Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

22.02.2012

ÜBERBLICK/Unternehmen - 7.30 Uhr-Fassung

ThyssenKrupp zapft erstmals seit zwei Jahren Anleihemarkt an

ThyssenKrupp zapft erstmals seit zwei Jahren Anleihemarkt an

ThyssenKrupp hat das gute Marktumfeld genutzt und zum ersten Mal seit mehr als zwei Jahren den Anleihemarkt angezapft. Der fünfjährige Bond im Volumen von 1,25 Milliarden Euro war sechsfach überzeichnet. Der Zinskupon beträgt 4,375 Prozent per annum bei einem Emissionskurs von 99,753 Prozent, wie das Unternehmen mitteilte. ThyssenKrupp hat laut dem Dienst Tradeweb derzeit vier Anleihen mit einem Gesamtvolumen von 3,75 Milliarden Euro ausstehen.

Am Frankfurter Flughafen fallen am Mittwoch 165 Flüge aus

Die Auswirkungen des Streiks der Vorfeldmitarbeiter am Frankfurter Flughafen werden zunehmend kleiner. Am fünften Streiktag sollen voraussichtlich 165 Flüge von 1.260 Verbindungen ausfallen, sagte Fraport-Sprecher Jürgen Harrer. Interkontinental-Flüge sollen weitestgehend stattfinden. Am Dienstag wurden noch deutlich mehr Verbindungen an dem Rhein-Main-Drehkreuz gestrichen.

Leighton erwägt Verkauf der Entsorgungssparte - Kreise

Die australische Hochtief-Tochter Leighton erwägt den Verkauf ihrer Müllentsorgungssparte. Es seien unaufgefordert Kaufangebote für die Aktivitäten eingegangen, und deshalb sei die Investmentbank J.P. Morgen damit beauftragt worden, diese Kaufangebote zu prüfen, berichtet eine mit den Vorgängen vertraute Person. Dabei stehe der Verkauf der Leighton-Tochter keineswegs fest.

alstria steigert Gewinn und kauft erneut zu

Der Immobilienkonzern alstria office REIT-AG hat 2011 bei Umsatz und Ergebnis dank weiterer Akquisitionen zugelegt. Die eigenen Prognosen wurden übertroffen, wie der SDAX-Konzern mitteilte. Gleichzeitig verkündete alstria die Akquisition eines weiteren Immobilienportfolios und eine erneute Kapitalerhöhung. Entsprechend eines Kaufvertrages vom vergangenen Donnerstag erwirbt alstria ein Büroimmobilien-Portfolio zum Gesamtkaufpreis von rund 95 Millionen Euro.

Schneider Electric will auch 2012 weiter wachsen

Der französische Elektronikkonzern Schneider Electric ist im vergangenen Jahr kräftig gewachsen und will auch 2012 trotz der schwachen Konjunktur weiter zulegen. Nach einem Anstieg der Erlöse im vergangenen Jahr um 14 Prozent soll 2012 noch ein leichter Anstieg des organischen Wachstums möglich sei. Schlimmstenfalls werde die Schneider Electric SA mit ihren Erlösen auf organischer Basis stagnieren. Im vergangenen Jahr steigerte der Konzern seinen Nettogewinn um 5,8 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro.

Europäische Banken sind für griechischen Schuldenschnitt gerüstet

Die europäischen Banken dürften mit dem endlich beschlossenen Schuldenschnitt für Griechenland gut leben können. Die Institute hätten bereits genug Geld an die Seite gelegt und seien auf den lang erwarteten Schritt vorbereitet, meinen Analysten. Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker hatte am Dienstagmorgen eine Einigung zur Rettung Griechenlands verkündet.

Griechische Banken brauchen Milliarden für Rekapitalisierung

Die griechischen Banken benötigen nach Schätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) bis zu 50 Milliarden Euro zur Rekapitalisierung. Allerdings hält Finanzminister Evangelos Venizelos diese Schätzung für zu pessimistisch. "Ursprünglich wurde die Rekapitalisierung auf 40 Milliarden Euro geschätzt, doch nun gibt es Annahmen bis zu 50 Milliarden Euro", sagte Venizelos. Die griechische Notenbank führe ihre eigene Analyse über den Bedarf des Bankensystems durch, diese sei realistischer.

Dell enttäuscht mit Gewinneinbruch und Ausblick

Der Computerhersteller Dell hat im vierten Quartal schwächer abgeschnitten als erwartet und zudem einen enttäuschenden Ausblick abgegeben. Lieferengpässe bei Festplatten infolge der Überschwemmungen in Thailand verhageln dem US-Konzern das Geschäft. Kurzfristig dürfte sich die angespannte Situation nicht ändern. Anleger sind enttäuscht, die Aktie verliert im nachbörslichen US-Handel knapp 5 Prozent.

DJG/jhe

Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.