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31.01.2011

ÜBERBLICK/Unternehmen - 17.00 Uhr-Fassung

Deutsche Unternehmen leiden unter Unruhen in Ägypten

Deutsche Unternehmen leiden unter Unruhen in Ägypten

Die politischen Unruhen in Ägypten belasten zunehmend die deutschen Unternehmen vor Ort. Wegen der nächtlichen Ausgangssperren und der angespannten Sicherheitslage wurde die Produktion unter anderem von BASF, BMW, Daimler und Leoni beeinträchtigt. Zahlreiche Unternehmen ließen ihre Mitarbeiter aus Ägypten ausfliegen.

E.ON legt Konditionen für Anleiherückkauf fest

Der Energiekonzern E.ON hat die Bedingungen für den angekündigten Anleiherückkauf festgelegt und Gläubigern dreier weiterer Schuldverschreibungen ein Rücknahmeangebot unterbreitet. Bislang wurden schon Schuldtitel mit einem Nominalwert von 1,13 Mrd EUR erworben, wie aus den auf der Internetseite des DAX-Unternehmens veröffentlichten Ergebnissen hervorgeht.

Deutsche Bank baut Risikomanagement deutlich aus

Die Deutsche Bank baut ihr Risikomanagement deutlich aus. In einem neu eingerichteten Zentrum in Berlin werden vor allem Ingenieure, Mathematiker, Statistiker und Wirtschaftswissenschaftler Risiken für die Deutsche Bank analysieren und Prozesse zur Steuerung entwickeln. Auf diese Weise sollen Risiken identifiziert, bewertet und Szenarien anhand komplexer Modelle simuliert werden, wie Risikovorstand Hugo Bänziger sagte.

Volkswagen ernennt Korruptionswächter

Volkswagen hat einen obersten Korruptionswächter ernannt. Der Arbeitsrechtler Frank Fabian werde ab sofort die neu geschaffene Abteilung für gute Unternehmensführung, Risikobewertung und Korruption leiten, teilte der Konzern mit. "Bei der Einhaltung unserer Verhaltensgrundsätze darf es keine Kompromisse geben" erklärte der Vorstandsvorsitzende von Europas größtem Autobauer, Martin Winterkorn, an den Fabian direkt berichtet. Der 44-Jährige leitete bisher die Abteilung Arbeitsrecht bei Volkswagen.

BASF reduziert 2011 Anbaufläche für Genkartoffel "Amflora"

Der Chemiekonzern BASF will von der gentechnisch veränderten Stärkekartoffel "Amflora" in diesem Jahr deutlich weniger anbauen als noch 2010. In diesem Jahr konzentriere sich die Pflanzenbiotechnologietochter BASF Plant Science auf die Pflanzgutvermehrung für den Anbau der Kartoffel in den Folgejahren, sagte ein Sprecher des Unternehmens zu Dow Jones Newswires.

Kabel Deutschland und Liberty Media an Kabel BW interessiert - Kreise

An einem Kauf des Kabelnetzbetreibers Kabel Baden-Württemberg (BW) sind laut Kreisen neben einigen Beteiligungsgesellschaften auch das US-Medienunternehmen Liberty Media und die Kabel Deutschland Holding AG interessiert. Der schwedische Finanzinvestor EQT fordert für Kabel BW rund 3 Mrd EUR, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person.

BayernLB gelingt 2010 Rückkehr in die Gewinnzone

Erwartungsgemäß hat die BayernLB dank guter Geschäfte im vergangenen Jahr wieder einen Gewinn erzielt. Wie die Landesbank am Montag in München mitteilte, erzielte sie vorläufigen Zahlen (nach IFRS) zufolge einen Konzerngewinn vor Steuern von rund 800 Mio EUR.

Santander vollzieht Kauf von deutschen SEB-Retailbanken

Mit Wirkung zum heutigen Montag hat die Santander Consumer Bank AG das Privatkundengeschäft der SEB AG in Deutschland übernommen. Die Bank übernimmt damit über 2.200 Mitarbeiter und verdoppelt die Zahl ihrer Filialen in Deutschland, wie die Santander Consumer Bank mitteilte. Die Umfirmierung der 173 SEB-Filialen in Santander-Filialen soll innerhalb von vier Monaten abgeschlossen werden.

Flughafen Wien weist Kritik des Rechnungshofs zurück

Die Flughafen Wien AG hat den Vorwurf des österreichischen Rechnungshofs auf Kostenverschleierung bei der Terminalerweiterung VIE-Skylink zurückgewiesen. Die im Endbericht angeführten Schnittstellenprojekte könnten nicht ausschließlich dem Projekt Skylink zugeordnet werden, weil diese Projekte entweder den gesamten Flughafen betreffen oder zu großen Teilen von Dritten bezahlt würden, teilte der Flughafenbetreiber mit.

TNK-BP zahlt vorerst keine Dividende an BP

Der britische Ölkonzern BP wird vorerst keine Dividende vom Gemeinschaftsunternehmen TNK-BP erhalten. Der Joint-Venture-Partner Alfa-Access-Renova (AAR) stimmte dafür, die im Februar fällige Dividende für das vierte Quartal von 1,8 Mrd USD vorerst zurückzuhalten. Hintergrund ist der Streit zwischen AAR und BP über die geplante Allianz der Briten mit dem russischen Konkurrenten Rosneft.

EU: WTO findet negative Auswirkungen durch US-Beihilfen für Boeing

Die World Trade Organization (WTO) hat in ihrem Abschlussbericht zu den vermeintlichen US-Beihilfen für den Flugzeugbauer Boeing negative Auswirkungen für die europäische Luftfahrtbranche festgestellt. Die EU-Kommission begrüßte den Bericht. Er "wirft ein weiteres Licht auf die negativen Folgen der US-Beihilfen für die EU-Luftfahrtbranche", sagte John Clancy, Sprecher des EU-Handelskommissars Karel De Gucht.

Fehler beim Chip-Design belastet Intel - Prognosen angepasst

Ein Fehler beim Chipdesign kommt den US-Chiphersteller Intel teuer zu stehen. Der Umsatz für das erste Quartal werde deswegen mit rund 300 Mio USD belastet werden, teilte die Intel Corp mit. Die gesamten Reparatur- und Ersatzkosten beliefen sich Schätzungen zufolge auf rund 700 Mio USD. Intel passte deshalb das Ergebnis für das vierte Quartal an. Die Ausblicke für das erste Quartal und das Gesamtjahr wurden wegen der Designprobleme beim Chip namens "Cougar Point" sowie der Übernahme der Mobilfunksparte von Infineon und der Übernahme von McAfee angepasst.

Alcoa weitet Geschäft für Befestigungsysteme mit Zukauf aus

Der US-Aluminiumkonzern Alcoa übernimmt von der TransDigm Group das Geschäft für Befestigungssysteme für die Luftfahrtindustrie. Der Kaufpreis beläuft sich auf 240 Mio USD, wie die Alcoa Inc mitteilte. TransDigm hatte den Bereich Ende des vergangenen Jahres im Zuge der 1,27 Mrd USD schweren Übernahme der McKechnie Aerospace Holdings Inc erworben.

Immobilienkonzerne AMB Property und ProLogis fusionieren

Die beiden Immobilienkonzerne AMB Property und ProLogis schließen sich zusammen. Aus der Fusion entsteht ein Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 24 Mrd USD, wie beide Unternehmen mitteilten. In der vergangenen Woche hatten AMB und ProLogis bereits mitgeteilt, über eine Fusion zu verhandeln, die nun im zweiten Quartal über die Bühne gehen soll.

DJG/ebb

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