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12.02.2009

ÜBERBLICK/Unternehmen - 7.30 Uhr-Fassung

Finanzministerium favorisiert HRE-Enteignung - Presse

Trotz der am Donnerstag beginnenden Gespräche mit dem US-Investor J.C. Flowers favorisiert das Bundesfinanzministerium einem Zeitungsbericht zufolge die Enteignung des schwer angeschlagenen Immobilienfinanzierers Hypo Real Estate (HRE). Wie die "Leipziger Volkszeitung" berichtet, werden darin fünf Varianten skizziert, wie der Bund die HRE übernehmen kann - vom freiwilligen Übernahmegebot an die derzeitigen Aktionäre bis zur Verstaatlichung per Gesetz. Auch eine "geordnete Teilinsolvenz" mit Übernahme der HRE-Banktöchter durch den Bund wird demnach geprüft. Die Enteignung per Gesetz werde aber als beste Lösung gesehen.

Kupferpreisverfall drückt Norddeutsche Affinerie in rote Zahlen

Vor allem belastet von einer Abschreibung auf Kupferbestände ist die Norddeutschen Affinerie AG in die roten Zahlen gerutscht. Das Vorsteuerergebnis fiel auf minus 124 Mio EUR nach einem Gewinn von 88 Mio EUR vor Jahresfrist, wie der Hamburger Konzern am Donnerstag mitteilte. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2008/09 hatte sich der Kupferpreis mehr als halbiert.

Rhön-Klinikum bestätigt Jahresprognose 2009

Der private Krankenhausbetreiber Rhön-Klinikum AG hat seine Jahresprognose bekräftigt. Das Unternehmen peilt 2009 weiter einen Umsatz von 2,3 Mrd EUR an. Der Konzerngewinn vor Minderheiten soll dabei innerhalb einer Bandbreite von jeweils 5 Mio EUR nach oben oder unten bei ca 130 Mio EUR liegen, teilte der MDAX-Konzern mit. 2008 hat der Konzern Erlöse von 2,13 Mrd EUR erzielt, der Konzerngewinn vor Minderheiten hatte bei rund 123 Mio EUR gelegen.

Infineon offen für Fusionen und Partnerschaften - SZ

Die Infineon Technologies AG öffnet sich für Fusionen und Partnerschaften. "Wir können alleine bestehen", sagte Vorstandsvorsitzender Peter Bauer im Gespräch mit der "Süddeutschen Zeitung" (SZ, Donnerstagsausgabe). "Aber wir werden, falls es sich anbietet, einen Zusammenschluss prüfen. Wenn wir unsere Marktposition verbessern können, ist das doch allemal positiv." Auch der Einstieg eines Finanzinvestors wäre generell möglich.

Commerzbank prüft Verkauf des Dresdner-Bank-Turms - Handelsblatt

Die Commerzbank AG prüft offenbar den Verkauf des Dresdner-Bank-Turms in Frankfurt. Es gebe bereits mehrere Interessenten für den 1978 eingeweihten "Silberturm", der bislang wesentliche Teile der Dresdner-Firmenzentrale beherbergt, berichtet das "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe).

Sal. Oppenheim bittet Aktionäre um frisches Kapital - FTD

Die Aktionäre der Privatbank Sal. Oppenheim müssen dem Institut einem Pressebericht zufolge frisches Kapital zufließen lassen. Eine Kapitalerhöhung im niedrigen dreistelligen Millionenbereich sei bereits beschlossen, berichtet die "Financial Times Deutschland" (FTD - Donnerstagausgabe) unter Berufung auf Unternehmenskreise. Es soll sich um 100 Mio bis 200 Mio EUR handeln.

Rückstellungen belasten Schlussquartal bei ABB

Die ABB Ltd. hat im vierten Quartal 2008 aufgrund bereits angekündigter Rückstellungen einen deutlichen Gewinnrückgang verzeichnet. Das EBIT lag bei 459 Mio USD und damit 60% niedriger als im Vorjahresquartal. Im operativen Gewinn enthalten sind Rückstellungen von rund 870 Mio USD im Zusammenhang mit laufenden Compliance-Ermittlungen, einer Mehrwertsteuer-Belastung und Restrukturierungskosten. Der Konzerngewinn betrug 213 Mio USD, nachdem ABB im Vorjahreszeitraum unter dem Strich noch 1,75 Mrd USD verdient hatte. Die Einnahmen erhöhten sich um 5% auf 9,1 Mrd USD.

Stefan Lippe wird neuer CEO von Swiss Re

Der Verwaltungsrat Swiss Re Group hat Stefan Lippe zum neuen CEO des Rückversicherers nominiert. Der 53-Jährige übernimmt die Nachfolge von Jacques Aigrain, der zurückgetreten ist, wie aus einer Mitteilung des Zürcher Konzerns vom Donnerstag hervorgeht.

Chrysler bietet Gläubigern Beteiligung an - Kreise

Der angeschlagene US-Autohersteller Chrysler LLC hat offenbar Gespräche mit seinen Gläubigern aufgenommen und den Wandel von eigenen Verbindlichkeiten in eine Beteiligung angeboten. Der Prozess solle bis zum 17. Februar begonnen werden, erfuhr Dow Jones Newswires am Mittwoch von mehreren Personen.

An diesem Tag muss das Unternehmen die US-Regierung von seiner Überlebensfähigkeit überzeugen.

NYSE Euronext erwartet Abschreibungen bei Börsenbetreibern

Der transatlantische Börsenbetreiber NYSE Euronext rechnet damit, dass die Wettbewerber des New Yorker Konzerns wie dieser Goodwill-Abschreibungen vornehmen müssen. Bei Unternehmen, die in den vergangenen zwei oder drei Jahren im Börsen-Sektor zugekauft hätten, müsse mit einem Abschreibungsbedarf auf den immateriellen Firmenwert gerechnet werden, sagte NYSE-Euronext-CEO Duncan Niederauer. Die NYSE hatte in der laufenden Woche 1,59 Mrd USD Goodwill abschreiben müssen.

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