vier Atomreaktoren betroffen.

Kartellamt ficht OLG-Urteil zu OMV/Total-Tankstellengeschäft an

Das Bundeskartellamt gibt sich bei der Übernahme ostdeutscher Tankstellen von OMV durch Total nicht geschlagen. Die Bonner Behörde hat Anfang September Rechtsbeschwerde gegen die Anfang August ergangene Erlaubnis der Transaktion durch das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf eingelegt, wie Kartellamtspräsident Andreas Mundt sagte.

DJG/jhe

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