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12.05.2009

ÜBERBLICK/Unternehmen - 7.30 Uhr-Fassung

Fraport rechnet 2009 mit schwarzen Zahlen Der Flughafenbetreiber Fraport hat im ersten Quartal zwar sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis Einbußen verzeichnet, schreibt aber weiterhin schwarze Zahlen. Auch für das Gesamtjahr rechnet der Konzern nach eigenen Angaben vom Dienstag damit, in der Gewinnzone zu bleiben. Das Konzernergebnis im ersten Quartal sank um 25,4% auf 22,3 Mio EUR. Das EBITDA lag mit 99,8 Mio EUR um 13,5% unter dem Vorjahreswert, übertraf damit aber die Konsensschätzung von 96 Mio EUR. Der Umsatz der Fraport AG ging um 14,4% auf 452 (528) Mio EUR zurück. Beobachter hatten mit 442 Mio EUR gerechnet.

EADS bekräftigt Prognose 2009

Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern EADS hat seinen Ausblick für das laufende Jahr bekräftigt. Der Umsatz solle sich 2009 weitgehend auf Vorjahresniveau bewegen, teilte der Konzern bei der Vorlage des Erstquartalsergebnisses mit. Das EBIT vor Einmaleffekten werde unter Vorjahresniveau, aber noch deutlich positiv ausfallen und von einer robusten grundlegenden Performance getragen werden.

Q-Cells senkt Prognose für 2009

Das Solarunternehmen Q-Cells hat nach dem ersten Quartal seine Prognose für das Gesamtjahr gesenkt. Q-Cells will nun im Jahr 2009 einen Umsatz zwischen 1,3 Mrd und 1,6 Mrd EUR erzielen, wie das Unternehmen mitteilte. Zuvor hatte Q-Cells 1,7 Mrd bis 2,1 Mrd EUR angestrebt. Das Unternehmen hat im ersten Quartal wie erwartet einen starken Umsatzrückgang und einen Gewinneinbruch verzeichnet. Als Periodenergebnis wies die Q-Cells SE nach hohen Abschreibungen auf Beteiligungen einen Verlust von 392 Mio EUR aus.

Kuka schreibt im 1. Quartal unter dem Strich Verlust Der Anlagen- und Industrieroboterbauer Kuka ist im Auftaktquartal unter dem Strich in die roten Zahlen gerutscht. Wie das Unternehmen mitteilte, lag der Nettoverlust im Zeitraum zwischen Januar und März bei 1,8 Mio EUR, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Gewinn von 9,8 Mio EUR angefallen war

Dt Börse fällt im 1Q auf 539,8 Mio EUR nach 644,5 Mio EUR

Belastet von der anhaltenden Finanzmarktkrise hat die Deutsche Börse AG das erste Quartal mit Umsatz- und Gewinnrückgängen beendet. Wie der Börsenplatzbetreiber mitteilte, sank der Umsatz auf 539,8 Mio von 644,5 Mio EUR. Das EBITA gab auf 311,6 Mio nach 425,8 Mio EUR nach. Der Quartalsgewinn schrumpfte auf 205,9 Mio von 304,2 Mio EUR, während der Gewinn je Aktie auf 1,11 von 1,58 EUR je Aktie nachgab. Damit übertraf der Börsenplatz bei Umsatz und Gewinn die allgemeine Markterwartung. Von Dow Jones Newswires befragte Analysten hatten mit 534 Mio EUR beim Umsatz und 1,02 EUR beim Gewinn je Aktie gerechnet.

SAP/Apotheker misst Oracle-Sun-Fusion kaum Bedeutung bei SAP-Co-CEO Leo Apotheker hat der Übernahme von Sun Microsystems durch Oracle auf der Sapphire-Convention kaum Bedeutung beigemessen. "Es wird die Industrie nicht wesentlich beeinflussen", sagte Apotheker. Im April hat der US-Computerkonzern Sun Microsystems dem 7,4 Mrd USD schweren Übernahmeangebot von SAP-Konkurrent Oracle zugestimmt. Branchenkennern zufolge dürfte der Druck auf die SAP AG damit wachsen. Apotheker hielt nun allerdings dagegen und bezeichnete das Hardware-Geschäft als hart, weshalb Oracle vor Herausforderungen stehe.

BASF macht noch keine Erholung im Asiengeschäft aus - FAZ

Der Chemiekonzern BASF S.E. macht bei seinen Asienaktivitäten noch keine Anzeichen für eine Erholung aus. "Wir haben kein Indiz für einen Wendepunkt", sagte Martin Brudermüller, BASF-Asienvorstand, in einem Gespräch mit der Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ - Dienstagausgabe).

Gewerkschaften besprechen Fiat-Opel-Zusammenschluss am Mittwoch

Italienische und deutsche Gewerkschaftsvertreter werden am Mittwoch in Frankfurt am Main zusammentreffen, um eine mögliche Übernahme der GM-Tochter Opel durch die Fiat SpA zu besprechen. Dies teilte Giorgio Airaudo vom für Fiat zuständigen Gewerkschaftsbund FIOM-CGIL in Turin mit.

Banken nutzen Soffin-Mittel nicht aus - "HB"

Die Banken nutzen die Liquiditätsgarantien des Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (Soffin) bei weitem nicht aus, wie das "Handelsblatt" ("HB") schreibt. Insgesamt habe der Bankenrettungsfonds bis zu 400 Mrd EUR für Garantien zur Verfügung gestellt, von denen bisher lediglich 132,9 Mrd EUR an Finanzdienstleister vergeben worden seien. Wie die Zeitung unter Berufung auf Finanzkreise weiter schreibt, wurden bislang nur zwei Drittel dieser genehmigten Garantien in Anspruch genommen.

Steinbrück: "Bad-Bank"-Konzept am Mittwoch im Kabinett

Bundesfinanzminister Peer Steinbrück hat bestätigt, dass die Pläne der Regierung zur Behandlung toxischer Papiere am Mittwoch im Kabinett behandelt werden. "Es gibt das Angebot, dass betroffene interessierte Banken optional Zweckgesellschaften gründen, auf die sie toxische Wertpapiere übertragen können", sagte Steinbrück in Berlin.

GM: Benötigen in Europa dringend finanzielle Unterstützung

Der angeschlagene Automobilbauer General Motors (GM) benötigt in Europa angesichts steigender Verluste dringend Finanzhilfen. GM-CEO Fritz Henderson sagte, dass für das Europa-Geschäft ein dringender Kapitalbedarf besteht.

Ford führt Kapitalerhöhung durch

Der angeschlagene US-Automobilhersteller Ford Motor Co führt eine Kapitalerhöhung durch. Der Detroiter Konzern wird 300 Mio Aktien ausgeben, um einen Teil der Gesundheitsleistungen für Pensionäre (VEBA) zu finanzieren. Dies ist die erste Kapitalerhöhung von Ford seit 1956.

DJG/mkl/jhe

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